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Ich habe alles zerstört - Doppelleben

BieneMaja1593
Zitat von Margerite:
Und Nummer 2? Was da kommt oder auch nicht, ist nicht abzusehen.

Nein ich weiß. Ich bin nicht gut darin solche "ungewissen" Situationen zu meistern, trotzdem weiß ich, dass es derzeit gar kein "wir" geben kann. Weder für ihn, noch für mich. Ich habe soviel Themen zu klären und verstehe auch dass er mir gegenüber gar kein Vertrauen haben kann, gar nicht wissen kann wer ich wirklich bin. Wie auch, wenn ich selbst es gar nicht weiß. Trotzdem ist er ein bisschen da, bekommt links und rechts herum mit was alles passiert, gibt mir irgendwie das Gefühl, dass er an mich glaubt und dafür bin ich unendlich dankbar.

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Scheol
Zitat von BieneMaja1593:
Das habe mir tatsächlich auch meine Mom und einige Familienmitglieder gesagt. 👍

Es klingt vielleicht unschön, aber dort geht es für mich nur noch um Geld. Mein emotionaler Wert an diesem Haus ist nicht mehr vorhanden. Mein zukünftiger Frieden ist mir einfach mehr wert. Als wir das Haus damals gebaut haben, haben wir ...

Du positionierst dich wegen deiner Scham , Deiner Schuld so schlecht, das das unter selbstschädigendes Verhalten gesehen werden könnte.


das das keine Meisterleistung war , das ist klar ,

aber für Typ 1 warst du doch völlig egal.

hätte der ansatzweise Interesse an deiner Person gehabt hätte der dich vermisste und du hättest gar nicht Typ 2 kennen gelernt.

also das du dir hier den schwarzen Peter allein zuspielst , das ist zu verstehen, aber schwer zu ertragen.

Aber wenn er nicht so ein leck mich egal Verhalten an den Tag gelegt hätte . Und dafür bekommt der echt noch ein Haus ?

wenn der Typ 1 wenigstens Anstand hätte und du ihm wirklich was bedeuten würdest , dann würde der zu dem Deal ja sagen , ……..ABER ………sagen du pass auf , ab dann und dann zahl ich dir pro Monate die Summe x. die nächsten Xx Monate weil du hier auch Geld rein bezahl hast.

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A


Ich habe alles zerstört - Doppelleben

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DieSeherin
liebe @BieneMaja1593 ich verfolge deinen faden schon von anfang an, wusste nur nie so recht, was ich dir mit auf den weg geben kann, oder möchte - und nun lese ich, dass sich alles so entwickelt, wie ich es mir für dich gewünscht habe.

es sind unheimlich richtige und wichtige dinge gesagt worden, dir sind viele anregungen gegeben worden und ich muss sagen, dass ich selten einen faden erlebt habe, in dem es - trotz des harten tobaks - so fair und empathisch zugegangen ist und du bist nicht auf dem scheiterhaufen gelandet

trotzdem möchte ich noch zwei dinge anmerken:

Zitat von BieneMaja1593:
Auch er ist mir nicht egal. Wir hatten Träume, Pläne, Wünsche. Reisen, Auswandern, andere Sprachen lernen, andere Menschen. Einfach das komplette Gegenteil von all dem was ich mit P1 hatte. Er hat mir irgendwie erst gezeigt, dass das Leben welches ich bin dato aufgebaut hatte gar nicht das ist was ich scheinbar will.


ich glaube, deine beziehung zu dem mann 2 hätte niemals eine chance, ohne das ausgleichende element von mann 1... und ich bin sicher, dass du erst einmal ganz alleine für dich erspüren musst, was du, ganz alleine auf dich gestellt, ohne mann an deiner seite, für ein leben führen möchtest.

Zitat von BieneMaja1593:
P1 und ich haben eine sehr lange gemeinsame Vergangenheit. Wir haben viel gemeinsam aufgebaut, hatten ebenso, auch wenn es lange her ist, gemeinsame Träume und Wünsche.


weißt du, ganz oft hängen paare, die sehr jung zusammen gekommen sind aneinander fest, weil sie schon eine lange gemeinsame vergangenheit haben. ich finde es immer großartig, wenn man das als basis ansieht, eine beziehung nicht wegschmeißt, weil vielleicht alltag die liebe ein wenig verdeckt - was ich aber schade finde, wenn zur gemeinsamen vergangenheit kein gemeinsames heute, geschweige denn pläne , träume und wünsche für eine gemeinsame zukunft kommen.

du hast zwar 20 jahre mit diesem mann verbraht (sehr prägende jahre), aber du hast bei guter führung noch ungefähr 50 statistische jahre vor dir! vergiss das nicht und überlege dir, wie du diese jahre mit leben und liebe füllen möchtest 😘

x 3 #438


M
Zitat von BieneMaja1593:
dass sie mich nicht verurteilt hat.

Das spricht für die PT. Die verurteilen niemanden, sondern bleiben sachlich und emotional unbeteiligt.
Ich war nur 2 x bei einem Therapeuten zu einem Beratungsgespräch, aber selbst die beiden Termine brachten etwas in mir in Bewegung. Nicht sofort, aber mit der Zeit.
Keine Verurteilung, kein Mitgefühl, absolute Neutralität.

Die neutrale Sachlichkeit des Therapeuten fand ich sehr wohltuend. Kein emotionaler Kommentar, sondern nur die Fakten dessen, was geschehen war und was die möglichen Gründe sind und die haben immer mit einem selbst zu tun.
Man lebt etwas Tieferliegendes am Partner aus bzw. versucht es abzuarbeiten. Das geht nicht, aber dahinter muss man selbst kommen und versuchen zu ergründen, welche Abgründe einen zu Verhaltensweisen treiben. Man kann immer nur bei siche selbst ansetzen.
Ich registrierte erstaunt, hoppla, es geht hier nicht um mich. Der Typ, wegen dem ich gekommen war, rückte völlig in den Hintergrund, denn er war nur ein Symptom, aber nicht die Ursache.

Insofern ist Angst unbegründet. Es soll ja helfen, etwas in Bewegung bringen und das mit fachlicher Hilfe zu tun, kann es doch viel leichter machen. Aber man hat Angst vor den eigenen Abgründen und Defiziten, die man meist mehr oder weniger erfolgreich verdrängt oder an einem anderen Menschen auslebt.

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BieneMaja1593
Zitat von DieSeherin:
ich glaube, deine beziehung zu dem mann 2 hätte niemals eine chance, ohne das ausgleichende element von mann 1... und ich bin sicher, dass du erst einmal ganz alleine für dich erspüren musst, was du, ganz alleine auf dich gestellt, ohne mann an deiner seite, für ein leben führen möchtest.

Ja, da hast du sicher Recht. Es gab häufig Situationen in denen ich mich auch mit P2 nicht "gut" gefühlt habe, enttäuscht von seiner Reaktion oder eben auch nicht Reaktion war. Heute und auch nach dem ersten Termin bei der Therapie denke ich jedoch dass es nie seine Aufgabe war mir alles auf dem Silbertablett zu servieren. Seine Reaktion war gesund, echt.... meine Erwartung dazu nicht und ja P1 hat das gut kompensiert. Das ist aber nicht das Leben welches ich zukünftig leben möchte. Ich möchte diese Abhängigkeit nicht mehr. Keine Zweifel, keine Angst, sondern Leichtigkeit, Vertrauen, Leben.

#440


BieneMaja1593
Zitat von DieSeherin:
du hast zwar 20 jahre mit diesem mann verbraht (sehr prägende jahre), aber du hast bei guter führung noch ungefähr 50 statistische jahre vor dir! vergiss das nicht und überlege dir, wie du diese jahre mit leben und liebe füllen möchtest

Ein schöner Satz.... Danke dir.

x 1 #441


BieneMaja1593
Zitat von Margerite:
Der Typ, wegen dem ich gekommen war, rückte völlig in den Hintergrund, denn er war nur ein Symptom, aber nicht die Ursache.

ja so wird es bei mir sicher auch sein. Ich erkenne auch die Muster in meinem Verhalten die sich seit meiner Kindheit durchziehen. Dieses viele Kümmern, niemanden Ärger bereiten, möglichst lautlos durch die Welt stiefeln, damit es keinen Ärger gibt. Angst vor Ablehnung. Meine eigenen Bedürfnisse unterdrücken, gleichzeitig stark dafür sorgen / sorgen wollen, dass es allen anderen gut geht. So ist mein ganzes bisheriges Leben abgelaufen. Und ja, ein Stückweit habe ich das auch immer gerne getan aber auch viel mit dem Gedanken, wenn ich all das tue, dann werde ich gesehen, geliebt, dann wollen mich diejenigen bei sich haben, mit mir zusammen sein. Mein ganz eigener Wunsch ist, eben nicht mehr so ein Leben zu führen, nicht mehr so zu denken oder dieses Gefühl zu haben. Ich weiß nicht wie ich dahin kommen, noch nicht, aber ich werde alles dafür tun um es irgendwie aufzuarbeiten und mir selbst die Sicherheit geben zu können die ich mir bisher immer von anderen geholt habe.

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A
Zitat von BieneMaja1593:
niemanden Ärger bereiten

Das ist dir wohl nicht geglückt.

x 3 #443


M
Zitat von BieneMaja1593:
Ich erkenne auch die Muster in meinem Verhalten die sich seit meiner Kindheit durchziehen. Dieses viele Kümmern, niemanden Ärger bereiten, möglichst lautlos durch die Welt stiefeln, damit es keinen Ärger gibt. Angst vor Ablehnung. Meine eigenen Bedürfnisse unterdrücken, gleichzeitig stark dafür sorgen / sorgen wollen, dass es allen anderen gut geht. So ist mein ganzes bisheriges Leben abgelaufen.

Du bist Dir selbst schon sehr nahe gekommen. Die Ursprünge liegen immer in der Kindheit. Da lernt das Kind, das ja ein unbeschriebenes Blatt ist, wie das Leben geht. Da lernt es, dass es viel tun muss für ein klein wenig Liebe und Anerkennung oder dass eine Anstrengung zu gefallen viellleicht sogar völlig umsonst ist, weil man sich erfolglos abstrampelt. Da man aber Sehnsucht nach Liebe hat, tut man es doch und wird zur besten aller Töchter, die dann doch nie gut genug ist.

Du wurdest als Kind in eine Rolle gedrängt, der Du nicht gewachsen warst. Du wurdest als Kümmerin eingespannt anstatt dass man sich um Dich gekümmert hätte, wie es nötig gewesen wäre.
Das gut dressierte Kind, das alles macht und tut und dann doch zu wenig Liebe und Beachtung findet, das nicht aneckt und schon gar keine eigenen Bedürfnisse anmeldet (weil es ja eh umsonst ist oder man nur Unverständnis heraufbeschwört und damit wieder enttäuscht wird, weil man nicht gesehen wird) verrichtet widerspruchslos das, was man ihm aufgetragen hat.
Es muss eine Funktion erfüllen, die es nicht erfüllen kann. Aber es gibt sich Mühe, sehr viel Mühe und will alles richtig machen und wird genügsam und pflegeleicht und lautlos. Denn es wird ja eh nicht gehört und das ist oft auch besser so, weil Aufbegehren Energie kostet und Widerstand der Eltern und später der Partner heraufbeschwören würde..

Anstatt die kindlichen Bedürfnisse zu erfüllen wie es Erwachsene tun sollten, wird das Kind zum Bedürfniserfüller. Und wehe, es verweigert diese Rolle!

Du bist gnadenlos überfordert worden und hast nicht lernen dürfen, dass Du eigene Bedürfnisse haben und einfordern darfst. Die Eltern oder ein Elternteil hat Dich stark enttäuscht, denn Du durftest ja nicht Du selbst sein.

Und das Lautlose ist Dir geblieben. Lautlos baust ein Haus mit, lautlos kümmerst Du Dich um Haushalt und Wäsche, lautlos gehst Du durchs Beziehungsleben und lebst dort das nach was Du kennst. Das Nicht-gesehen-werden. Zum Bedürfniserfüller wird dann der zweite Mann, dem Du aber auch nicht sagst, dass es einen anderen, langjährigen Partner gibt, weil das ja wieder Probleme hervorrufen würde. Außerdem hätte er Dich womöglich gleich wieder abgeschossen.
Und so lavierst Du Dich lautlos durch ein Doppelleben. Eine Folge der Kindheit, einer Verformung Deiner Person.

Und wenn Dir das klar wird, bricht die alte Traurigkeit wieder hervor, womöglich noch schlimmer, weil Du niemandem beweisen kannst, wie gut Du Deine Funktion erfüllst. In der Kindheit hofftest Du auf Resonanz, auch wenn sie ausblieb, nahmst Du immer wieder von neuem einen Anlauf, denn irgendwann müssen sie mich doch lieben.
Jetzt hast Du keine Zielperson mehr, aber das ist auch gut für Dich. Denn nun hast Du Zeit, Dich mit Dir abzugeben, die Trauer zu spüren und die Enttäuschung. Was hast Du davon? Ich denke, diese Emotionen wollen durchlebt werden, dann halt nochmals, damit sie endlich Anerkennung finden und wahrgenommen werden. Es ist wichtig wahrzunehmen was man fühlt, auch wenn es sich hilflos und orientierungslos anfühlt. Daraus kann eine Heilung wachsen.

Wer das verweigert, bleibt stehen und tritt weiterhin auf der Stelle. Ich habe das Jahre lang praktziert und wollte nichts lernen über mich, meine verdammten Defizite und erst spät merkte ich, dass Lebenserfahrungen kein Zufall sind, sondern ihre Gründe haben. Und dann kann man sich auch mal selbst verzeihen, weil viieles eine logische Folge von tiefer liegenden, oft verdrängten Ereignissen ist.
Du hast nicht viel falsch gemacht, aber Du wurdest gut dressiert und Du hast früh gelernt, ich muss, ich muss, aber ich darf das Andere nicht. Wie auf Samtpfötchen hast Du Deine "Arbeit" verrichtet, weil Du als eigenständige Person zu wenig gezählt hast.

Es wird vieles besser werden, sei Dir sicher. Auch wenn es Dir anfangs schlechter gehen sollte, die Tränen die Du um Dich weinst, helfen auch, um sich aus alten Verstrickungen ein wenig zu lösen.
Das ist ja auch ein schönes Bild. Du wurdest falsch eingewoben in eine kompliziertes Strickmuster und das hast Du beibehalten. Jetzt trennst Du den Pullover wieder auf und strickst ihn neu und fehlerfrei und vor allem selbst, so weit möglich.

Bitte achte auch auf Selbstachtsamkeit und lerne Dir was Gutes zu tun, anstatt nur zu hadern und zu zweifeln. Das ist jetzt kein Freibrief für das, was vorfiel, aber Selbstzerfleischung bringt Dich keinen Deut weiter. Sie verfestigt nur die Opferrolle, in die Du früh gedrängt wurdest. Es darf Dir künftig besser gehen und Du hast die Möglichkeit, Dein Leben nach Deinen Vorstellungen zu gestalten anstatt wieder nur dies und jenes zu "müssen".
Sei gut zu Dir und es wird gut werden..

x 3 #444


M
Zitat von BieneMaja1593:
Heute und auch nach dem ersten Termin bei der Therapie denke ich jedoch dass es nie seine Aufgabe war mir alles auf dem Silbertablett zu servieren. Seine Reaktion war gesund, echt.... meine Erwartung dazu nicht

Das wurde mir auch irgendwann klar, aber erst weit nach der Trennung. als er längst aus meinem Denken verschwunden war. Da lieferte mir das Unterbewusstsein die Erkenntnis, dass ich Erwartungen an ihn hatte und ihm "Aufgaben" übertrug, die er weder erfüllen konnte noch wollte. Meine Erwartungen entsprangen meiner Fantasievorstellung, die aber niemals realistisch, sondern völlig überzogen war.
Von dieser Märchenprinzillusion muss man sich verabschieden, die hat in der Realität nichts verloren.

x 1 #445


darkenrahl
Zitat von Andy17:
Das ist dir wohl nicht geglückt.

Den grössten Ärger hat sie sich wohl selbst gemacht. 🤔

x 3 #446


Heffalump
Zitat von BieneMaja1593:
Bedürfnisse

Ich wollte schon lange mal fragen, wie es dir geht

#447


BieneMaja1593
Hallo Zusammen,
erst einmal vielen Dank für die Nachfrage. Nun sind schon knapp 5 Monate vergangen und in der Zwischenzeit ist so viel passiert. Weiterhin ist jeder einzelne Tag auf seine ganz eigene Art und Weise der schwerste meines Lebens.

Seit Mitte August lebe ich nun in meiner eigenen Wohnung. Nach und nach ist sie wirklich schön geworden und ich habe mir viel Mühe und Zeit zum Einrichten genommen. Ich mag sie wirklich sehr. Meinen kleinen Balkon, eine Badewanne, das schöne Abendlicht wenn die Sonne untergeht und doch fühlt sie sich weiterhin fremd an. Einfach nicht wie mein Zuhause. Vielleicht irgendwann....

Auch die Therapie mache ich natürlich weiter. Erst letzte Woche kam die Zusage der Krankenkasse, dass die Verlängerung genehmigt wurde. Es ist hart, aber ich verstehe so viel.

P1 und ich haben nur Kontakt zueinander wenn es um Absprachen bzgl. unserer Hündin oder dem Haus geht. Ich bin dabei geblieben es ihm ohne meinen Anteil zu überlassen. Erst gestern hat er die Unterlagen für die Bank unterschrieben. Nun warte ich auf den Notartermin und hoffe dann ein Stück weit meinen Frieden zu finden. Bis heute zahle ich meinen Anteil weiter und schaue mir alle 14 Tage, wenn ich unsere Hündin übers Wochenende zu mir holen darf an wie nach und nach alles verkommt. Es tut weh ihn und "unser" Haus so zu sehen. Meine Unterstützung habe ich oft angeboten, auch wenn ich weiß, dass ich wahrscheinlich die falsche Person dafür bin.

P2 und ich sehen uns täglich auf der Arbeit. Die ersten Wochen waren wirklich hart - für uns beide. Mittlerweile ist es ein "freundschaftliches / kollegiales" Verhältnis. Direkt nachdem ich die Wohnungsschlüssel für meine Wohnung bekommen habe, habe ich ihm einen Schlüssel davon gegeben mit der Bitte, ihn mir erst zurück zu geben, wenn er 100% sicher ist, dass es für uns keine Chance mehr gibt. Bisher hat er ihn noch. Jeden Tag schreiben wir uns eine kurze Whatsapp - manchmal belangloses Zeug und doch kann ich mich immer wieder darüber freuen. Mittlerweile sehe ich auch hier was für eine ungesunde Dynamik unsere Beziehung angenommen hatte, wie viel ich aus Angst und Scham getan habe. ich wollte so unbedingt gefallen, geliebt werden, nicht verlassen werden....
Meine Hoffnung und mein Wunsch auf eine 2. Chance besteht weiterhin - aber anders. Ehrlicher, ruhiger, keine Angst, kein Verleugnen meiner Selbst, mehr Vertrauen, mehr Liebe.

Mein größte Stärke bedingungslos lieben können, ist ebenso meine größte Schwäche.
Ich habe Angst mich wieder selbst zu verlieren, wo ich doch immer noch auf dem Weg bin mich überhaupt zu finden...

Wir brauchen Zeit. Ich übe mich in Geduld, in Vertrauen und Glaube an mich selbst, ins Universum und in bedingungsloser Liebe. Es ist hart, aber ich stehe auf - jeden Tag, Wenn es so sein soll, werden wir einander wieder finden.

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Scheol
Zitat von BieneMaja1593:
Hallo Zusammen, erst einmal vielen Dank für die Nachfrage. Nun sind schon knapp 5 Monate vergangen und in der Zwischenzeit ist so viel passiert. Weiterhin ist jeder einzelne Tag auf seine ganz eigene Art und Weise der schwerste meines Lebens. Seit Mitte August lebe ich nun in meiner eigenen Wohnung. Nach und nach ist ...

An dich hatte ich vor ein paar Tagen gedacht wie es dir inzwischen geht und wie die Entwicklung wohl gewesen ist.

Schön das du dich gemeldet hast.

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P
Zitat von BieneMaja1593:
Auch die Therapie mache ich natürlich weiter.

Hallo @BieneMaja1593
schön von Dir zu hören. Schön, daß Du Schritt für Schritt in D e i n Leben kommst.
Ich finde ja, daß Du so einiges bei Deiner Therapie für Dich entdecken wirst. Prima, daß es da weitergehen kann!

Ich drücke Dir so sehr die Daumen, daß noch alles gut werden wird. Dann kannst Du hoffentlich eine echte, ehrliche, glückliche Beziehung führen, in der Du gesehen, wahrgenommen und geliebt wirst. Bis dahin übst Du, Dich selber so zu sehen und zu behandeln. Du bist auf einem super guten Weg!

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A


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