Zitat von KBR:Mich hat 6 und körperliche Nähe immer sehr geerdet.
genau so
Zitat von KBR:Das waren dann Momente voller Intensität, die ich einfach für mich hatte, statt für all die anderen Menschen, die einem tagtäglich begegnen und zwangsläufig doch auch bei allen Abwehrstrategien beeinflussen bzw. beeinträchtigen.
Zitat von KBR:Ich sehe das übrigens eher als Nachteil als als Vorteil, weil es mich viel Kraft kostet, obwohl der Umgang damit inzwischen okay ist. Gepaart mit Depressionen führt es zwangsläufig in Isolation. Mehr, als man es als allein stehender Mensch sein sollte, weil irgendwann die Zeit kommen wird, in der man vermehrt auf die Unterstützung anderer angewiesen ist.
kann ich, von meiner Seite aus, nur bestätigen.....
Ich bin auch sensibler gegenüber Stimmungen und sozialen Situationen. Ungerechtigkeit und Unfreundlichkeit zum Beispiel stören mich sehr intensiv, die versuche ich schnell zu beseitigen.
Nicht weil ich besonders altruistisch wäre ich bin einfach sehr empfänglich für die Empfindungen anderer Leute. Sind die negativ, halte ich das nicht lange aus.
Ich bin gerade in eine neue Wohnung gezogen, über mir lebt ein Ehepaar, die dem Alk sehr zugetan sind und die es störte, dass ich das jeden Abend mitbekam
Es war für mich unerträglich, wein ich meine gewohnte Ruhe nicht mehr hatte, die ich so dringend brauche.
Nach einiger Zeit bin ich hoch gegangen und habe versucht, der Frau mein Anliegen vorzubringen.....sehr höflich, weil ich mal wieder keinen Ärger wollte.
Da sagte sie zu mir, sie wüsste nicht, ob sie mit mir sprechen wolle, denn sie hätte schon zu ihrem Mann gesagt....."seitdem die Frau unter uns wohnt, sind hier im Haus "Bad Vibrations".
Ich war echt geschockt..........dazu muss ich sagen, dass alle anderen Nachbarn sehr nett und hilfsbereit sind.
Aber ich überlege, ob ich wegen denen über mir wieder ausziehe........ich habe eine große Abneigung gegen sie und bekomme Beklemmungen, wenn ich höre, dass sie über mir sind.
Ich habe diesen Artikel zum Unterscheiden von Hochsensibilität und Hochsensitivität gefunden und möchte ihn hier einfügen:
Die Unterschiede zwischen Hochsensibilität und HochsensitivitätIch bin hochsensibel. Ich bin hochsensitiv. Ich bin HSP. Diese Sätze bedeuten alle das gleiche. Oder?
Ja und nein. Die meisten Experten, die sich mit Hochsensibilität beziehungsweise Hochsensitivität beschäftigen, verwenden diese Begriffe synonym. Grund dafür ist die Herkunft der Begriffe aus dem Englischen: High sensitive person wurde zunächst übersetzt mit hochsensible Person. Später kam hochsensitive Person als Übersetzung dazu, vielleicht weil dieser Begriff neutraler klingt? Immerhin schwingt bei ihm nicht das Sensibelchen mit.
Unserer Erfahrung nach ist es aber sehr sinnvoll, einen Unterschied zwischen Hochsensibilität und Hochsensitivität zu machen. Zwei ganz unterschiedliche Phänomene können mit diesen Worten beschrieben werden, auch wenn sie häufig gemeinsam auftreten:
Wer hochsensibel ist, verfügt über feiner ausgeprägte 5 körperliche Sinne als andere. Er oder sie hört, sieht, schmeckt, fühlt und riecht differenzierter. Das führt leicht zu Reizüberflutung, Hochsensible sind zartbesaitet. Gleichzeitig sind sie dadurch aber in der Lage, viel feinere Informationen wahrzunehmen und zu interpretieren. Ihre Saiten schwingen leichter, um bei diesem Bild zu bleiben. Kein Wunder, das so viele Hochsensible Künstler sind!
Wer hochsensitiv ist, muss nicht unbedingt über diese Schärfung der fünf physischen Sinne und nicht über diese Empfindsamkeit verfügen.
Stattdessen hat ein Mensch, der hochsensitiv ist, einen sechsten oder siebten Sinn. Hochsensitive sind das, was man hellsichtig oder hellfühlig nennt. Sie sind extrem empathisch, manchmal regelrecht medial. Sie haben Ahnungen, Visionen oder andere Empfindungen aus der nicht-alltäglichen Wirklichkeit.
Für Hochsensitive ist es selbstverständlich, dass es Energien außerhalb unserer alltäglichen Wahrnehmung gibt, denn sie nehmen sie direkt wahr. Manche Menschen haben diese Fähigkeiten schon seit frühester Kindheit. Bei anderen entwickeln sie sich erst im Erwachsenenalter.
Hochsensitivität und Hochsensibilität treten oft gemeinsam auf, aber nicht immer. Es gibt Hochsensible ohne ausgeprägte Empathie oder nicht-alltäglichen Wahrnehmungen, und es gibt Hochsensitive, deren alltägliche Sinne durchschnittlich ausgeprägt sind.
Hochsensibilität Hochsensitivität Die Unterscheidung der beiden Begriffe ist deswegen wichtig, weil beide Personengruppen unterschiedliche Bedürfnisse haben
Hochsensible Menschen müssen lernen, mit ihrer Empfindsamkeit zurechtzukommen. Sie müssen sich Ruhephasen gönnen, ihren Alltag an ihre zartbesaitete Natur anpassen und die Stärken ihrer Besonderheit kennenlernen.
Hochsensitive haben dagegen oft das Problem, dass sie über ihre Wahrnehmungen nur mit wenigen Menschen reden können. Sie müssen lernen, dass sie nicht verrückt sind und wie sie ihre Fähigkeiten als Gabe nutzen können. Manchmal müssen sie auch lernen, zwischen alltäglichen und nicht-alltäglichen Wahrnehmungen zu unterscheiden.
Für all diese Lernaufgaben ist ein großes Maß an Wissen über die eigene Besonderheit wichtig. Die Erkenntnis Ja, so bin ich wird durch die Differenzierung von Hochsensibilität und Hochsensitivität erleichtert. Es macht einen Unterschied.
Empfindsam oder empathisch, oder vielleicht beides nur wer sich selbst versteht, kann lernen, seine Besonderheit zu wertschätzen.
Feinfühlige Menschen brauchen besondere Lebensstrategien
Hochsensible Menschen haben besondere Fähigkeiten, brauchen aber auch besondere Bedingungen, um wirklich kraftvoll diese Fähigkeiten und Gaben zu leben.