Zitat von fe16:Wie war den zeit vor der Beziehung ?
Was gab es da für dich ?
Ach fe16, ich weiß, daß du Recht hast. Ich versuche auch rational alles zu verarbeiten... Aber es will nicht gelingen. Ich war vorher immer in Beziehungen gewesen. Seit ich 18 war, immer Beziehungen.. Immer so 2 Jahre lang... Es ging immer in die Brüche... Ich war jung und in ganz Deutschland und Ausland unterwegs (Bundeswehr). Mit Ende 20 wurde ich sesshaft und heiratet.... 8 Jahre Beziehung und 4 Jahre Ehe. Ich war zufrieden, aber nicht glücklich. Es ging uns beiden so und so trennten wir uns wirklich mehr oder weniger gegenseitig voneinander. Es reichte nicht fürs Glück. Ich war nie ich selbst, immer unruhig und unzufrieden. Ich war auch nicht treu... Ich gestehe... Ich war es bis vor 5 Jahren nie. Ich hatte auch schon da relativ wenig Freunde. Ein paar Bekannte im Tennisverein, aber keine Freunde. Und dann... Relativ schnell, traf ich sie und es war... Sie war es einfach. Vielleicht kennt das jemand auch... Ich spürte es... Sie ist es.... Ich spürte es bis zum letzten Tag und spüre es irrealer Weise immer noch. Kein Gedanke und Wunsch nach etwas anderem. Ich wollte nur sie und war innerlich angekommen und war seelig, weil ich spürte, ihr geht es genauso. Kein ständiges "ich liebe dich", aber wenn... Selten... Waren es die Augen, die es schon vorher sagten, als die Worte aus dem Mund. Ich habe mir eine Liste gemacht... Was war gut, was war schlecht... Positiv, negativ... Sehr berechnend... Hab auch meine Mama und meinen Bruder gefragt... Sie sagen, ich war wieder ich selbst... Sie sahen nur pures Glück in uns. Die Liste mit + füllte sich von alleine und ich könnte sie ständig fortführen. Bei - steht.... Stand lange Zeit nichts... Mir fiel nichts ein... Wirklich nicht... Nicht mal mit der rationalen Brille auf der Metaebene. Jetzt steht da nur ein Wort... Bei minus steht mein Name. Ich war wohl der Fehler, ich war nicht genug. Es bringt nichts, dass ich es nicht verstehe. Einige hier schrieben... Sie hat es gemacht, weil sie es konnte. Definitiv. Einige sagen, kein Mensch ist es wert, dass man das eigene Leben aufgibt. Definitiv.
Mein Herz schreit *beep*.
Ich will sie nicht so hochleben... Aber ihre Art und Weise, ihr Charakter, ihre Natürlichkeit und ihre Liebe waren echt und fühlten sich einzigartig an.
Abschied nehmen und damit Abschied vom eigenen Leben nehmen... Welches man leben wollte... Sich den Ängsten stellen.... Den Schmerz annehmen und weiter gehen... Ein brutaler Kampf. Ich will nicht abschließen... Ich will diese Phase, dass man noch Hoffnung hat , Hoffnung aufzuwachen.... Ich will, ich kann das noch nicht aufgeben.