Oldie_5
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Zitat von Lalla:Ohne, dass ich selber betroffen bin, weder als Kind noch als Mutter, kann ich sehr gut nachvollziehen, was du da ermpfunden hast und schreibst.
Ich finde, es absolut nicht in Ordnung Kindern so eine Bürde aufzuladen, nur weil die Eltern zu feige sind, sich zu trennen und finanzielle, organisatorische oder was auch immer Veränderungen in Kauf zu nehmen.
@ Chrisi auch, dass ja eh jede Beziehung irgendwann gleich ist, ist totaler Blödsinn. Der Mensch entwickelt sich im besten Fall im Laufe seines Lebens. Dito seine Beziehungen. Meine Beziehung jetzt ist tausendmal kommunikativer, reflektierter, se...uell wesentlich erfahrener, die Liebe sehr viel reifer etc. pp. als die Ehe mit dem Vater meiner Kinder. Aber man kann sich seine eigene Feigheit zum "Wohle" des Kindes natürlich auch schön reden. Fürchterlich dem Kind so etwas vorzuleben.
Ich glaube schon, dass es Beziehungen gibt bei denen es funktioniert. Aber die Basis muss eine andere sein.
So wie das bei mir gelaufen ist, gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder der Partner kommt zurück und man versucht Fehler aus der Vergangenheit auszuräumen oder man trennt sich.
Ich habe mich für die 2. Variante entschieden. Sie tut weh und wenn man lange verheiratet war, ist so eine Trennung auch gar nicht so einfach. Das ist eigentlich nichts was man so richtig planen kann, weil Emotionen immer wieder eine Rolle spielen.
Fazit: Man kann eigentlich nicht sagen was die richtige Lösung ist. Das geht nicht. Man sollte viel mehr seine Sichtweisen erweitern und sich anhören welche Möglichkeiten es gibt und welche am besten zu einem selbst und der Situation passt. Am Ende entscheidet man sich eh für das kleinste Übel. Nie wird man aus so einem Thema herausgehen und sagen das ist die perfekte Lösung. Es wird immer Kompromisse geben und die kann jeder nur individuell für sich entscheiden.
Egal wie man sich entscheidet. Man brauch sehr viel Mut und das ist wohl das größte Problem.
Am Ende kann man die Sache tapfer mit vielen Tränen überstehen.
