Bei dir weiß ich oft echt nicht, worauf du hinauswillst.
Ist es deiner Ansicht nach schon böse, überhaupt jemanden zu verlassen oder eine Beziehung zu beenden?
Zitat von Dauerverliebt: Seine Fallhöhe war ja nicht so hoch, glücklicherweise. Da hat der Mann viel Glück gehabt. Und ich gehe mal schwer davon aus, dass es für die EF sehr nach Warmwechsel aussehen dürfte.
Ja, richtig. Seine Fallhöhe war nicht so hoch.
Und ja, sicher, das kann man sehr wohl als Warmwechsel bezeichnen.
Nur verstehe ich nicht, inwiefern das die Schuld von Michell sein soll, oder inwiefern das in ihrer Verantwortung liegt.
Deine ursprüngliche Frage an sie, auf die ich eingegangen bin, war Folgende:
Zitat von Dauerverliebt: Wieso hast du keinen Anteil am Ende dieser Ehe?
Und ihren Anteil daran kann ich nach sieben Jahren, in denen sie den Kontakt zu ihm unterbunden hat, einfach nicht sehen.
Zitat von Dauerverliebt: Er hat sie betrogen, sie späer verlassen.
Richtig.
Er hat sie betrogen.
Und er hätte sie weiter betrogen, wenn Michell dem kein Ende gesetzt hätte. Sie musste ja, wie gesagt, sogar mit dem Chef drohen, damit er sie in Ruhe lässt.
Und
er hat sie viele Jahre später, ohne den Einfluss der Affäre, auch verlassen.
Also verstehe ich tatsächlich deine Frage an sie nicht, wieso sie keinen Anteil am Ende der Ehe hat.
Zitat von Dauerverliebt: Sie fährt die Krallen aus
Das scheint deine Sympathie zu finden.
Und ich verstehe das nicht, beziehungsweise kann es nur so verstehen, dass du es prinzipiell nicht hinnehmbar findest, wenn jemand eine schlechte Beziehung, oder eine, in der er nicht glücklich ist, beenden möchte.
Inwiefern ist es denn gerechtfertigt die Krallen auszufahren, wenn man verlassen wird?
Kann man Liebe deiner Meinung erzwingen?
Ist es deiner Meinung nach ok, dann mit Vorwürfen um sich zu hauen?
Zu dem Zeitpunkt, als er sie verließ, waren die Eheleute unter sich. Da war niemand anderes im Spiel. Wieso sollte man also einer anderen Frau die Schuld daran geben können?
Wieso findet dieses Krallenausfahren deine Sympathie?
Das klingt gerade so, als sei jedes Mittel recht, eine Ehe und Beziehung zu erzwingen. Auch ohne den Willen des anderen.