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Klage auf Umgangsrecht mit Enkelchen

Sorgild


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Zitat von VictoriaSiempre:
Ich bin ernsthaft bestürzt darüber, wie im Jahr 2021 immer und immer und immer noch die Mütter für alles verantwortlich gemacht werden, was evtl. so schief gelaufen ist.


Nicht ganz.
Ich gebe meiner Mutter eben nicht die Schuld daran. Sie ist selbst Opfer ihrer Umstände und hat das halt weiter gegeben. Sicherlich nicht freiwillig. Das war aber schon 1974 und nicht erst 2021. Damals hatte sie nicht die Möglichkeiten, die mir heute zur Verfügung stehen. Wenn ich nur an die viele Zeit in meinen Leben denke, die ich mit Psychotherapie verbracht habe...Und trotzdem bin ich mir heute nicht ganz sicher, wieviel von dem Kram ich selbst noch weiter gegeben habe. Keine Ahnung, mit was mein Sohn mich konfrontieren wird, wenn der erstmal in die Jahre gekommen ist. Dämonen hat der aber auch am Hintern, soviel ist sicher.

Von meinem Vater habe ich noch ein ganz anderes Erbe mitbekommen. Das wieder rum ist hier aber gerade nicht Thema in diesem Thread.

Heute 02:16 • #136


VictoriaSiempre

VictoriaSiempre


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Zitat von BrokenHeart:
Sabine bzw. Maschinelly (oder so) und Spreefee ist die gleiche Person? Machinen Lilly


MaschinenLilly Aber ja: Die gleiche Person.

Heute 02:23 • x 1 #137



Klage auf Umgangsrecht mit Enkelchen

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BrokenHeart

BrokenHeart


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@Spreefee wie enttäuschend kann ein Mensch nur sein ...... *k*tz

Heute 02:25 • #138


kuddel7591

kuddel7591


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mit dem Wechsel des Nicks verändert sich NICHT die Art zu schreiben, egal wie viele
Themen eröffnet werden, egal, ob Themen nur angerissen werden, oder oder oder.

"Zerrissene" Menschen - was auch immer zur Zerrissenheit geführt hat, haben einen schweren Stand. Sie machen das Leben Anderer, aber meist auch das eigene Leben zu einem Spielball.
Zum Spielball werden dann meist die schwächsten Glieder einer Kette, auf die etwas projiziert
wird, was diese zerrissenen Menschen selbst nicht mehr einzuordnen wissen.

"Zerrissene" Menschen - können sie sich noch an die eigene Kandare nehmen, sich selbst
zurücknehmen, wenn es um Dinge geht, die nur sie selbst betreffen? Sind diese Menschen
(noch) in der Lage, sich selbst zu spiegeln - zu "reflektieren", wie es neu-deutsch heißt?
Zu erkennen, was den wirklichen Kern der eigenen Probleme darstellt - geht das noch?

Viele Dinge geben einem die Eltern mit auf den Weg. Das ist erwiesen, das ist Fakt. Sich
im Erwachsenenalter permanent dahinter verstecken zu wollen - wird das den Eltern gerecht?
Wird das einem selbst gerecht....oder wird Frau/Mann dann doch eher "selbstgerecht"?

"Wahrheit" - von außen betrachtet ist das immer so eine Sache. Menschen die Wahrheit zu
sagen - nutzt das etwas? Hilft das denen wirklich, denen sie gesagt wird? Wie aufnahmefähig
ist ein Mensch, der sich von ALLEN missverstanden fühlt? Wie kommt ein Mensch aus dem
eigenen Kokon wieder heraus - durch Einsicht? Wie soll ein Mensch zur Einsicht gelangen,
wenn sich das, was ihr/ihm widerfahren ist, derart eingeprägt und verselbständigt hat, bis kein
eigener Ausweg mehr gefunden wird?

"Vereinsamung" - ist das die Folge, wenn sich nur noch um das EIGENE "Bettel" bekümmert
wird, wenn alle Anderen "Schuld" haben? Das nächste eigene Umfeld macht da einen Streifen
mit und sich dagegen zu wehren, verhärtet die Fronten noch mehr. Doch - wer lässt diese
Menschen schon fallen, wie "eine heiße Kartoffel"? Das eigene Umfeld MUSS Distanz zu
wahren versuchen, sonst geht es selbst "vor die Hunde"! Sich auf keine Diskussionen mehr
einzulassen, die in diese Richtung führen - "shut up"! Geht das?

Wenn Menschen sich zur Hauptperson im eigenen Umfeld "erklären" - die Entscheider, die Wissenden, die Polarisierenden, die Alles-Könner/innen, die, die mit dem Kopf durch JEDE Wand gehen (wollen), die "Bestimmer/innen"....sich als "Gut-Menschen" Fühlende, kein NEIN ihnen gegenüber Akzeptierende...ich habe jemand in meinem Umfeld mit den "Eigenschaften".
Als es mir "reichte", habe ich einen "Lauten" gemacht, habe das zudem schriftlich verfasst, um einen Reaktion zu bekommen. Die kam nicht....seit dem - praktiziertes "shut up". Nein... das tut mir nicht gut, aber es geht mir so besser, als vorher.

Menschen zu helfen - bis zu einem gewissen Grat ist das möglich. In der SACHE hart zu sein, dabei niemals "persönlich" werden - das ist eine Variante, auch wenn Dinge, die NUR der Sache zugeordnet sind, oft ein Echo mit Vorwürfen ergibt, egal wie stichhaltig die Argumentation war.

"Kleine Brötchen backen" - WER? Immer nachgeben, immer nach dem Mund reden? Immer einen auf "Friede, Freude, Eierkuchen" machen? Nein. Den Honig mache ich in mein Müsli... schmiere den daher nicht um das Mäulchen!

Die TE wird ihr Dinge nur regeln können - da bin ich mir sicher - wenn sie versucht zu erkennen, dass sie nicht der Nabel der Welt. Auch ihre Leute im eigenen Umfeld haben das Recht auf Eigenständigkeit - egal worum es geht. Die eigenen Kinder und deren Partner/innen loszulassen, heißt auch, ihnen Vertrauen zu schenken, dass diese ihr eigenes Leben zu stemmen in der Lage sind. Ihnen Vorschriften zu machen, was diese zu tun und zu lassen haben, Verbote auszusprechen.... NO WAY, Kinder in ihre Eigenständigkeit zu entlassen.
Wenn Eltern nicht loslassen können - ihre Kinder, ihre Enkelkinder - machen sie sich mitverantwortlich dafür, nicht ihre Frau/ihren Mann zu stehen. Diese Bürde - ist sie es wert?

Zitat:
Nichts ist schwieriger, als einfach loszulassen.
Siegfried Wache

Vor 8 Stunden • x 2 #139


kuddel7591

kuddel7591


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Zitat von @kuddel7591

Zitat:
die "Ich-verstehe-und-akzeptiere-alles"-Fraktion kommt um die Ecke.[pid]undefined[/pid]


Antwort von @VictoriaSiempre
Zitat:
Das bezweifel ich Denn dann würdest Du auch meine ausdrücklich als persönliche Meinung gekennzeichnete Aussagen einfach mal so stehen lassen und akzeptieren.


woran erkennst du, dass ich deine Meinung nicht akzeptiere - etwa indem, dass ich sie - deine Meinung - kommentiert habe? DEINE Meinung dazu - die steht! MEINE Meinung dazu - auch!

Das Geschehen wird sicher kein/wenig Verständnis finden. Das ist auch nicht wichtig, etwas
verstehen zu wollen, was einem nicht behagt. Es "reicht", das Geschehen zu akzeptieren, will
heißen, der Bitte des Schwiegersohnes von @Abendrot DAS beimessen, was auch für ihn wichtig ist - Beachtung.
Diese Beachtung schenkt @Abendrot der Bitte - auch wenn sie diese Bitte sicher nicht nachvollziehen kann. Wie sie mit der Bitte umgeht - das macht sie bravourös. Chapeau, auch wenn es schmerzt, die Familie ihrer Tochter derzeit nicht sehen, ihr nicht helfen zu können,
indem sie "einfach nur" DA wäre...nicht nur physisch. Ich denke aber, dass @Abendrot gedanklich sowieso DA ist - auch bei ihrem Schwiegersohn...nur auf eine andere Art und Weise, die wir "geneigten" Leser/innen evtl. nicht erfahren werden. Sie wird auch bei ihren Enkelchen sein - gedanklich.

Physische Anwesenheit...Kontakte per Telefon, anderweitige Kontakt-Möglichkeiten - dürfen sich Trauernde das nicht erbeten, davon Anstand zu nehmen?

Die Bitte des Schwiegersohnes als "Entzug" zu sehen - Oma darf nicht zu den Enkelchen, Enkelchen dürfen keinen Kontakt zur Oma haben....ist da der Begriff "Entzug" nicht doch ein stückweit dramatisch?
Klar... den Kinder wurde die Mutter entrissen. Jetzt wird ihnen die Oma auch noch "entzogen"!
Und wessen Wunsch, Wille, Bitte darf/soll nicht entsprochen werden - dem des EM, des EP, des Vaters der Kinder? Ob dem Vater das Kindeswohl vorschwebt.... garantiert. Dass er die Schwiegermutter deshalb sicher NICHT "aussperrt" - dafür war/ist der Bezug der Kinder zur Oma doch zu intensiv.
Und mit der Zeit...wer weiß, was sich wieder ergibt - vllt. schneller, als geahnt, wenn die Kinder z. B. nach der Oma, nach dem Opa fragen...bzw. nach beiden Omas und Opas

Noch mal.... wie @Abendrot mit der Situation umgeht, beweist Größe und Stärke - trotz des Schmerzes, die Tochter verloren zu haben, den Enkelchen jetzt nicht unmittelbar beizustehen.

Vor 7 Stunden • #140


Abendrot


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Zitat von VictoriaSiempre:
Danke. Ich finde es ein wenig anstrengend, wenn so viele Threads immer wieder mit der eigenen Geschichte gekapert werden. Trau mich das aber kaum zu sagen, weil so ein tragisches Schicksal dahinter steckt.

Ich möchte hier nicht auf die Tränendrüse der User drücken , mit meinen persönlichen Erfahrungen . Das ist zumindest nicht meine Absicht !
Und ich versuche bestimmt keinen Thread zu kapern .

Mir meinem Erlebten , dass was ich hier geschildert habe , über meine Situation - damit wollte ich nur zeigen , dass man mit dem Entzug der Enkelkinder auch anders umgehen kann .
War nur als Gedankenanstoss für die TE gedacht ,und keineswegs der Versuch mich in den Mittelpunkt zu stellen .
Meinen Versuch zu schildern , die Fronten nicht weiter zu verhärten . Das ist es nämlich , was die TE hier zu machen scheint - weiterhin Keile in die verfahrene Situation mit ihren Familienangehörigen zu treiben .
Was bringt ein erzwungenes Recht ? Wem hilft es ?
Da werden letztendlich die Kinder zum Spielball der eigenen Bedürfnissse gemacht .

Wirkliche Liebe lässt los .
@Pinkstar hat es in einem Post wunderbar beschrieben .

Vor 6 Stunden • x 4 #141


Sorgild


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Zitat von Abendrot:
Ich möchte hier nicht auf die Tränendrüse der User drücken , mit meinen persönlichen Erfahrungen . Das ist zumindest nicht meine Absicht !
Und ich versuche bestimmt keinen Thread zu kapern .


Das werden wohl die meisten User hier nicht als das verstanden haben.
Ich finde es völlig legitim, wenn man eigene Erfahrungen und Berichte beisteuert, solange sie zum Thema passen. Und das war es ja wohl auch.
Viel mühsamer empfinde ich das Klären von Accountnamen, Forumnamen einzelner User auf zig Seiten und die Bewertungen dazu.

Vor 5 Stunden • #142


kuddel7591

kuddel7591


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Zitat von @Abendrot

Zitat:
(...)Ich möchte hier nicht auf die Tränendrüse der User drücken , mit meinen persönlichen Erfahrungen . Das ist zumindest nicht meine Absicht !
Und ich versuche bestimmt keinen Thread zu kapern ....(...)


...du bist auf den Eingangspost der TE eingegangen, hast deine Situation, die ja nun mal ähnliche Dinge enthält, geschildert. Dafür brauchst du dich nicht zu entschuldigen. Dass User daraus etwas zu konstruieren gedenken, indem von Kapern eines Threads die Rede ist... nein. Und den Bogen zu schlagen, dass beide Situationen etwa gleiche Inhalte haben, sollte den meisten Usern auf Anhieb gelungen sein. Selbst ICH habe den Bogen sofort geschlagen....will was heißen.

Die Verwendung "Tausender" Accounts derart breit zu treten, ist der Mühen nicht wert, sich am "breittreten" zu beteiligen...denn das spricht für sich.

Vor 2 Stunden • #143


Brightness2


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Ich glaube schon, dass es für die Einordnung des Themas hilfreich ist, zu wissen, dass die TE in den letzten fünf Jahren unter verschiedenen Namen mindestens 15 Threads eröffnet hat. 15 Themen, die sich fast ausschließlich um Konflikte mit ihren Mitmenschen aus dem nahen Umfeld drehen. Konflikte mit ihrem Ehemann, mit den Eltern, mit den Kindern, mit den Schwiegerkindern und unbearbeiteten Themen aus der Kindheit.

Aus allen Threads geht hervor, dass die TE immer nur Gutes wollte und Böses erntete. Von Reflexion und Nachdenklichkeit bei Kritik keine Spur. Im Gegenteil. Dafür wurden die jeweiligen gegnerischen Konfliktpartner gerne diagnostiziert und mit psychischen Störungen belegt. Auffällig oft auch die hochmoderne und beliebte Narz-Diagnose. Die selbstverständlich von allen Experten und "guten" Protagonisten geteilt werden. Diesen roten Faden zu kennen, kann für die hier Helfenwollenden hilfreich sein. Muss natürlich nicht. Es darf natürlich auch jede_r an die Geisterfahrertheorie glauben.

Vor 1 Stunde • x 2 #144



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