Zitat von Heliflieger: Ihr Rat an mich: Suche dir in der Nähe eine Wohnung. Die Kinder kriegst du nur tagsüber, weil die Nachts in ihrer Heiha schlafen wollen. Klar, ich hole die Kinder ab, fahre nach Mc Donalds und bringe die Kinder pünktlichst um 17.30h zum Abendbrot zurück. Am Sonntag wegen der Schule am nächsten Tag um 15.30h zurückbringen.
Diese Geschichte kaufe ich der Ex nicht ab. Sie hatte sich wohl ausgedacht, ah der Papa nimmt alle 14 Tage die Kinder und habe dann Zeit für mich. Wenn die Ex einen neuen kennenlernt, dann bleiben die Kinder plötzlich über Nacht bei mir.
@Heliflieger, hm, gut und schön, was die Ex will oder nicht will. Statt darum zu kreisen, wär es gut, wenn du formulierst was du willst. Gerade angesichts der neuen Chance, die sich für dich auftut.
Zitat von Heliflieger: Ich hatte gerade ein langes Gespräch mit einem Geschäftsführer, der mich unbedingt in seiner Firma haben will. Gehalt und Titel sind echt oben angesiedelt und würde hier niemals an so eine Position reinkommen. Strecke Berlin München.
Diese Art von Jobs geht meist mit viel Autonomie und Flexibilität einher. Ist das auch hier so?
Ich empfehle dir, unabhängig von deiner Ex, nun mal auf dich, eure Kinder und deren Betreuung und Bindung und die neue berufliche Chance zu fokussieren. Ich habe nirgendwo gelesen, welchen Anteil am Alltagsleben eurer Kinder du nehmen möchtest. Strebst du ein Wechselmodell an, erweiterten Umgang, Besuchspapa, was willst du, was wollen die Kinder? Die Große ist 12, welche Bindung hast du zu ihr, wie stellt sie sich das vor, will sie lieber bei Mama oder bei Papa leben, beide paritätisch, das müsst ihr rausfinden. Dann schaust du, wie sich das mit dem Job in Einklang bringt lässt. Wie oft musst du die Strecke Berlin-München überwinden, wie häufig ist deine Anwesenheit vor Ort notwendig? Es gibt Möglichkeiten zu pendeln, anfangs mit Ferienwohnungen zu überbrücken, es kann so viele Gestaltungsmöglcihkeiten geben, du müsstest mal anfangen, deine Vorstellungen zu Papier zu bringen, statt über die der Ex zu philosophieren. Du bist sorge- und gleichberechtigter Papa, die Kinder sind nicht mer klein, da ist vieles möglich. Das solltest du angehen.