Salamander
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Der Artikel ist zumindest nicht knallhart uninteressant.
Wenn aber deine These zuträfe, müsste in einem Land, in dem so viele Frauen arbeiten und Männer gleichberechtigt die Kinderbetreuung übernehmen die Anziehung der Männer enorm sinken (und dass die betreuenden Väter im Verhältnis deutlich mehr sind, lässt sich statistisch ja nun auch gut nachhalten).
Darüber hinaus habe ich nicht behauotet, es gäbe keinen biologischen Unterschied zwischen Mann und Frau.
Ich habe lediglich - in Anbetracht der Vielzahl der Kulturen und Weiblichkeiten - festgestellt, dass diese festgeschriebenen Attribute bestenfalls ein Syndrom der Sozialisierung sind.
Selbstverständlich beeinflussen Gene und Hormone, ob männlich oder weiblich, unser Verhalten/Reaktionen/Handlungsmuster. Genauso wie Krankheiten, Ernährung usw wiederum genetische Dispositionen beeinflussen oder Einfluss auf
den hormonellen Status haben.
Bis heute gibt es daher meines Wissens nach keine ernstzunehmende Studie, die zweifelsfrei belegen kann, dass dieses oder jenes Verhalten nun biologisch oder gesellschaftlich bedingt ist.
Mit Blick auf Norwegen sei auch angeführt, dass da Elterngenerationen ihre Kinder erziehen, die selber noch andere Maßstäbe vermittelt bekommen haben.
Welche Einflüsse das also tatsächlich hat, wird sich (wenn überhaupt) in einigen Generationen zeigen. SOFERN man bis dahin in der Lage ist den normierenden und gesellschaftlichen Einfluss der Massenmedien, die die Jugendlichen (auch die norwegischen) in großem Stil konsumieren, rauszurechnen.

