Karili
Gast
Zitat von Elfe11:Es gibt Bilder zum Burnout vom Gehirn. Es geht um die Durchblutung und Aktivierung / Regenerierung dieser absterbenden / unterversorgten Zonen. Das funktioniert u. A. mit viel Ausdauersport an der frischen Luft. Bewegung + O2 + Vitamine + Magnesium. Man merkt, dass du dich nicht mit dem Thema beschäftigt hast.
Doch, genau damit und anderen Aspekten in diesem Bereich bin ich sehr gut vertraut.
Stress bedingt den Körper, damit hast du uneingeschränkt Recht. Die Frage ist jedoch, stelle ich die Ursache ab oder arbeite ich vorrangig an der Bekämpfung von Krankheitssymptomen? Letzteres kann unterstützen. Es kann jedoch nicht die Bekämpfung der Ursache ersetzen. - Wenn ich auf Grund einer Überforderung am Arbeitsplatz in einen Erschöpfungszustand gerate, ist es notwendig meine Arbeitssituation zu beleuchten und möglichst schnell zu verändern. Yoga oder Ayurveda können mir zusätzlich helfen zu entspannen, lösen können sie das Problem nicht.
Die Gefahr bei einer Fokussierung auf die Symptombekämpfung ist schlicht die, dass man weiterhin das ursächliche Problem hat, das sich vielleicht sogar schleichend verschlimmert, und man durch das Herumdoktern an Symptomen das Gefühl erhält, man würde etwas gegen das Problem tun. - Das ist jedoch falsch. Man hält sich lediglich für sein Problem fit. So lässt es sich aushalten und man muss es nicht bearbeiten.
In deinem Fall scheinst du ursächlich von einem Menschen angezogen zu sein, der dir körperliche Gewalt angetan hat. Anstatt einen Cut zu machen und ihn aus deinem Leben zu streichen, was dir auf die Dauer Frieden und zusätzliche innere Ressourcen schaffen würde, gehst du weiterhin zu ihm, benötigst aber all das Drumherum an Heilkraft, um den Status Quo zu erhalten.
Mit deinen Tipps, die du quasi in Position des Erfreundes der TE ja gibst, suggerierst du der TE, dass sie sich nur körperlich neu aufstellen muss, dann könne sie mit sich gut weiterleben. - Und das finde ich einen gefährlichen Rat.

