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In Ehe bleiben, Affäre beendet Denke nur an ihn

Kummerkasten007

Kummerkasten007


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Also, Dein Mann bietet Dir nicht die Stirn auf gut Deutsch und ist eher ein Kümmerer als ein Macher?

War er schon immer so?

Und findest Du ihn noch S. attraktiv und anziehend oder herrscht im Bett eher Flaute bei Euch?

02.09.2020 06:42 • #16


unbel Leberwurs.


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Zitat von PunktKomma:
suchte ich nochmal das Gespräch mit meinem Mann und beichtete ihm die Gefühle für meinen Kollegen, auch dass ich es in Erwägung zog ihn zu verlassen usw. Wir führten unzählige Gespräche, die darin endeten, dass wir uns auch vorstellen können in einer Art offenen Beziehung zu leben, jedoch ohne Lügen und Heimlichtuereien. Ich hatte also "Glück", denn ich hätte es verstanden, wenn er mich vor die Tür gesetzt hätte.
.


Haben denn diese vielen Gespräche zu Veränderungen eure Beziehung geführt?

Nun ja, du hast deinem Mann ja auch nicht die ungeschminkte Wahrheit erzählt.
Du hast mir so viel erzählt wie Dudu glaubtest, dass er es verkraften kann, ohne dass er dich rauswirft.

Wäre denn diese offene Beziehung ohne Lügen und Heimlichkeiten eine Option für dich?

02.09.2020 07:03 • x 3 #17



In Ehe bleiben, Affäre beendet Denke nur an ihn

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KPeter


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@PunktKomma
Zitat:
>> Leider bekomme ich den anderen nicht aus dem Kopf.<<

Fangen wir da an, wo es um Kopf und Herz geht, wobei sich natürlich beides im Kopf befindet. Also besser: Verstand/Ratio und Limbisches System.

Dein Geliebter ist also gar nicht im Kopf, er ist da, wo du dein Herz vermutest. Deine Aufgabe ist nun, ihn tatsächlich in den Kopf zu holen, in den Verstand, ihn mit dem Verstand anzuschauen und mit der gesamten Problematik rational umzugehen.

Und da wäre meine Antwort auf deine Frage, wie du ihn aus dem Kopf bekommst: GAR NICHT! Das wird dir eh nicht gelingen. Denn das wenige, das ihr miteinander erlebt habt, ergänzt du pausenlos durch das, was du gern mit ihm erleben würdest, was er möglicherweise gerade tut und wie sich diese und jene Szene mit ihm anfühlen würde. Da bei projizierst du fleißig vor dich hin. Mittlerweile besteht der Mensch, mit dem dein Herz sich da beschäftigt, zum größten Teil aus Projektionen, die mit ihm wenig oder gar nichts zu tun haben.

Diese Erkenntnis ist dann aber keine Herz-Erkenntnis, sondern sie ist eine Kopf-Erkenntnis. Und wenn dein Kopf sich mit dieser Tatsache beschäftigt, kann er auch gleich weitermachen und dem Menschen, der da teils als reale Person und teils als Kunstfigur durch deine Gefühlswelt geistert, einen festen Platz geben. Ich nenne das gern KARTON. Es kann also eine Lösung sein zu akzeptieren, dass es diesen Menschen gibt und dass dein Herz sich nach wie vor gern mit ihm beschäftigen möchte. ABER er ist weniger wichtig als dein Alltag, als dein Mann und als deine Kinder. Er ist weniger wichtig als dein Lebensplan und er gehört mehr in deinen Kopf als in dein Herz. Und wenn du eine solche "Sortieraktion" sorgfältig erledigt hast, kannst du das Ergebnis mal versuchsweise in den oben erwähnten Karton packen.

Was in diesem Karton drin ist, weißt du. Du hast es dir endlos oft angeschaut. Es bedroht nicht mehr deinen Alltag, ist aber mit schönen Erinnerungen verbunden. Vor allem aber er ist es mit Fantasien und Projektionen verbunden, die NICHT echt sind, aber schön. Noch wichtiger: Er muss nicht mehr ständig in Kopf und Herz herumgeistern, er hat seinen festen Platz in einem Karton, den du zukleben und in einen imaginären Keller bringen kannst. Dort ist er nicht verschwunden, er ist immer da, wenn du ihn anschauen willst. Aber er bedroht deinen Alltag und deine Gefühlswelt nicht mehr. Er ist abgekapselt, zugeklebt. Wenn dir danach ist, kannst du wieder reinschauen, musst es aber nicht. Er ist erreichbar, aber nicht mehr omnipräsent.
Zitat:
>>Fast jede Nacht träume ich von ihm, jeden ruhigen Moment denke ich an ihn, er ist mein erster Gedanke, wenn ich aufwache und der letzte, wenn ich einschlafe.<<

Gegen Träume ist man machtlos, dort wird das verarbeitet, was das Bewusstsein nicht zulässt. Lass die Träume kommen, aber lass sie vor allem wieder gehen. Und die anderen vielen Gedanken werden weniger, wenn du das mit dem Karton mal ernsthaft versuchst.

Allerdings wirst du nie ganz sicher sein, dass es dich noch mal überfällt. Dann mach dir bitte klar, dass du nicht an eine konkrete und tatsächlich vorhandene Person denkst, sondern an eine Kunstfigur, die aus vielen Projektionen besteht. Und mach dir klar, dass du dich gegen ihn entschieden hast. Du warst da im Vollbesitz deiner geistigen Kräfte und hast getan was notwendig war.

Dein Leben bestimmst du selber, nicht der Exgeliebte. Und je mehr du deinen Mann an deinem Leben teilhaben lässt, je stärker das WIR in eurer Beziehung ist, je mehr ihr Probleme des einzelnen als GEMEINSAMES Problem löst, desto stärker wird eure Beziehung wieder.

Du hast die Chance, nutze sie!

02.09.2020 07:57 • x 15 #18


PunktKomma


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Danke erstmal für ALLE eure Antworten! Ich werde in den folgenden Posts auf einige antworten!

02.09.2020 12:06 • #19


PunktKomma


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Zitat von Kummerkasten007:
Also, Dein Mann bietet Dir nicht die Stirn auf gut Deutsch und ist eher ein Kümmerer als ein Macher?

War er schon immer so?

Und findest Du ihn noch S. attraktiv und anziehend oder herrscht im Bett eher Flaute bei Euch?



Nein, das hast du falsch verstanden. Der Affärenpartner ist der Konfliktscheue. Mein Mann ist da ganz anders. Konflikte tragen wir so gut wie immer aus und finden auch in der Regel eine Art Konsens. Mein Mann ist so ziemlich die einzige Person in meinem Umfeld, die mir auch mal (vernünftig) kontra gibt.

Der S. ist nach wie vor gut und häufig. Ich würde ihn nicht als bombastisch und atemberaubend bezeichnen, aber das liegt sicher auch an der Vertrautheit. Ich denke der Affärenpartner zog mich vorerst eher durch seine Emotionalität an als durch das körperliche.

02.09.2020 12:10 • #20


PunktKomma


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Zitat:
Dein Mann kennt dich lang genug und hat auch viele Situation live miterlebt, hat dazu andere Gedanken, dein AM war nicht bei, kennt nur deine Version - logisch das er da zuhört und gebannt an deinen Lippen hängt. Du vergleichst gerade Äpfel mit Bohnen.


Guter Punkt! Danke dafür!


Zitat:
Fehlt noch der Satz: Er war mein Seelenpartner...
[/quote]

Das habe ich tatsächlich so empfunden. mir aber absichtlich verkniffen zu schreiben, weil ich weiß, wie es sich anhört...

02.09.2020 12:13 • #21


PunktKomma


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Zitat von unbel Leberwurst:

Dann verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum du überhaupt über eine Beziehung mit ihm nachdenkst.

Apropos Beziehung:
Du hast eigentlich auch gar nichts zu deiner Beziehung mit deinem Mann gesagt.
Wie läuft es?




Eine Beziehung mit dem Anderen: Ich glaube...Das tue ich vielleicht gar nicht...? Es ist eher so, dass ich die Affäre an sich nicht loslassen, Also die Affäre als Affäre. Getreu dem Motto "Ich will alles." (Ich weiß, es ist irrational). Und genau dieses nicht loslassen können der Affäre ist mein Problem.

Wie läuft es mit meinem Mann: Das stimmt. Hierzu kann ich kaum etwas sagen, das nicht abgedroschen klingt. Unsere Beziehung ist gut, es gibt keine größeren Differenzen oder Unstimmigkeiten. Jedoch haben wir uns in den letzten Jahren etwas voneinander entfernt. Es sind halt zwei Kinder da, wir arbeiten beide, mein Mann ist zudem beruflich sehr engagiert. Wir haben nicht genug aufeinander acht gegeben und gerade über Gefühle haben wir kaum gesprochen. Generell könnte ich an meinem Mann nur seine fehlende Emotionalität bemängeln. Er zeigt kaum Gefühle und auch große Ereignisse lassen ihn eher kalt bzw er kann seine Freude/Trauer nicht so zeigen. Das soll jetzt keine Ausrede sein, spielte aber bei der Wahl meines Affärenpartners sicher eine Rolle. Mein Mann ist sich bewusst, dass mir diese Emotionalität fehlt, aber er kann halt nicht anders und so habe ich ihn auch geheiratet. Also ist es schon okay. Wir lieben uns auch, ja, sind uns auch darin einig, dass niemals ein Mensch alle Bedürfnisse einen anderen erfüllen kann, sondern dass man das schon selber tun muss oder auch andere Personen braucht (Familie, Freundinnen).

02.09.2020 12:19 • #22


PunktKomma


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Wow, das ist genau die Art von Input, die ich mir hier erhofft habe. Ich danke dir von ganzem herzen für deinen Kommentar! Es sind eine Menge guter Anreize drin, die ich versuchen werde umzusetzen!

Zitat von KPeter:
@PunktKomma

Fangen wir da an, wo es um Kopf und Herz geht, wobei sich natürlich beides im Kopf befindet. Also besser: Verstand/Ratio und Limbisches System.

Dein Geliebter ist also gar nicht im Kopf, er ist da, wo du dein Herz vermutest. Deine Aufgabe ist nun, ihn tatsächlich in den Kopf zu holen, in den Verstand, ihn mit dem Verstand anzuschauen und mit der gesamten Problematik rational umzugehen.

Und da wäre meine Antwort auf deine Frage, wie du ihn aus dem Kopf bekommst: GAR NICHT! Das wird dir eh nicht gelingen. Denn das wenige, das ihr miteinander erlebt habt, ergänzt du pausenlos durch das, was du gern mit ihm erleben würdest, was er möglicherweise gerade tut und wie sich diese und jene Szene mit ihm anfühlen würde. Da bei projizierst du fleißig vor dich hin. Mittlerweile besteht der Mensch, mit dem dein Herz sich da beschäftigt, zum größten Teil aus Projektionen, die mit ihm wenig oder gar nichts zu tun haben.

Diese Erkenntnis ist dann aber keine Herz-Erkenntnis, sondern sie ist eine Kopf-Erkenntnis. Und wenn dein Kopf sich mit dieser Tatsache beschäftigt, kann er auch gleich weitermachen und dem Menschen, der da teils als reale Person und teils als Kunstfigur durch deine Gefühlswelt geistert, einen festen Platz geben. Ich nenne das gern KARTON. Es kann also eine Lösung sein zu akzeptieren, dass es diesen Menschen gibt und dass dein Herz sich nach wie vor gern mit ihm beschäftigen möchte. ABER er ist weniger wichtig als dein Alltag, als dein Mann und als deine Kinder. Er ist weniger wichtig als dein Lebensplan und er gehört mehr in deinen Kopf als in dein Herz. Und wenn du eine solche "Sortieraktion" sorgfältig erledigt hast, kannst du das Ergebnis mal versuchsweise in den oben erwähnten Karton packen.

Was in diesem Karton drin ist, weißt du. Du hast es dir endlos oft angeschaut. Es bedroht nicht mehr deinen Alltag, ist aber mit schönen Erinnerungen verbunden. Vor allem aber er ist es mit Fantasien und Projektionen verbunden, die NICHT echt sind, aber schön. Noch wichtiger: Er muss nicht mehr ständig in Kopf und Herz herumgeistern, er hat seinen festen Platz in einem Karton, den du zukleben und in einen imaginären Keller bringen kannst. Dort ist er nicht verschwunden, er ist immer da, wenn du ihn anschauen willst. Aber er bedroht deinen Alltag und deine Gefühlswelt nicht mehr. Er ist abgekapselt, zugeklebt. Wenn dir danach ist, kannst du wieder reinschauen, musst es aber nicht. Er ist erreichbar, aber nicht mehr omnipräsent.

Gegen Träume ist man machtlos, dort wird das verarbeitet, was das Bewusstsein nicht zulässt. Lass die Träume kommen, aber lass sie vor allem wieder gehen. Und die anderen vielen Gedanken werden weniger, wenn du das mit dem Karton mal ernsthaft versuchst.

Allerdings wirst du nie ganz sicher sein, dass es dich noch mal überfällt. Dann mach dir bitte klar, dass du nicht an eine konkrete und tatsächlich vorhandene Person denkst, sondern an eine Kunstfigur, die aus vielen Projektionen besteht. Und mach dir klar, dass du dich gegen ihn entschieden hast. Du warst da im Vollbesitz deiner geistigen Kräfte und hast getan was notwendig war.

Dein Leben bestimmst du selber, nicht der Exgeliebte. Und je mehr du deinen Mann an deinem Leben teilhaben lässt, je stärker das WIR in eurer Beziehung ist, je mehr ihr Probleme des einzelnen als GEMEINSAMES Problem löst, desto stärker wird eure Beziehung wieder.

Du hast die Chance, nutze sie!

02.09.2020 12:23 • #23


PunktKomma


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Zitat von Leberwurst:
Haben denn diese vielen Gespräche zu Veränderungen eure Beziehung geführt?

Nun ja, du hast deinem Mann ja auch nicht die ungeschminkte Wahrheit erzählt.
Du hast mir so viel erzählt wie Dudu glaubtest, dass er es verkraften kann, ohne dass er dich rauswirft.

Wäre denn diese offene Beziehung ohne Lügen und Heimlichkeiten eine Option für dich?


Ja, die Gespräche haben zu Änderungen geführt. Wir verbringen mehr Zeit miteinander und kommunizieren allgemein deutlich mehr abseits der "Wer holt das Kind ab?"-Fragen.

Eine offene Beziehung wäre eine Option für uns beide. In einem Gespräch kamen wir zu der Einsicht, dass man auch GEfühle für jemand anderen als seinen Primärpartner entwickeln kann und dass das auch erstmal nichts "schlimmes" ist. Jedoch meinten wir, dass dies völlig transparent und ohne Heimlichkeiten ablaufen muss. Wir sagten wir kommen darauf nochmal zurück, wenn das Thema für einen von uns aktuell wird, d.h. einer von uns jemand "intressantes" kennenlernt. Mit meinem besagten Affärenpartner wäre es allerdings keine Option. Mit ihm habe ich meinen Mann zu sehr verletzt, ich habe mich emotional zu sehr reingesteigert und der Affärenpartner litt am Ende auch darunter nur die Nummer 2 zu sein. Für eine erneute Außenbeziehung müssten sich vorher alle beteiligten einig sein über Wünsche, Erwartungen etc. (kann auch dann schiefgehen, ich weiß.)

02.09.2020 12:30 • x 1 #24


PunktKomma


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Zitat von 6rama9:

Ich hab halt Zweifel ob du überhaupt klar denken kannst in der Angelegenehit, wenn du solche Grotesken von dir gibst:

Diese Erkenntnis, dass Reduzieren du den Kontakt reduzieren solltest, hat doch nix mit einem Gespräch mit deinem Mann zu tun. Das ist doch vollkommen am Punkt vorbei: Du weißt doch auch ohne Gespräch, dass es nicht ok ist und es geht doch nicht um das Gespräche, sondern um die Entliebung. Ob du das dann weichgespült oder ehrlich oder gar nicht deinem Mann beichtest ist sekundär, wichtig ist allein die Handlung die Affäre zu beenden.


Hier habe ich mich anscheinend etwas missverständlich ausgedrückt: Diese Erkenntnis hätte ich VOR ZWEI JAHREN haben sollen. Bevor die Affäre überhaupt begann. Als erste Gefühle für den anderen aufkeimten, wäre ich aus der Nummer ja noch unbeschadet rausbekommen. Ich habe mich aber wissentlich entschlossen den nächsten Schritt zu machen und so nahm die Affäre ihren Lauf...
Dass ich in dieser Angelegenheit nicht klar denken kann, ist ja wohl offensichtlich. Deshalb habe ich mich auch hier angemeldet

02.09.2020 12:34 • x 1 #25


6rama9

6rama9


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Zitat von PunktKomma:
Als erste Gefühle für den anderen aufkeimten, wäre ich aus der Nummer ja noch unbeschadet rausbekommen. Ich habe mich aber wissentlich entschlossen den nächsten Schritt zu machen und so nahm die Affäre ihren Lauf...

Korrekt, du bist bildlich gesprochen bei Regenwetter mit 180 über die Autobahn gedonnert. Den Kollateralschaden einer zerrütteten Familie hast du in Kauf genommen. Was soll man da sagen, außer dass du hoffentlich was für deinen weiteren Lebensweg gelernt hast? Der Autopilot namens Hirn gehört in jeder Lebenslage eingeschaltet.

Da musst du jetzt durch, vielleicht mit therapeutischer Hilfe. Aber durch musst du da, denn in deinem Fall hilft nur Zeit. Wenn du dich auf 2 oder 3 emotional harte Jahre einstellst, ist das bereits der erste Weg zur Gesundung.

Wie gesagt, lern was draus fürs Leben. Es ist und bleibt weder Ponyhof noch Märchenschloss. Jetzt noch weniger als vorher.

02.09.2020 14:21 • x 2 #26


unbel Leberwurs.


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Zitat von PunktKomma:
Eine Beziehung mit dem Anderen: Ich glaube...Das tue ich vielleicht gar nicht...? Es ist eher so, dass ich die Affäre an sich nicht loslassen, Also die Affäre als Affäre. Getreu dem Motto "Ich will alles." (Ich weiß, es ist irrational). Und genau dieses nicht loslassen können der Affäre ist mein Problem.

Wie läuft es mit meinem Mann: Das stimmt. Hierzu kann ich kaum etwas sagen, das nicht abgedroschen klingt. Unsere Beziehung ist gut, es gibt keine größeren Differenzen oder Unstimmigkeiten. Jedoch haben wir uns in den letzten Jahren etwas voneinander entfernt. Es sind halt zwei Kinder da, wir arbeiten beide, mein Mann ist zudem beruflich sehr engagiert. Wir haben nicht genug aufeinander acht gegeben und gerade über Gefühle haben wir kaum gesprochen.


Dann verstehe ich aber deine Überlegung nicht, dass du dich eventuell von deinem Mann trennen wolltest. Warum?

Das in einer Partnerschaft mit kleinen Kindern die Paarbeziehung auf der Strecke bleibt, ist nichts neues. Das kann man aber ändern.

02.09.2020 16:38 • x 1 #27


Erbse73


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Auch wenn ich nicht die Weisheit mit Löffeln gegessen habe...
Weil AF 6 natürlich was völlig anderes ist, als 6 mit dem EM oder EF...

Das ist auf den Bezug gemeint, warum sie in Erwägung gezogen hat sich zu trennen.
Da kommt man zwangsläufig auf diesen Gedanken... ging mir ja nicht anders...

02.09.2020 16:43 • #28


PunktKomma


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Zitat von unbel Leberwurst:
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Dann verstehe ich aber deine Überlegung nicht, dass du dich eventuell von deinem Mann trennen wolltest. Warum?

Das in einer Partnerschaft mit kleinen Kindern die Paarbeziehung auf der Strecke bleibt, ist nichts neues. Das kann man aber ändern.


Ja, diese Überlegung verstehe ich rational gesehen auch nicht so ganz...Ich denke, diese Gedanken kamen eher so im Eifer des Gefechts? Natürlich wurde die Beziehung zu meinem Mann im Laufe der Affäre nicht besser, da ich mehr und mehr Energie in die Affäre als in die Ehe gesteckt habe. Ich glaube, der Affärenmann hat mir halt genau etwas gegeben, was ich bei meinem Mann vermisse (auch hier: das soll keine Rechtfertigung sein, aber irgendwas muss ja dazu geführt haben, dass meine Sicherungen durchgebrannt sind).

02.09.2020 18:21 • x 1 #29


PunktKomma


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Zitat von Erbse73:
Auch wenn ich nicht die Weisheit mit Löffeln gegessen habe...
Weil AF 6 natürlich was völlig anderes ist, als 6 mit dem EM oder EF...

Das ist auf den Bezug gemeint, warum sie in Erwägung gezogen hat sich zu trennen.
Da kommt man zwangsläufig auf diesen Gedanken... ging mir ja nicht anders...


Genau, kann ich verstehen Aber wie in Post über diesem erwähnt, war es wirklich die emotionale Nähe zu dem Affäremann, die mich so gekickt hat. Der S. war natürlich wie man es hier auch so oft liest absolut phänomenal. Mir war aber von Anfang an klar, dass der S. mit meinem Mann hier niemals eine Chance im direkten Vergleich hatte. Mein Mann und ich waren 17 Jahre als wir Zusammen kamen, wir haben in auf dieser Ebene quasi gemeinsam entwickelt. Dann kommt der völlig neue, unbekannte, "überraschende" Affärenmann, der sich wochenlang nach mir verzehrt hat (und ich nach ihm). Klar , dass das was anderes in einem auslöst als der 20 Minuten S. zwischen Kinder ins Bett bringen und Geschirrspüler anstellen. Da mach ich mir nichts vor.

Ich muss hierzu noch sagen, dass der Affärenmann in einem anderen Land und somit knapp 1000km von mir entfernt lebt, sodass wir uns jetzt auch nicht einmal die Woche treffen konnten. Es waren eher die Gespräche über "Lebensthemen", das "immer zuhören" und das ganze Süßholzgeraspel, dass mich so gefangen genommen hat. Zugleich ist der Affärenmann aber auch unglaublich attraktiv, mein Mann aber auch.

02.09.2020 18:29 • #30



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