Hallo @mike45,
Ich finde deine Einstellung zur Ehe wirklich sehr gut.
Natürlich sollte man sich diesen Schritt immer gut überlegen aber ich muss gestehen, ich kenne beide Seiten. Ich habe meinen Mann auch nach fast 20 Jahren Beziehung und 17 Jahren Ehe verlassen.
Allerdings habe ich sehr viele Jahre in der Ehe, versucht diese zu retten (der Ausdruck ist jetzt bestimmt auch wieder falsch )

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Mein Mann war ganz und gar nicht schlecht zu mir oder ähnliches, ganz im Gegenteil und trotzdem hat etwas gefehlt. So sehr ich auch darum gekämpft habe (in diesem Fall mit mir selbst) ich habe nicht erreicht was ich gebraucht hätte......ich hab ihn nach wie vor sehr lieb, er ist mir mein bester Freund und der Vater meiner Kinder aber wenn die Anziehung verschwunden ist, kann man machen was man möchte, es wird einfach nicht mehr.
Wie gesagt, ich hab sehr viele Jahre versucht mich selbst wieder in ihn zu verlieben.....ich weiß dass sich das für manche seltsam, vielleicht auch unwichtig anhört aber für mich persönlich ist das einer der wichtigsten Punkte in einer Beziehung, denn sonst ist es ja nur Freundschaft. Ich weiß auch, dass Vertrauen etc. genauso dazugehören aber auch eben die ero. Anziehungskraft und die muss genauso erhalten werden, wie alles andere in einer Partnerschaft.
Genauso hatte ich auch Beziehungen (besagte letzte 2 Männer), da hat auf der ero. Ebene alles gepasst aber das Emotionale eben nicht. Auch da hab ich versucht was ich konnte aber da fehlte nunmal die Bereitschaft auf der anderen Seite.
Fazit: irgendwie muss ich @Random recht geben.....sich verbiegen bringt definitiv nichts und vielleicht sollte man auch zu einem früheren Zeitpunkt einsehen, dass es sinnlos ist.....aber was, wenn ich es gar nicht erst versuche und es vielleicht doch geklappt hätte?
Dann hätte ich eine Beziehung voreilig weggeworfenen, die vielleicht richtig gut geworden wäre.......ich bleib dabei, Liebe ist ein schwieriges Thema