Hallo Marie, Hallo alle zusammen,
ich bin zum ersten Mal in einem solchen Forum und erkenne gerade so viele Parallelen, dass ich das Bedürfnis habe, euch zu schreiben. Kurze Zusammenfassung meiner Situation:
Mein Mann hat sich vor 3 Monaten von mir getrennt (Happy New Year

), nachdem er mir 3 Wochen vorher noch gesagt hat, dass er sein weiteres Leben mit mir verbringen möchte. Er war nicht mutig genug es schon eher zu sagen, war seine Ausrede.
Naja, wie dem auch sein, es waren 27 Jahre Beziehung einschließlich 11 Jahren Ehe, die auf einmal nicht mehr gut waren.
Ja, das letzte Jahr war schwierig, da wir unter Anderem aufgrund der Pandemie auch deutlich mehr gestritten haben und ich faul geworden bin und dicker und alles irgendwie schwierig war. Aber, dass er (wie er mir im Nachhinein sagte) schon ein 3/4 Jahr mit dem Gedanken einer Trennung beschäftigt war, das habe ich nicht geahnt.
Jedes Mal war auf die Frage: Ist alles ok? Seine Antwort: Ja klar.
Und es war auch wirklich vieles super - wir waren auf einer Welle - haben unendlich viel und gut miteinander reden können - hatten viel Spaß - sind viel um die Welt gereist ABER am Ende war er einfach ein super Schauspieler.
Ich habe mich immer um sein wohl bemüht und fühle mich jetzt ausgenutzt und einfach verlassen.
Wir haben es in den ersten Wochen mit einem freundschaftlichen Verhältnis versucht, da ich ihn als Mensch einfach nicht komplett verlieren wollte - er war ja auch mein bester Freund.
Das hat genau so lange geklappt, bis er mir (per Whatt´s app) präsentiert hat, dass es eine neue Frau in seinem Leben gibt.
(nach 8 Wochen! - nach 27 Jahren Beziehung)
Eine Bekannte, die er von seinem Hobby kennt (ich übrigens auch), mit 2 kleinen Kindern.
Ich wollte häufiger Kinder in all den Jahren - er niemals! Demnach war es also ein doppelter Schlag ins Herz.
Er hat mir auch versucht zu verkaufen, dass sich das Ganze ganz spontan ergeben hat...na klar...deshalb hat sie ihn auch nach 2 Wochen frischer Beziehung ihren Kindern vorgestellt...
Ich bin einfach gerade an einem Punkt, an dem ich zwischen laut losheulen, weil ich ihn vermisse und ich bin unendlich wütend, dass die neue Madame in meinem alten Zuhause rumwedelt hin und her wandel.
Ich weiß, ich schreibe etwas konfus aber ich versuche, mir das alles ein bisschen von der Seele zu schreiben...
Vielleicht hat ja noch jemand einen guten Tip, wie man sich wieder in den Griff bekommt, wenn man kaum schlafen kann und den Kopf einfach nicht aus bekommt.