Gast202017
Gast
ich brauche einen Rat. Und zwar von den Affärenfrauen.
Ich bin 41 Jahre, Single, habe 2 große geliebte Kinder, die schon auf eigenen Beinen stehen. Ich selbst war für 3 Monate eine Affäre und habe die Sache dann beendet, weil ich bemerkt habe, dass so ziemlich alles gelogen war, was er mir erzählte. Der hatte nie vor, sich zu trennen und hatte nach wie vor auch S. mit Ehefrau. Wie gesagt, ich merkte, dass das alles nicht stimmte, ekelte mich und beendete alles. Kurz, per sms. Für mich gab es da nichts mehr zu sagen. Ließ mich auch untersuchen. Alles ok.
Er bat dann noch um ein Treffen und ich habe zugestimmt. Könnte mich jetzt noch dafür ohrfeigen. Bin wirklich davon ausgegangen, dass er sich bei diesem Treffen bei mir entschuldigen würde und fertig. Aber nein. Er beleidigte mich, sprach davon, daß er der Größte ist und viele viel zu dumm sind und er sehr reich und erfolgreich sei, weil er sehr intelligent ist (alle anderen nicht) usw. Bis ich aufstand und ging.
Ich war total geschockt. Über eine Woche lang unfähig, irgendeinen klaren Gedanken zu fassen. Ich selbst habe studiert und gehe meiner Arbeit als Biologin nach.
Ich fühle mich immer noch beschmutzt, gedemütigt und irgendwie desolat und ich merke, dass ich dies nicht auf mir sitzen lassen möchte. Meine Freunde raten dazu, dass ich Kontakt zu seiner Ehefrau aufnehme. Wobei auch der Name der Ehefrau gelogen war. Zufällig kann man sich nicht über den Weg laufen. Ich wohne in einer Großstadt, er in einer anderen. 230 km Distanz.
Dieses letzte Gespräch war völlig unnötig und ich verstehe einfach nicht, was er damit bezwecken sollte. Hat er es nicht verkraftet, dass ich aufgrund seiner Lügen keine Lust mehr auf ihn hatte? Oder diente es nur dazu, mich fertigzumachen. Oder möchte er, dass ich seiner Frau alles erzähle? Mangelndes Selbstwertgefühl? Wie oft macht er dieses Spiel mit anderen?
Nun brauch ich euren Rat. Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Das auf sich beruhen lassen und froh sein, dass er weg ist? Oder zeigen, dass es so nicht geht. Irgendwie habe ich das Gefühl, der hat keine Grenzen. Von niemanden. Und es kocht immer noch an mir. Ist jetzt 2 Wochen her.
Anette