Zitat von Uptowngirl: Ich hab ja gefragt, ob es Menschen gibt, denen es ähnlich geht und dass man irgendwann keine Kraft mehr hat und aufgibt kann ich leider gut verstehen..
Keine Kraft wozu? Um dein unstimmiges gestige Konstrukt aufrecht zu erhalten?
Zitat von tesa: Ich habe aufgehört, Gelegenheiten zu schaffen. Und bin am Punkt: "das wird nichts mehr" ... und das ist ok, ich hab genug gelitten
Und das meinst du ist die Lösung? Für wahr, nicht jeder ist vom Glück
begünstigt. Aber auch ein güldener Käfig ist ein Käfig. Unstimmigen Geisteszustände können auf natürliche. Weise befreit werden. Ohne Käfig, Mauern oder Waffen.
Zitat von tesa: Meine Menschenkenntnis sagt mir jetzt: da kommentiert einer, dem nicht auffällt, wie beleidigend und verletztend eine solche Aussage ist. Nicht mal dem größten Trottel würde ich sagen "Du bist das Problem"
Ja. Schöne Worte sind nicht wahr. Und wahre Worte sind nicht schön. Er hat nicht ganz unrecht. Dieses Du ist das Problem. Ist aber auch nur die halbe Wahrheit. Jeder von uns ist das Problem. Aber gleichzeitig ist jeder von uns auch die Lösung. Wohlgemerkt. Deine Probleme entstehen in dir und werden eben dort auch gelößt. In dir. Sonst nirgends in diesem ganzen riesiegen Universum. Nur an diesem einzigen Ort. In dir.
Meine persönliche Erfahrung, wenn du an die Grenze deiner Leidensfähigkeit kommst, lass das Leiden fallen. Gehe über dein Leiden hinaus. Lass es hinter dir. Lass es von dir abfallen. Wenn du am Grunde deines Leidens angekommen bist und vor Erschöpfung dein Leiden von allein stehen bleibt, in diesem Augenblick, lass es fallen. Das ist genau der richtig Zeitpunkt um dein Leiden aufzugeben. Um zu erkennen das du allein dein Leid produzierst. Ja, ein Jemand hat dir ein Leid getan. Schon schlimm genug. Und nun bestrafst du dich selbst dafür, in dem du dich daran klammest und leidest. Und leidest. Und leidest.
Um den Auslöser geht es doch schon lange nicht mehr. Es geht nicht darum was uns zustößt. Das können wir nicht beeinflussen. Das haben wir nicht groß in der Hand. Siehste ja selbst. Alles ist unberechenbar. Das einzige was wir tun können ist es es anzunehmen und darauf weise und achtsam zu reagieren.
Dein Käfig wird dein Leiden nicht verhindern. Dann leidest du iwann wegen dem Käfig.
Dein Leiden ist einzig das neurotische und entartete Ich. Oder Ego. Das was wir als- Ich- bezeichnen. Das was da geht ist deine Illusion von dir selbst. Dein Leiden entsteht in dir und wird eben dort auch gelößt. Sonst nirgends in diesem ganzen riesiegen Universum. Liebeskummer entsteht in mir auf natürliche Weise. Und wird in mir auch auf natürliche Weise befreit.
Es gibt nur ein Leiden was sich lohnt. Das Leiden um die Liebe. Alles andere Leid ist sinnlos. Ganz einfach weil dieses Leiden um die Liebe dich mit dir selbst in Berührung bring. Mit dir und deiner Wirklichkeit. Liebeskummer wird eben da befreit, wo er entsteht. In mir. Liebesfreude wird eben genau dort befreit, wo sie entsteht. In mir. Und sonst nirgend.
Ich bin das Problem. Ich bin die Lösung. Zwei Pole meines Seins. Diese Tatsache anzuerkennen ist der erste Schritt. Nur ich bin der Erschaffer meines Liebeskummers. Und nur ich kann ihn dann auch hinter mir lassen. Verantwortung übernehmen.
Lange Rede und gar kein Sinn, Liebeskummer wird eben dort befreit, wo er entsteht. Gefühle werden eben dort befreit, wo sie entstehen.