VictoriaSiempre
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Ich rede nicht von bösen Schwiegermonstern, die das Leben in der Ehe durchaus schwer machen können, sondern von zarten Liebesbeziehungen, in denen man sich kennenlernt und zusammen rauft.
ICH (kann ja nur für mich sprechen) habe meine Beziehungsprobleme nicht mit meinen Eltern besprochen; mein Kind hält es genauso. Und ja - wir hatten/haben ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis zueinander. Meine Eltern wären immer für mich da gewesen genauso wie ich für mein Kind da bin, wenn es mich braucht.
Aber bestimmte Dinge habe ich immer mit Freunden besprochen oder mit mir selber abgemacht. Wissend, dass, wenn die Kacke total am dampfen ist, meine Eltern immer noch da sind. Vermutlich hält mein Kind das genauso
Heute ist es wohl total in, nicht mehr Mutter/Vater/Kind, sondern auch bester Freund zu sein. Das kollidiert dann mit dem Beschützerinstinkt, den Eltern nun mal per se meistens haben. Und plötzlich mischt die gesamte Familie fröhlich mit bei Beziehungsproblemen.
Würde man sich das von Freunden auch so gefallen lassen? Wenn ja, dann läuft da in meiner Sicht einiges schief.
Zum Erwachsen werden gehört aus meiner Sicht auch, dass man sich unabhängig macht und alleine seinen Weg ins Leben findet. Ab und an macht man da einen Bauchklatscher, aber das gehört dazu.
In Eurem Alter, mit Verlaub, spielen die Eltern noch eine viel zu große Rolle. Ich halte das nicht für gesund.