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Hass oder Liebe

K
Sie war sicherlich so lange mit mir zusammen, weil sie dachte, dass sie es muss, und weil ich nun mal der Ernährer war.
Und ich habe es so lange ausgehalten, weil ich angenommen habe, dass sie mich wirklich so sehr liebt, wie ich sie liebe. Aber wenn die erste Reaktion auf ein gemeinsames Kind ein Abtreibungsversuch ist, darf man sich im Nachhinein nicht wundern, wenn man feststellt, dass man nicht geliebt wird.
Ich dachte, dass die ganzen Streitigkeiten stattfanden, weil wir zu unterschiedlich und gleich stur sind. Jetzt wird mir auch klar, dass es ihrerseits so gut wie nie Liebe war. Nicht dauerhaft und beidseitig. Was gibt Sie mir? Hin und wieder mal guten 6 und das wars schon. Ach und Sie kümmert sich gut um die Kinder.
Übrigens: Wir sind jetzt fast 12 Jahre zusammen. Und ich hätte da damals die Trennung nur gewollt, weil sie nie wirklich eine echte Nähe zwischen uns zugelassen hat. Es war wohl mehr eine Trotzreaktion und mein Ego, hier zu schreiben, dass ich es gefeiert hätte.
Ja, und jetzt kommt auf beiden Seiten ein Besitzdenken und Verlustängste hinzu. Die Kinder und unser Verantwortungsbewusstsein waren das, was uns noch zusammengehalten hat.
Die Konversation hier hat mir die Augen geöffnet. Ich denke, egal wann Sie mir innerhalb der 12 Jahre gebeichtet hätten, dass sie mich nicht mehr liebt, ich hätte zu jedem Zeitpunkt so reagiert wie jetzt. Nur jetzt fühlt es sich ernst an. Sie sagt zwar in den letzten Tagen immer wieder, dass sie mich doch noch liebt, aber sie verhält sich nicht so. Ich kann spüren, dass alles anders ist. Ich beobachte ihr Verhalten jetzt ganz genau und merke immer mehr, dass da keine Liebesanzeichen sind.
Ja, ich muss sie wohl oder übel gehen lassen. Und daran arbeiten, meine Panik in den Griff zu bekommen. Ja, ich weiß, es wird hart, aber ich kann nicht mehr mit jemandem zusammen sein, der mich nicht liebt.

x 3 #31


F
Zitat von Kadi:
Aber wenn die erste Reaktion auf ein gemeinsames Kind ein Abtreibungsversuch ist

Sie hatte die Verlobung abgesagt und Du hattest sie zuvor zweimal verlassen, dass sie da nicht in Jubel ausbricht und massive Zweifel/Ängste hat, finde ich durchaus nachvollziehbar.

x 5 #32


A


Hass oder Liebe

x 3


Stella31
Zitat von Florentine:
"Mehr als je zuvor"?! Wenn du sie vorher überhaupt nicht geliebt hast und dich über eine Scheidung gefreut hättest, kann "mehr als je zuvor" ja nicht arg viel sein

Ich sehe ähnlich wie du, nachdem ich hier alles durchgelesen habe und wundere mich, dass dem TE so einseitig gut zugeredet wird.

Sein Anteil an dieser äußerst seltsamen Beziehung ist mit Sicherheit nicht unerheblich groß. Und die total ambivalenten Aussagen wie *sie ist unscheinbar und lieb oder benimmt sich wie ein Supermodel " passen alle nicht zusammen.
Die angebliche Willensstärke des TE zeigt sich mMn auch gar nicht. Eher ein Hü und Hott.
Mal zeigt er ihr, wo der Hammer hängt, dann ist er so nett und fragt sie nach ihrem Wohlbefinden und dann soll sie halt schlucken, wenn er jetzt mal ganz sein Ding durchzieht.
Na was denn nun?

BEIDE haben enorm unreife und ambivalente Muster und müssten sich wohl erstmal selbst reflektieren. Wobei ich mich Frage, ob man zb beim nicht erwähnen einer vorherigen Hochzeit oder enormen Schulden nicht erstmal seine moralischen Werte überdenken sollte.
Alles sehr verwirrend und äußerst ungesund.
Im großen und ganzen finde ich allerdings beide unreflektiert und unreif.

x 4 #33


K
Translator




Translator







@Stella31
ich habe hier nie behauptet, dass ich die Reinheit in Person bin. Im Gegenteil bin ich davon ausgegangen, dass ich hier der Bad-Boy bin. Und ich wurde vom Gegenteil überzeugt.
Ich bin auch davon ausgegangen, dass ich erst mit der Zeit angefangen habe sie zu lieben. Und auch hier wurde mir, nachdem ich alles reflektiert habe klar, dass es nicht so war.
Bitte entschuldigt, dass ich mich und die Beziehung nicht in meinen ersten Post richtig reflektieren konnte.
Ich habe für mich reflektiert, dass ich Sie schon immer geliebt habe. Ich habe mich darüber informiert, was echte Liebe wirklich bedeutet. Und ich konnte feststellen, dass ich meinerseits genau diese Eigenschaften wie Zuneigung, Verbundenheit und Wertschätzung immer an den Tag gelegt habe. Nur hat Sie mit vielen Ihrer Aktionen nicht zugelassen das ich es Ihr auch zeigen konnte. Sie hat mich nie wirklich emotional an sich heran gelassen.
Ja, ich habe Sie dafür gehasst und gleichzeitig geliebt. Und verlassen habe ich Sie zu Beginn, weil ich gespürt habe, dass es mit Ihr sehr schwierig werden würde, weil Sie damals schon einige sehr seltsames Verhaltensmuster an den Tag gelegt hat, nicht, weil ich Sie nicht geliebt habe.

Ich war zu dem Zeitpunkt bereits in zwei Langzeitbeziehungen mit 6 und 8 Jahren. Wir haben auch wie ein Ehepaar zusammen gewohnt, und solche Auseinandersetzungen habe ich nicht einmal ansatzweise erlebt. Es waren sehr harmonische Beziehungen, die zum Schluss scheiterten, weil wir noch jung waren und uns auseinander lebten. Es waren schöne Zeiten. Ich würde nichts anders machen. Daher denke ich sehr wohl, dass ich ein gesundes verhalten von einem ungesunden verhalten unterscheiden kann. Diese Ehe war fast durchweg nur hässlich und wurde auf meinem Rücken getragen. Ich bin hier, weil ich verstehen will, wer was falsch macht, um eine Lösung zu finden. Damit wir zusammen bleiben können. Und bisher war es sehr hilfreich. Selbst zu hören, dass sich beide unreif verhalten, ist hilfreich.

Willenstärke habe ich lange genug gezeigt. Ich habe für mich beschlossen, so nicht mehr weiterzumachen. Und wenn es das Aus bedeutet, dann ist es so. Noch versuche ich der Familie zuliebe noch etwas zu retten. Dafür muss ich die Situation vollumfänglich verstehen. Verstehen, was ich falsch gemacht habe und was -wir- zukünftig besser machen können; wie ich mit Ihren seltsamen Ansichten und Verhalten umgehen kann, ohne mich aufzuregen. Und glaubt mir, Ihr Verhalten ist oft wirklich, wirklich sehr seltsam und das sage nicht nur ich.
Bisher ist der Stand, dass sie mich offensichtlich schon lange nicht mehr oder noch nie geliebt hat. Ich versuche erneut Ihre Liebe zu gewinnen, aber wenn ich merke, dass es keine Hoffnung gibt, dann lasse ich es, denn ich habe beschlossen, mich nicht mehr als Versorger ausnutzen zu lassen.
Man kann kein liebe erzwingen.

#34


QueenA
Zitat von Kadi:
Hallo zusammen, kleines Update am Rande. Nachdem ich eure Ratschläge in besonderer den von Markus befolgt habe, haben wir uns ausgesprochen. Sie ...

@Kadi Hi

erstmal danke für dein Update und deine Offenheit. Man merkt sehr deutlich, wie zerrissen und belastet dich die Situation gerade macht, zwischen Verantwortung, Hoffnung, Wut, Enttäuschung und dem Wunsch, endlich Klarheit zu haben. Das ist emotional extrem fordernd und kein Zustand, in dem man „saubere“ Entscheidungen trifft.

Aus systemischer Sicht wirkt eure Dynamik aktuell sehr ambivalent:
Auf der einen Seite sagt sie, sie braucht Zeit, Abstand und innere Klärung.
Auf der anderen Seite zieht sie dich wieder emotional an sich heran („komm nach Hause“, „lass mich nicht allein“, „sprich mit mir“).
Du wiederum versuchst Grenzen zu setzen, gehst dann aber innerlich sofort wieder in Verantwortung, Schuldgefühl und Rechtfertigung. Das erzeugt ein ständiges Hin-und-Her, das für beide Seiten enorm anstrengend ist und wenig echte Klärung ermöglicht.

Ein wichtiger Punkt:
Du bist selbstverständlich Vater, aber Partnersein und Paarrettung sind etwas anderes als elterliche Verantwortung. Deine Idee, die Kinder zu übernehmen, wenn sie überfordert ist, zeigt, dass du deiner Verantwortung sehr wohl nachkommst, ohne dich emotional wieder in die Paardynamik hineinziehen zu lassen. Das ist eine gesunde Differenzierung.

Auch der Gedanke mit psychologischer Unterstützung klingt grundsätzlich sinnvoll, allerdings würde ich vorsichtig sein mit der Idee, erst eine „Diagnose“ abzuwarten, um dann über Beziehung oder Trennung zu entscheiden. Manchmal wird damit unbewusst Verantwortung verschoben („Wenn es die Depression ist, dann…“), statt die Beziehungsebene direkt anzuschauen.

Zu deiner Frage „Führt sie mich an der Nase herum?“:
Ich würde es weniger als Manipulation sehen und mehr als Ausdruck innerer Überforderung, Angst und Ambivalenz. Das macht das Verhalten nicht automatisch leichter, aber verständlicher.

Was du dir vielleicht selbst klären könntest:

*Was brauche ich, um emotional stabil zu bleiben?
*Welche Grenzen sind für mich notwendig, damit ich nicht wieder in alte Muster falle?
*Was bin ich bereit zu investieren und wo wäre für mich eine rote Linie?

Konsequenz bedeutet nicht Härte, sondern innere Klarheit und Verlässlichkeit: für dich selbst und für die Kinder.
„Ein guter Ehemann sein“ heißt nicht, sich selbst dauerhaft zu übergehen oder in Unsicherheit festzuhängen.

Vielleicht wäre, unabhängig von ihrer Entscheidung, auch für dich ein eigenes Gespräch mit einem Berater*in / Therapeut*in sinnvoll, um deine Muster, Trigger und Entscheidungsfähigkeit zu stabilisieren.

Du steckst gerade in einer echten Übergangskrise. Nimm dir das Recht, nicht sofort alles lösen zu müssen, aber bleib ehrlich zu dir selbst.

Alles Gute dir und deiner Familie 🍀

x 1 #35


K
Eins ist mir durch das ganze Hin und Her klar geworden:
Für mich ist das Konstrukt Ehe, insbesondere das Versprechen
„in guten und in schlechten Zeiten, bis dass der Tod uns scheidet“,
immer heilig gewesen.
In schlechten Zeiten bedeutet für mich, dass auch dann,
wenn die Liebe sich gerade in einem Tief befindet,
beide Partner in der Pflicht sind, zumindest ernsthaft zu versuchen,
die Beziehung wieder zu richten.
Ich habe den Eindruck gewonnen,
dass sie die Ehe nie wirklich angenommen hat
und unsere Ehe deshalb von ihr eher wie eine Partnerschaft
und nicht wie ein verbindliches Lebensversprechen gelebt wurde.
Dafür würde auch ihre Aussage sprechen, dass sie sich niemals vorstellen könnte mit jemanden für immer zusammen zu bleiben.
Meine Frage ist:
Ist es möglich, dass wir von Anfang an ein grundsätzlich unterschiedliches Verständnis von Ehe hatten und ich sowie unsere Familien deshalb etwas erwartet haben, das sie mir innerlich nie geben konnte? Das würde meiner Meinung nach auch Ihr anspruchsdenken und die vielen provokationen, immer wenn wir uns näher kamen, erklären.
Auch wenn sich vielen Dinge beruhigt haben und Sie, sicherlich dank vieler Ratschläge euerseits, sich mir gegenüber auch wieder zugeneigt gezeigt hat, sehe ich keine Zukunft mehr mit jemanden der nicht vor hat mit mir alt zu werden. Weshalb ich, auch wenn ich noch was für Sie empfinde, offen sein möchte für neue bekanntschaften ohne es darauf anzulegen. Wäre das falsch von mir?

x 1 #36


GreenTara
@Kadi, vielleicht war ihr das Versorgtsein und die materielle Sicherheit der wichtigere Aspekt. Oder sie hat den schlechten Zeiten mehr Gewicht beigemessen als du. Weil sie psychisch instabiler ist als du? Ich habe den Eindruck, dass bei euch von vorneherein irgendwie der Wurm drin war, und du schriebst selbst von gegenseitiger emotionaler Abhängigkeit. Es ist eigentlich auch nicht wichtig, ob dir die Ehe heiliger war als ihr; daraus können schnell Schuldzuweisungen entstehen. Ihr bleibt nun mal Eltern von gemeinsamen Kindern. Du fühlst, dir Liebe ist zu Ende, sie wollte dich mit einem scheinbaren Rest beschwichtigen. Ich denke, man sollte es sich eingestehen, wenn es nicht mehr passt, und versuchen, fair zu bleiben. Ob eine neue Beziehung das Richtige ist, wenn du noch nicht abgeschlossen hast, musst du dir selbst beantworten. Eine andere Frau nur zum Trost zu benutzen, ist ja auch nicht so toll.

x 1 #37


K
Das Problem ist die emotionale Abhängigkeit. Wie sollen sich zwei Menschen trennen, die emotional abhängig voneinander sind und auch noch gemeinsame Kinder haben? Ich denke, eine neue Bekanntschaft, der ich von Anfang an fair und ehrlich gegenüberstehen würde, könnte da enorm helfen.

Ich denke dass weil ich mich neulich beim letzten Streit mit einem Freund getroffen habe, und in einer Bar zufällig von einer tollen Frau angesprochen wurde, die auch gerade etwas durchmachte und direkt Interesse zeigte. Das gab mir so viel Sicherheit und ein so gutes selbstwertgefühl dass ich das Gefühl hatte, alles viel klarer zu sehen. Nein, ich fragte nicht nach Ihrer Nummer, aber ich war froh, sie kennengelernt zu haben. Ja, ich weiß, das hört sich moralisch verwerflich an, aber was ist die Alternative? Ein Psychologe, eine Therapie usw. Bis das ganz durch ist, vergeht ein weiteres Jahr voller Einsamkeit und Unsicherheit, und wofür? Eine Frau, die aus finanziellen Gründen mit mir zusammen ist, mir sagt das Sie gerade nichts für mich empfindet und im besten Fall nur in guten Zeiten mit mir alt werden will? Mich erst zu trennen um dann noch länger einsam zu sein schaffe ich nicht. Erst recht nicht wenn meine noch Ehefrau die ganze zeit schreibt und mich auffordert nach Hause zu kommen.

#38


F
Zitat von Kadi:
Wäre das falsch von mir?

So lange du nicht von deiner Frau offiziell getrennt bist: ja.
Zitat von Kadi:
Ja, ich weiß, das hört sich moralisch verwerflich an,

Das IST moralisch verwerflich.
Zitat von Kadi:
Bis das ganz durch ist, vergeht ein weiteres Jahr voller Einsamkeit und Unsicherheit

Und du kannst nicht ein Jahr mal "einsam" sein und diese Zeit nutzen um an dir zu arbeiten?
Du nimmst doch deine ganzen komischen Abhängigkeiten wieder mit in die nächste Beziehung, so lange du nicht für dich aufgelöst hast, woher das kommt.

Aufgelöst hast du bislang nur eins: nämlich sämtliche eure Beziehungsprobleme einseitig in Richtung deiner Frau.
Deine eigenen Anteile - zu Beginn noch deutlicher und etwas reflektierter zu lesen - sind inzwischen fort.
Nun liest es sich so als seist du die ganze Zeit ein liebendes Herzblatt von einem Ehemann gewesen, der an der kalten Schulter seiner Frau gescheitert ist.
Wieso heiratest du jemanden, mit dem du nichtmal über die Grundlagen der Beziehung gesprochen hast? Und wenn du das hast: wieso heiratest du, wenn die Person nicht die gleichen Vorstellungen hat wie du?
Es ist nichts mehr zu lesen davon, dass du sie nicht mehr geliebt hast, nicht nett gewesen bist, Schluss machen wolltest usw. - alles ihre Schuld, alles durch ihr Verhalten provoziert.

Was sind deine Anteile?

Zitat von Kadi:
Mich erst zu trennen um dann noch länger einsam zu sein schaffe ich nicht.

Du hast irgendein Verlustangstproblem und wirst das der nächsten Frau an den Hals binden.
Wenn du es nicht schaffst, dann arbeite verdammt nochmal daran und benutze nicht irgendeine Frau, die deine Schwäche kompensieren soll.
Zitat von Kadi:
beide Partner in der Pflicht sind, zumindest ernsthaft zu versuchen,
die Beziehung wieder zu richten

Ach komm, das machst du doch auch nicht. Schickst sie zum Therapeuten, damit sie arbeitet und anstatt selbst auch an deinen Baustellen zu arbeiten, für eure Kinder zum Beispiel, überlegst du, ob es nicht superklug wäre, sich eine Absprungfrau zu angeln.
Das soll's sein?!

x 3 #39


N
@Kadi,

diese Hass-Liebe, in der ganz viele Machtkämpfe ausgetragen werden und die Liebe über 6uelle Bereitschaft der Frau und finanzielle Bereitschaft des Mannes ausgedrückt wird und auch noch die Familien reinquaken und am Ende Konflikte darüber entschieden werden, wer den anderen gerade mehr unter Druck setzen kann, kenne ich eher aus kurdischen, albanischen oder libanesischen Familien. Da entsteht zwischen Konventionen und emotionaler Unverbundenheit gerne mal viel Drama mit so Schlagwörtern wie Liebe, Hass, Durchsetzen, Verbieten, Zwingen etc., die in anderen Kulturen eine andere Bedeutung und auch Ausprägung haben.. Seid ihr beide in Familien aufgewachsen, die eher traditionell nach einer nicht deutschsprachigen Kultur geprägt wurden? Dann könnte man eher vorhersehen, was als nächstes passiert.

Das würde auch erklären, warum ihr so viele Muster drauf habt, die man in westlichen Ehen als toxisch bezeichnen würde, und warum man sich jahrelang dermaßen daneben benehmen kann, ohne dass irgendwer die Ehe auflöst.

x 2 #40


Stella31
@Florentine 💯🎯

Genau so sieht's aus!

Du @Kadi machst es dir ja schön einfach!

Bloß keinen Schmerz mehr aushalten und sich nicht weiter mit sich selbst und seinen eigenen Anteilen am Scheitern der Ehe auseinandersetzen UND diese so zu bearbeiten, dass sie dauerhaft nicht mehr so vorkommen.

Anstatt dessen suchst du dir schon während deiner Ehe einen kleinen Trost, um es dir so bequem wie möglich zu machen, aus der Ehe auszusteigen. Das nennt man Vermeidung!

Und das hat mit Verarbeitung und Verantwortung aber so gar nichts zu tun!

Und dein "Bad Boy" Gesabbel unterstützt das dann auch noch.

Werd mal erwachsen und übernimm Verantwortung für dein ganzes Handeln.
Rede mit deiner Frau über alles vernünftig und seht zu, dass ihr am besten gemeinsam eine Lösung findet, wie es weitergeht.

Besonders wichtig, um euren Kindern eine vernünftige Perspektive zu geben. Denn die sind hauptsächlich die Leidtragenden eurer ungesunden Konstellation.
Und hör auf zu flüchten!

x 3 #41


GreenTara
@Kadi
Zitat von Kadi:
Ich denke dass weil ich mich neulich beim letzten Streit mit einem Freund getroffen habe, und in einer Bar zufällig von einer tollen Frau angesprochen wurde, die auch gerade etwas durchmachte und direkt Interesse zeigte. Das gab mir so viel Sicherheit und ein so gutes selbstwertgefühl dass ich das Gefühl hatte, alles viel klarer zu sehen

Das ist dann kein Selbstwertgefühl, sondern ein Egopush, genährt von außen. Ein wahres Selbstwertgefühl einsteht aber durch den Kontakt mit sich selbst. Durch Arbeit an den inneren Defiziten, und nicht, dass die Hose mal wieder spannt. Auch nicht, dass du und die (oder eine andere) Frau euch gegenseitig euer Leid klagt. Durch dieses Scheinverständnis entsteht auch eine Bindung. Zwar eine illusionäre, aber diese kann genauso, oder sogar noch besser, emotionalen Schaden anrichten. Bei ihr genauso wie bei dir.

x 3 #42


N
Ui @Kadi ich weiß gar nicht, wo ich mit red flags bei dir anfangen soll! Vielleicht beginnst du mal damit, deine Anteile an der Misere zu sehen und nicht alles auf deine Frau zu schieben?
Und bitte, du warst all die Jahre kein Bad Boy, sondern hast deine Frau nicht geliebt (sie sogar gehasst) und sie sch. behandelt, so einfach ist das.
Und jetzt ab und zu mal ausziehen und dann doch wiederkommen, hast du dir mal überlegt, was das mit deinen Kindern macht?
Auf die Frage, was du jetzt tun sollst - nimm deine Frau und geh zu einem gescheiten Paartherapeuten, am besten morgen! Nicht sie alleine braucht eine Therapie, ihr beide braucht Hilfe dabei, eure Beziehung/Abhängigkeit zu klären und dann evtl. aufzulösen. Aber halt nicht dadurch, dass sie an allem Schuld ist und du das Opfer.

x 1 #43


N
Zitat von Kadi:
Mich erst zu trennen um dann noch länger einsam zu sein schaffe ich nicht.

Bah, ist das eklig! Nix aufarbeiten, keine eigenen Anteile sehen und das ganze direkt der nächsten Frau aufhalsen, nur weil du meinst, nicht alleine sein zu können.

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Wurstmopped
Zitat von Kadi:
Sie war sicherlich so lange mit mir zusammen, weil sie dachte, dass sie es muss, und weil ich nun mal der Ernährer war. Und ich habe es so lange ...

Mein Rat trenne dich, viel schlimmer kann es nicht werden! Ich lese nur 🚩🚩🚩, Himmel, warum hast du dir das so lange gegeben?
So hast du wenigstens noch die Chance die kommende Jahre glücklich zu werden, diese Frau ist toxisch und richtet dich zu Grunde.

Zitat von Kadi:
ich erfuhr durch einen Zufall (Vodafone Callcenter) das Sie schonmal verheiratet war. Wir kannten uns bereits seit 7 Monaten und ich war völlig verwirrt, weshalb sie mir so etwas verschweigen wollte. Sie beichtetet mir das Sie sich in der Hochzeitnacht getrennt haben und das Sie es deshalb nicht für wichtig erachtete

Mehr muss man als Mann eigentlich nicht wissen um schnell davon zu laufen....
Was du ansonsten noch berichtet hast, unglaublich, kann ich nicht glauben, dass du das ertragen hast?
Die Frage ist nicht Hass oder Liebe, Liebe sehe ich auf ihrer Seite überhaupt nicht, sie ist die Meisterin der emotionalen Erpressung.
Es geht um Selbstfürsorge und Selbstachtung, das bist du dir selbst schuldig und es liegt in deiner Verantwortung.

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