Zitat von Plague:Meine Ansicht: Die Schreiberei hat in Rekordzeit eine Art von emotionaler Nähe vorgegaukelt, die die notwendige Sicherheit bietet, damit die TE mit dem Mann nach kurzer Zeit Sex haben konnte. Den Rest hat das Oxytocin und der restliche Transmitter-Cocktail erledigt.
Ja das mit Sicherheit. Aber mehrgleisig zu schreiben würde ich jetzt niemandem vorwerfen.
Mehrgleisig Sex und Liebesgeständnisse sind ne ganz andere Hausnummer.
Das wollte ich damit sagen.
Der Mann ist halt einfach ein A. gewesen. Und gut, dass es sich so schnell so deutlich gezeigt hat.
Ich habe vor einigen Jahren beim OD auch so einen Fall gehabt, wo ein Mann monatelang täglich schrieb und sooo verliebt schien, aber immer irgendwie dann doch was verschieben musste oder dann sein Kind plötzlich betreuen oder so. Obwohl wir und wöchentlich trafen, lud er mich auch nie zu sich ein. Ich hatte ein schlechtes Gefühl und beendete das Ganze nach drei Monaten. Eine Woche später sah ich ihn händchenhaltend mit einer Frau. Entweder er war schon vergeben oder er datete mehrgleisig. Da ich aber nie mit ihm geschlafen, nicht mal geküsst hatte, sondern nur wöchentlich mit ihm Cafe trinken war, hatte ich null Liebeskummer und fand es fast schon witzig.
(v.a. wie peinlich ihm das war und welche Angst er offensichtlich ich hatte ich würde die andere Frau konfrontieren
😜 )
Es hat mir bestätigt, dass dies genau die richtige Vorgehensweise als Frau ist: warten, langsam machen, beobachten, Bauchgefühl beachten. Es kann einen echt schützen! Falls man sich für OD entscheidet.
Bemerkenswert finde ich wie in so vielen Fällen (ist mir selber natürlich auch schon passiert), dass solche Männer dann im Thema als "freundlich, sensibel, respektvoll, menschlich wertvoll" beschrieben wird.
Ich glaube das liegt einfach daran, dass es als Frau ein Prozess ist, einen guten Menschen unterscheiden zu können von jemandem, der einen guten Menschen spielt aus manipulativen Gründen.
Das einzige was hier helfen mag, ist das Bauchgefühl, sich vieel Zeit lassen (auch mit Körperlichkeiten) und ein "Worte-Taten" Check.
Am abstossendsten finde ich persönlich, wenn solche Charaktere sich noch ausheulen, es tue ihnen "so leid, weil sie ja einer Frau so weh getan hätten". Da versucht ein Brandstifter sich als Feuerwehrmann zu verkaufen und bietet noch "Freundschaft" an. Ich persönlich habe übrigens nicht nur an meine Partnerschaft, sondern auch an Freundschaften den Anspruch, dass fair und ehrlich miteinander umgegangen wird. Damit hat er DIESEN Anspruch längst verwirkt. Er will halt "nett" dastehen und reicht ihr gönnerhaft den Trostpreis. Was für ein Würstchen.