Zitat von Puppenmama5269:Was ich nicht verstehe, wo findest du solche "Ladys"?
Ich mein, du bist ein kluges Köpfchen und ich kann mir gut vorstellen das da mehr hinter steckt.
Aber, solche "Ladys" die du datest, sind mir absolut Weltfremd.
Danke. Tja ich habe wohl ein Händchen dafür.
Es war vermutlich mein Fehler und nicht unbedingt ihrer. Sie hätte ehrlich sein sollen, dass kann ich ihr vorwerfen.
Ich kann, wenn ich mich verliebe schon recht seltsam erscheinen.
Wie gesagt mein Kopf arbeitet anders. ich bin Schachspieler und daran gewöhnt immer mehrere Schritte für den Fall der Fälle vorauszudenken. Sie wohnte weiter weg und ich musste einfach sehen ob das überhaupt eine Zukunft hätte. Ihre Stadt lag gerade noch so im Pendelbereich.
Mein Fehler war ihr von meinen Gedanken zu erzählen. Das mit der Vasektomie fand sie sogar gut. Ich denke meine Gedankengänge waren ihr viel zu schnell und zu weit und das hat sie verschreckt.
Ich hätte sie für mich behalten sollen.
Aber wenn sie das Interesse verloren hat, wäre eine Absage schön gewesen. Sie hätte es mir auch einfach erklären können, dass ich sie so verschreckt habe, dass sie das Interesse verloren hat. So wäre zumindest ein lernerfolg daraus geworden. Ihre Art und Weise war daneben.
Aber ich ziehe sowas förmlich an. Meine Ex-Frau hat mich gegen einen 6 jahre jüngeren Farbigen ausgetauscht, der drei Tage nach meinem Auszug einzog. Letztendlich nur damit sie das nicht allein mitmachen muss (Scheidung etc.).
Und meine F+ hat mir nicht gesagt, dass sie mittlerweile in festen Händen ist. Ich erwischte sie mit ihrem Freund im Bett.
Diese letzte Aktion hat mir aber seelisch mehr geschadet als alles andere davor. Vorwürfe kann ich mir nur selbst machen, denn sie sagte jedes Mal das wir keine Beziehung haben und ich mich nicht verlieben soll. Sie beendete die F+ auch ein paar Tage vorher, auf meine Nachfrage ob sie einen Freund hat, belog sie mich aber.
Formal gesehen hat sie keinen Fehler gemacht (mit Ausnahme der Lüge).
Zitat von Puppenmama5269:Wobei ich sagen muss, was spricht dagegen eine Fernbeziehung zu führen? Hast du es mal ausprobiert?
Hat vor.- und Nachteile.
Ich bin nicht so der On/off Typ. Beziehung heißt für mich vollständige Beziehung. Also irgendwann auch mal zusammenziehen (nicht sofort). Das heißt für eine gewisse Zeit wäre eine Fernbeziehung ok, aber nur wenn realistisch eine richtige Beziehung drin ist.
Und ich werde weder meinen Job aufgeben noch von meinen Kindern wegziehen.
Alles andere würde ich für die richtige Frau aufgeben, wenn es nicht anders geht. Aber bei Job und Kindern ziehe ich eine rote Linie.
Und ich bin absolut Verstandgesteuert.
Bsp. meiner Gedanken.
Ich will keine Kinder, ich habe 2 - das reicht. Frau sollte keine Kinder wollen.
Hat sie keine und keinen Kinderwunsch - stellt sich die Frage - was hat sie gegen Kinder - sie muss meine akzeptieren können
Hat sie selbst Kinder wird sie nicht wegziehen können. Denn zu den Kindern gehört ein papa, der es nicht gut finden würde, wenn sie wegzieht. Die Kinder haben ihr Umfeld (Schule/Kita) und sollten nicht daraus entfernt werden.
Ergo müsste ich letztenendes zu ihr ziehen.
Da ich Job nicht aufgebe bleibt nur ein gewisser Radium um meine Arbeit. Mit dem Radium wäre ich in der Nähe meiner Kinder. So wie jetzt nur 1.000m muss ja nicht auf Dauer so sein. Wäre schön aber kein NoGo.
Es wäre meiner Ansicht nach sehr egoistisch wenn ich mir sage - ich lerne eine liebe Frau kennen, erwarte, dass sie ihren Lebensmittelpunkt, Freunde etc. aufgibt und zu mir zieht...Noch dazu zu einem kerl der durch die Unterhaltsgeschichten ja doch ein Päckchen zu tragen hat.
Jetzt werden alle sagen - denke nicht so viel nach....du machst dir zu viele Gedanken...etc
Das weiß ich selbst. Ich kann dagegen nicht das geringste unternehmen. Ich wurde als Kind gemobbt und fertig gemacht in der Schule und habe gelernt damit umgehen zu müssen. Als kleiner Junge war meine Chance, aus meiner Perspektive heraus, nicht ein Schulwechsel sondern Strategie und Taktik unter ausschalten der Gefühle.
Das half. Ich habe trotz meiner "lieben" Mitschüler mein Abi gemacht, meine Bundeswehr durchgezogen, meine Ausbildung gemacht und trotz meiner Ex-Frau mit ihren ganzen Problemen 2 Kinder "groß" gezogen, meinen Job ausgebaut und Eigenheim geschaffen.
In den 18 Monaten Scheidungskrieg konnte ich mich gegen eine nicht nachdenkende Frau und ihre durchtriebenen Anwälte durchsetzen und habe mir eine Zukunftsoption herausgearbeitet.
Das strategische/taktische Denken hat mir hier wieder sehr geholfen. Alles in diesem Teil meines Lebens läuft seit 16 Jahren immer nur positiv für mich. Ich bin recht bescheiden in meinen Wünschen und kann diese Wünsche aber dafür zu 95 % umsetzen.
In der Liebe kann man aber mit Taktik nicht sehr viel anfangen - aber ich eben auch nicht abstellen.
Es gehört zu mir.