Zitat von SleepForever:Man kann doch nicht sein Leben lang eine flatterhafte Frau sein, die nie treu sein kann. Diese "Phase" muss doch irgendwann um sein. Sie sagt ja auch, sie will so nicht sein. Sie wünscht sich genau das Gegenteil. Kann aber wohl nicht aus ihrer Haut.
Ist das deiner Meinung nach unheilbar?
sie sind auf jeden Fall nicht therapierbar. Therapeuten arbeiten kaum mit solchen Menschen, weil sie sich nicht selbst reflektieren können.
Die täuschen selbst Psychiater, ohne mit der Wimper zu zucken.
Ich rede jetzt von pathologischer NPS, so wie ich sie bei meinem Freund erlebt habe. Aber auch bei anderen psychischen Störungen lappen die Symptome über, sodass man sie schlecht eingrenzen kann.
Z.B. tickt ein Bindungsphobiker ähnlich.
Wenn du bestimmte Dinge an deinem Partner erkennst, die dir nicht gut tun und dich verwirren, dann werde hellhörig. Destruktive, toxische Beziehungen machen abhängig und, wie schon so oft erwähnt, s.ü.ch.t.i g !
Das kannst du nicht nur an dir selbst später feststellen, es geht vielen so, warum meinst du denn, weshalb du dich so schlecht lösen kannst von ihr?
Das ist ein bestimmter chemischer Prozess in unserem Gehirn.
Wir alle, die im narzisstischen Kreislauf mitgelaufen sind, haben durch die ständigen Nähe/Distanz Phasen, eine veränderte Verarbeitung dieses Prozesses erlebt, der ähnlich ist wie bei Tabletten, A.l.k oder anderen D.r.o.g.e.n. und S.u.c.h.tpotential hat.
Wir kommen nicht mehr davon los, nur unter den schwersten Bedingungen. Durch diesen schweren Entzug, mit all seinen psychischen und physischen Symptomen, gibt es diese vielen Rückfälle. Niemand meint das aushalten zu können. Dazu braucht man Unterstützung durch Therapeuten oder einen stationären Aufenthalt.
Damit, lieber @SleepForever habe ich dir auch deine Frage beantwortet, warum ICH s.ü.c.h.t.i.g bin. Ich habe das alles selbst mitgemacht.
Da ist es völlig egal, was dir dein Partner erzählt, weil es nicht "echt" ist. Da existiert in deren Gehirn eine völlig andere Wahrnehmung. Die halten uns halbwegs "normale" für total bescheuert. Sie lügen, sie manipulieren, sie betrügen....ohne eine Schuld dabei zu empfinden.
Weil sie nicht mal "Schuld" haben, sie sind ja Opfer ihrer eigenen kindlichen Traumatisierung. Sie haben nicht gelernt zu lieben, haben keine Liebe bekommen im üblichen Sinn, haben ihren Schmerz verdrängt und abgespalten, um ihn zu ertragen. Um überhaupt zu überleben.
Liebe, oder besser gesagt, Zuwendung, haben sie höchstens erhalten, wenn sie "funktioniert" haben.
Sie haben gelernt, Menschen zu beobachten (eben zu spiegeln) und das zu tun, was man von ihnen erwartet hat.
Und genauso ist es dann später auch in ihrem Leben als Erwachsener. Sie fühlen, dass etwas nicht mit ihnen ok ist, aber es wird verdrängt. Und die "echten" Gefühle, die im Unterbewusstsein verschüttet sind, die kann niemand wieder hervorzaubern.
Sie sind verloren, ein für alle Mal.
Mein Freund sagte mal zu mir...."du kannst mir nicht helfen, nicht mit deiner Liebe und nicht mit deiner Sehnsucht....mir kann keiner helfen, nicht mal ich mir selbst".
Da wird dann wohl klar, dass man entweder geht, oder bleibt und daran zerbricht nach gewisser Zeit.
In der Anfangsphase der Beziehung, man nennt sie auch die Honeymoonphase, spielt dein Partner ein Spiel mit dir. Du durchschaust es natürlich nicht sofort, weil es echt rüber kommt und du glaubst jedes Wort, was er sagt.
Das ist später, bei der Erkenntnis dieser Störung, auch mit das Schlimmste, was wir verarbeiten und akzeptieren müssen, dass diese Menschen uns gespiegelt haben. Wir wollen es einfach nicht wahrhaben, weil es für uns so "unglaublich" ist.
Sie hat dich @SleepForever "gespiegelt" und du hast in ihr, in ihren Augen,
deine eigene Zärtlichkeit, deine Sehnsucht, deine Wünsche nach Intimität und menschlicher Wärme, deine ganze Liebe gesehen. Mehr war es nicht. Ein Schauspiel der Extraklasse.
Wir werden solche Menschen niemals ändern können.....weil sie es selbst auch nicht können.
