Honk
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Nun fängst Du wieder am Ausgangspunkt an: Das Wenn und Aber und das hätte, hätte über Dein Schluss-Machen - das ist rum um's Eck. Ein für alle mal.
Und wieder das "aber" von Dir, das Negieren.
Das bringt Dich in keinster Weise weiter, merkst Du das nicht?
Zugegebenermaßen habe ich auch Fehler gemacht, die ich in jungen Jahren im Geiste immer und immer wieder durchgekaut habe mit allen Wenn's und Hätte - gebracht hat es mir rein gar nichts, weil: Was passiert ist, ist passiert und man kann es nicht rückgängig machen. End of Story
Akzeptiere das und schließe ab.
Was bringt Dir das warum hat er, warum hat er nicht, ich hätte und ich würde ...? - Nichts, rein gar nichts. Verschwendete Lebenszeit.
Ich persönlich könnte mir vorstellen, daß diese "Bruder-Geschichte" möglicherweise nur vorgeschoben war, um ENDLICH Ruhe zu haben.
Ändere mal den Blickwinkel und schau Dir diese Geschichte mal aus seiner Perspektive an:
Du machst Drama und zwar ordentlich, stellst die Beziehung mehrfach in Frage und machst Schluss, weil er sich an einem Tag, an dem es gar nicht geplant war, überhaupt bei Dir zu sein, am frühen Nachmittag doch noch auf die Socken macht. Kindisch, einfach kindisch.
Dann bombadierst Du ihn mit Nachrichten und Anrufen, weil er Dein Schlussmachen als gegeben nimmt und sich auf solche Kindergartenspiele nicht einlassen will.
Damit nicht genug, Du kannst es nicht sein lassen und versaust Dir und ihm den Abend, weil Du das - Was eigentlich? - geklärt haben willst ... er sogar von Deinen Freundinnen/Freunden "belästigt" wird und sich dafür rechtfertigen soll, dass er Dein Schlussmachen akzeptiert hat.
Und jetzt überlege Dir mal, wie es wäre, wenn es andersherum wäre: Dass Du nämlich einen Typen kennenlernst, mit dem es ganz nett anfängt, der allerdings langsam anstregend und nervig wird. Der wegen einer Nichtigkeit Schluss macht und im Anschluss so einen Zirkus aufführt. - Wie würdest Du reagieren?
Yvonne, ich bin mir sicher, würdest Du in ein paar Jahren diesen Strang nochmal lesen, vor Scham im Erdboden versinken wollen
Weißt Du, als junges Ding war ich wahnsinnig eifersüchtig und eine Drama-Dame. Meine erste große Liebe habe ich mit 16 Jahren kennengelernt und damals hatte ich es von Zuhause nicht anders gelernt/gekannt: Dramen und Eifersucht. Teilweise berechtigt, teilweise auch nicht.
Es kam, wie es kommen mußte: Nach immerhin acht Jahren (!) Auf und Ab das Ende. Gut, die Eifersucht war nicht DER Grund, es kam von beiden Seiten schon etwas mehr zusammen.
Eines habe ich nachhaltig gelernt: Drama und Eifersucht machen viel, sehr viel kaputt und darauf wollte und konnte ich wirklich verzichten.
Erst viele Jahre später bekam ich den Spiegel vorgehalten: Ein Mann, der auf alles und jeden eifersüchtig war und viele Dramen inszenierte! - Innerlich musste ich nach so langer Zeit immer noch heftig schlucken über diesen Wahnsinn, den ich seinerzeit abgezogen habe, ehrlich! Und zwar deshalb, weil ich diese völlig unbegründete Eifersucht und Dramen als richtiggehend abstossend empfand. "Ach Du Schei.e, so fühlt sich das also an"
ging mir nicht nur einmal durch den Kopf Also, nimm diese Episode als Lehrstück! Reflektiere und lerne, etwas "cooler" zu werden.
Deine Wut ist fast körperlich zu spüren - geh boxen oder such Dir ein anderes Ventil, an dem Du die Aggressionen in Dir auslassen kannst.
Und dann: Verlieb Dich neu
Da draussen wartet das Leben auf Dich ...
, statt die Tür zu benutzen. Sei nicht so griesgrämig und versuch doch mal, auf die Tipps hier von dem einen oder anderen einzugehen. Du tust Dir so keinen Gefallen. Du brauchst Anleitung zur Hilfe und - sorry - Du schaffst das nicht alleine, hast Dich total verrannt und drehst Dich im Kreis.
@E-Claire Danke für Deine Geduld. Sehr plakativ.