mit dem Wechsel des Nicks verändert sich NICHT die Art zu schreiben, egal wie viele
Themen eröffnet werden, egal, ob Themen nur angerissen werden, oder oder oder.
"Zerrissene" Menschen - was auch immer zur Zerrissenheit geführt hat, haben einen schweren Stand. Sie machen das Leben Anderer, aber meist auch das eigene Leben zu einem Spielball.
Zum Spielball werden dann meist die schwächsten Glieder einer Kette, auf die etwas projiziert
wird, was diese zerrissenen Menschen selbst nicht mehr einzuordnen wissen.
"Zerrissene" Menschen - können sie sich noch an die eigene Kandare nehmen, sich selbst
zurücknehmen, wenn es um Dinge geht, die nur sie selbst betreffen? Sind diese Menschen
(noch) in der Lage, sich selbst zu spiegeln - zu "reflektieren", wie es neu-deutsch heißt?
Zu erkennen, was den wirklichen Kern der eigenen Probleme darstellt - geht das noch?
Viele Dinge geben einem die Eltern mit auf den Weg. Das ist erwiesen, das ist Fakt. Sich
im Erwachsenenalter permanent dahinter verstecken zu wollen - wird das den Eltern gerecht?
Wird das einem selbst gerecht....oder wird Frau/Mann dann doch eher "selbstgerecht"?
"Wahrheit" - von außen betrachtet ist das immer so eine Sache. Menschen die Wahrheit zu
sagen - nutzt das etwas? Hilft das denen wirklich, denen sie gesagt wird? Wie aufnahmefähig
ist ein Mensch, der sich von ALLEN missverstanden fühlt? Wie kommt ein Mensch aus dem
eigenen Kokon wieder heraus - durch Einsicht? Wie soll ein Mensch zur Einsicht gelangen,
wenn sich das, was ihr/ihm widerfahren ist, derart eingeprägt und verselbständigt hat, bis kein
eigener Ausweg mehr gefunden wird?
"Vereinsamung" - ist das die Folge, wenn sich nur noch um das EIGENE "Bettel" bekümmert
wird, wenn alle Anderen "Schuld" haben? Das nächste eigene Umfeld macht da einen Streifen
mit und sich dagegen zu wehren, verhärtet die Fronten noch mehr. Doch - wer lässt diese
Menschen schon fallen, wie "eine heiße Kartoffel"? Das eigene Umfeld MUSS Distanz zu
wahren versuchen, sonst geht es selbst "vor die Hunde"! Sich auf keine Diskussionen mehr
einzulassen, die in diese Richtung führen - "shut up"! Geht das?
Wenn Menschen sich zur Hauptperson im eigenen Umfeld "erklären" - die Entscheider, die Wissenden, die Polarisierenden, die Alles-Könner/innen, die, die mit dem Kopf durch JEDE Wand gehen (wollen), die "Bestimmer/innen"....sich als "Gut-Menschen" Fühlende, kein NEIN ihnen gegenüber Akzeptierende...ich habe jemand in meinem Umfeld mit den "Eigenschaften".
Als es mir "reichte", habe ich einen "Lauten" gemacht, habe das zudem schriftlich verfasst, um einen Reaktion zu bekommen. Die kam nicht....seit dem - praktiziertes "shut up". Nein... das tut mir nicht gut, aber es geht mir so besser, als vorher.
Menschen zu helfen - bis zu einem gewissen Grat ist das möglich. In der SACHE hart zu sein, dabei niemals "persönlich" werden - das ist eine Variante, auch wenn Dinge, die NUR der Sache zugeordnet sind, oft ein Echo mit Vorwürfen ergibt, egal wie stichhaltig die Argumentation war.
"Kleine Brötchen backen" - WER? Immer nachgeben, immer nach dem Mund reden? Immer einen auf "Friede, Freude, Eierkuchen" machen? Nein. Den Honig mache ich in mein Müsli... schmiere den daher nicht um das Mäulchen!
Die TE wird ihr Dinge nur regeln können - da bin ich mir sicher - wenn sie versucht zu erkennen, dass sie nicht der Nabel der Welt. Auch ihre Leute im eigenen Umfeld haben das Recht auf Eigenständigkeit - egal worum es geht. Die eigenen Kinder und deren Partner/innen loszulassen, heißt auch, ihnen Vertrauen zu schenken, dass diese ihr eigenes Leben zu stemmen in der Lage sind. Ihnen Vorschriften zu machen, was diese zu tun und zu lassen haben, Verbote auszusprechen.... NO WAY, Kinder in ihre Eigenständigkeit zu entlassen.
Wenn Eltern nicht loslassen können - ihre Kinder, ihre Enkelkinder - machen sie sich mitverantwortlich dafür, nicht ihre Frau/ihren Mann zu stehen. Diese Bürde - ist sie es wert?
Zitat:Nichts ist schwieriger, als einfach loszulassen.
Siegfried Wache