Trini
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Ich weiss nicht wo ich anfangen soll. Mein Mann hat sich im August von mir getrennt und mich mit meinem dreijährigen Sohn sitzen gelassen.
Ich kann momentan mit dem Schmerz nicht um gehen und es zerfrisst mich.
Zum Anfang. Mein Mann und ich sind 6 Jahre zusammen, davon 2 Jahre verheiratet. Für ihn hatte ich den Kontakt zu meiner Familie gebrochen wegen einiger Dinge. Dann hat er seine Ausbildung zum Erzieher gemacht. Ich habe in diesen drei Jahren alles finanziell gehalten, war selbst 40 Stunden arbeiten und habe ihm neben Haushalt und Kind abends noch geholfen. Im Oktober letzten Jahres haben wir uns noch einen Garten zugelegt. Und wollten ein zweites Kind. Im März dann Mietvertrag für eine neue Wohnung ab September unterschrieben. Im Juni ging dann die Ausbildung zu Ende und er begann zu arbeiten. Hat noch von Pflegekind aufnehmen gesprochen, Küche gekauft, ein Spielhäuschen mit seinem Vater für unseren Sohn gebaut. Und dann plötzlich im August ich liebe dich nicht mehr, das knistern sei weg und ich hätte ihn runtergezogen.
Geredet hat er mit niemandem und eine Beratung will er auch nicht machen. Habe versucht ihm zu zeigen das eine Familie einen Neuanfang wert ist, aber er macht nur noch zu. Eine andere Frau gäbe es nicht. Mittlerweile soll ich mir doch psychologische Hilfe suchen weil ich ständig weine, es nicht verstehe.
Habe versucht ihm zu Erklären, dass eine Beziehung immer aus Höhen und Tiefen besteht und das knistern nicht bleibt. Das ich natürlich diejenige war, die oft nrin sagen musste weil wir das finanziell nicht realisieren konnten. Er sei doch glücklich und das alles hätte nichts mit der Ausbildung zu tun.
Ich komme damit einfach nicht klar. Er würde mir das mal später erklären. Er denkt allen ernstes das wir jetzt Freunde sind. Aber das kann ich nicht. Ich kann ihn nicht mal sehen ohne in Tränen auszubrechen. Aber komplett Kontakt abbrechen geht ja auch nicht wegen unserem Sohn.
Mittlerweile bin ich innerhalb eines Monats mit meinen Sohn ein zweites mal umgezogen. Und er hat in meiner eigenen Wohnung Gardinen und Lampen angebracht, Küche aufgebaut. Ihm fiele es auch schwer , da er wüsste das es nicht weitergeht. Was soll das alles dann?
Ist bei jedem bisschen gereizt was nicht klappt. Und die zwei Hasen, die wir letztes Jahr zugelegt hatten vernachlässigt er und soll ich auch nehmen. Schickt sogar seine Mutter vor um mich nach Futter zu fragen.
Ich kann grade nicht mehr. Und von allen Seiten höre ich mir nur an: "Du musst für deinen Sohn stark sein." Aber wo bleibe Ich?