Nordischerandy
Mitglied
- Beiträge:
- 24
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 23
- Mitglied seit:
Ich muss einfach mal irgendwo meine Gedanken loswerden und würde mich über Kommentare freuen.
Meine Situation: Ich bin seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen und 15 Jahren verheiratet, habe einen Sohn der 18 Jahre ist, keine finanziellen Sorgen. Ich selber bin 40 Jahre alt meine Frau 42. Wir haben bisher wirklich eine schöne Zeit verlebt und auch ein wundervolles Kind groß gezogen. Wir wohnen in einem vor 5 Jahren gekauften Haus.
Seit wohl April 2021 habe ich gemerkt das wir uns irgendwie in uns selbst verloren haben und immer mehr jeder sein Ding durchgezogen hat. Ich habe vorallem den Punkt verpasst um klar zu machen das irgendwie da einiges nicht mehr so passt wie es sollte. Ich habe es erstmal mit mir selber ausgemacht und gehofft es wird schon irgendwie besser werden mit der Zeit und mich positiv darauf eingestellt das es so kommen wird. Der Sommer Urlaub wurde dann für mich zu einem Desaster. Wir haben gehandelt wie Bruder und Schwester und haben die 2 Wochen in der Schweiz mit Sohn und einer anderen Familie verbracht aber auch dort habe ich gemerkt das es nicht so mehr ist wie ich es mir vorstellte.
Zu allem überfluß kam in mir immer mehr die Gedanken und auch das selber in mich gehen das die Gefühle komplett weg waren.
Feige wie ich war habe ich mich immer mehr zurück gezogen und habe kaum noch gemeinsame Sachen gemacht. Ich fühlte mich auch Zuhause nicht mehr wohl und habe versucht so oft wie möglich meine Hobbys nachzugehen und solange wie es ging auf Arbeit zu bleiben.
Ich dachte über Trennung nach um im nächsten Moment zu sagen warte mal 2021 ab und 2022 wird es wieder besser werden.
Vom Sommerurlaub bis mitte November habe ich dann 14 KG abgenommen weil ich einfach keinen Hunger mehr hatte. Mich komplett Emotional abzukoppeln von meiner Familie. Es wurde immer Quälender zu merken wie meine Liebe einfach weg ging. Ich hatte Wut und Hass auf mich aber war einfach zu Feige meine Fresse aufzumachen. In den letzten 3 Jahren gab es auch nur maximal 4 mal Intime Stunden. Meine Frau wollte einfach nicht.
Dann kam wie auch immer eine neue Kollegin in unsere Firma das war Ende Oktober. Wir haben einen eher seltenen Kontakt gehabt. Aber immer wenn wir uns gesehen haben gingen die Blicke so tief das ein freudiges Gefühl bekam. Auch da habe ich aber gedacht bleib mal ruhig es du verstehst nach 20 Jahren die Zeichen einer Frau sehr wahrscheinlich eh nur falsch.
Dann sind wir aber zusammengesetzt worden und haben eigentlich nur Spaß und freude an der Arbeit bekommen.
Nach 2 Wochen fragte sie mich dann ob wir uns nicht mal Privat außerhalb der Arbeit treffen können.
Sie ist 28 Jahre alt und Single und hat vom ersten Tag gewusst das ich Verheiratet bin. Sie sagte mir nur im Nachgang das sie vom ersten Tag eine so heftige Anziehung zu mir hatte.
Es bekann dann eine Affäre mit allem drum und dran. Vorallem auch viel reden. Wir haben uns verliebt beide und ich habe es auch komplett zugelassen und mich gefühlt wie neu Geboren. Was wahrscheinlich auch normal ist. Die Affäre geht seit genau 25.11 da ich so nicht lange weitermachen konnte habe ich es nach 3 Wochen mitte Dezember meiner Frau gesagt was mit mir los ist warum ich so abgenommen habe und warum ich schlecht fühle.
Habe ihr dann gesagt das ich mich Verliebt habe in eine andere Frau und auch direkt gesagt das ich mich Trenne und bin dann 2 Tage nach Weihnachten ausgezogen. Ich habe ihr auch gesagt das ich die andere Frau weiter kennenlernen möchte.
Seit dem habe ich und meine Frau keinen Kontakt mehr da ich gesagt habe ich muss raus und sehen was hier überhaupt los ist mit mir.
Die Affäre steht hinter mir und hat gesagt das ich mir für alles Zeit lassen muss und wir wenn überhaupt Schritt für Schritt was aufbauen können.
Nun sitze ich und grübel nartürlich über alles nach und versuche mir klar zu werden was hier genau passiert.
Ich will die neue Frau weiter für mich haben da sie mir einfach gut tut und mir gezeigt hat das ich wieder ein Mann bin der leben muss.
Meine Frau ist nartürlich am Boden zerstört da es für sie komplett Überraschend gekommen ist von einem zum anderen Tag ohne Vorwarnung.
Ich habe die Tage vor meinen Auszug ein Leid auch mit ertragen müssen da ich meine Frau jeden Tag mit dem Schmerz gesehen habe. Wir haben auch zusammen ordentlich geweint. Nur habe ich keine Ahnung ob das nur Mitleid und mitgefühl gewesen ist. Ich habe den Druck nun nach meinem Auszug rausbekommen aus mir und kann wenigstens wieder ordentlich Essen.
Aber am ende bleibe ich nun doch irgendwie zwischen den Stühlen kleben und kann nicht genau sagen wie ich mich verhalten soll. Komplettes Gefühlschaos und ich weiß nicht mehr nach Links und rechts.
Vielleicht hat jemand Ähnliches erlebt und kann vielleicht ein paar Tipps gehen.?