leilani1801
Gast
"Ein Kind kann sich nur dann gesund entwickeln wenn es als Wunschkind in eine feste, gesunde Partnerschaft geboren wird. Diese Partnerschaft sollte im Idealfall aus Vater und Mutter bestehen."
Folgende Aspekte müssen im Idealfall erfüllt sein:
1. Stabile, psychisch gesunde Eltern
2. Stabile, gesunde Partnerschaft und das lebenslang
3. Eltern = Mann und Frau
4. Stabile finanzielle Situation
Und nun der Abgleich mit der Realität. Wie viele Kinder wachsen tatsächlich in solchen Familien auf? Ich schätze maximal 10%?
Dass es gegebenenfalls "früher" anders war liegt doch nicht daran, dass in früheren Zeiten die Ehen besser waren oder das es keine gleichgeschlechtlich1 Menschen gab, sondern, dass es aufgrund gesellschaftlicher Konvention und Intoleranz keine Alternativen zu diesem Modell gab.
Würde ja konsequent durchgedacht bedeuten, dass Menschen, die diese Perfektion nicht erreichen keine Kinder bekommen dürften. Sich sogar schämen sollten aufgrund ihrer unglaublich egozentrischen Bestrebungen?
Wenn man schon so konsequent perfektionistisch argumentiert, dann müsste aktuell eine ganze Generation mal Pause machen, schließlich wollen wir ja alle, dass unsere Kinder in den bestmöglichen Verhältnissen aufwachsen und eine Welt, die dermaßen voll von Menschen ist, kann nicht der Idealfall sein.
Und jetzt diese Gebärneid-Diskussion...
Ist ja nun mal so, dass Männer keine Kinder bekommen können, dafür können sie sich nahezu lebenslang einen Kinderwunsch erfüllen.
Bleiben wir realistisch: Mit 60 Jahren macht das wenig Sinn, aber eine realistische Zeitspanne sind meinetwegen noch die Altersspanne 40-50. Da ist es für die meisten Frauen bereits zu spät.
Deswegen bleibt den Damen keine andere Wahl als sich spätestens Mitte-Ende 30 intensiv darum zu kümmern. Taucht in dieser Zeit kein passender Partner auf, dann hat man eben nur die Wahl alleine schwanger zu werden oder es ganz bleiben zu lassen.
Klar kann man der Ansicht sein, dass es egoistisch ist, dem Kind einen Vater vorzuenthalten. Ich finde allerdings, dass das nur ein Aspekt ist, der sicherlich nicht optimal ist, aber noch lange nicht bedeutet, dass das Kind kein glückliches Leben und ein liebevolles zu Hause hat.
Und die Leute, die dann meinen ketzerisch und selbstgerecht eben diese Menschen verurteilen zu müssen und ihnen die Polizei nach Hause schicken, sollten sich doch mal fragen welches Menschenbild sie in sich tragen. Ob das gute Eltern sind? Wage ich zu bezweifeln.
Die Welt ist brutal. Kinder werden abgetrieben, als behindertes Kind hast du heutzutage kaum noch Chancen das Licht der Welt zu erblicken, Kinder kommen in dysfunktionalen (aber nach außen hin "stabilen" Ehen) auf die Welt, in anderen Ländern der Welt sind die Umstände weitaus schlimmer, Scheidungskinder... Was es eben so alles gibt...
Und dann schlägt hier eine Dame auf, die einem Kind wirklich viel bieten könnte und dies durch eine OFFENE Samenspende eventuell realisieren möchte.
Es ist nicht optimal, aber ich finde es völlig ok.
