Zitat von Plague:Es gibt Menschen, die aufgrund ihrer Erfahrungen schon immer Probleme mit zu viel Nähe hatten. Es gibt aber auch Menschen, die sich angesichts eines ...
Naja meine Ängste oder Unsicherheiten…
ich hab ihm schon von Beginn gesagt, dass ich offene Kommunikation benötige, vor allem weil es mir sehr schwer fällt zwischenmenschliche Interaktionen (wenn es mich selbst betrifft) richtig zu deuten, das macht mich gerade in der Anfangszeit von neuen Bekanntschaften oft unsicher und ängstlich.
Ich renne jetzt aber nicht los und spreche jede Kleinigkeit an oder erwarte, dass man mir alles in kleinste erklärt aber daran arbeite ich auch bereits an mir, reflektiere immer erst Situationen, bevor ich da in so einen Strudel aus Gedanken verfalle, weil viele Situationen sind durch einfaches reflektieren schon gar nicht mehr so schwer für mich. Früher war das aber schlimmer.
Wenn ich heute eine Situation nicht richtig deuten kann, dann frage ich halt nach anstatt mich in irgendwas reinzusteigern. Klappt heutzutage auch in 80% der Fälle.
Weil bei uns aber alles sehr schnell ging, waren diese Unsicherheiten halt aber noch nicht alle weg - das war mein Fehler, ich hätte es vielleicht mehr abchecken sollen. Diese Unsicherheiten wollte er mir halt alle nehmen, in dem er versprochen hatte immer offen zu kommunizieren und mir Sicherheit zu geben.
Vielleicht war ihm das halt dann doch zuviel, aber auch da kann Mann mir sagen ,Hey, ich brauche heute mal Zeit für mich‘ dann verstehe ich das auch. Aber da er mir immer zu verstehen gegeben hat, dass er jede freie Minute mit mir verbringen will, hab ich das aber auch so angenommen. Ich selbst wollt nach unserer gemeinsamen Woche, wieder mehr meinen Hobbies nachgehen und meine Freunde treffen und ihm das auch so mitteilen. Aber gut, die Erkenntnis kam dann wohl auch zu spät.
Letztendlich war es ihm halt auch zuviel, sich Gedanken um mich machen zu müssen, das hat er zumindest auch gesagt.