Wasserstern
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Zitat von Ella777:Ja, es gibt noch einige wenige Alltagszärtlichkeiten. Die fühlen sich aber eher nach Bruder und Schwester an. Sehr mechanisch eben.
Zu seinen gesundheitlichen Beeinträchtiguungen zählt auch noch nächtlicher Harndrang und trockener Reizhusten. Raucher ist er nicht, hat aber Übergewicht und treibt kaum Sport. Besonders die Schlafapnoe verbunden mit extrem lautem Schnarchen und seine nächtlichen Toilettenbesuche haben mir den letzten Nerv geraubt. Und meinen Schlaf. Seit 6 Monaten bin ich daher aus dem Schlafzimmer ausgezogen. Seine Reaktion: 0,0! Sogar erleichtert schien er zu sein. Ich fühle mich sehr abgelehnt. Es fühlt sich nicht gut an.
Er hat sich an seinen Zustand gewöhnt und scheint sich kaum zu spüren und nicht in die Eigenverantwortung zu gehen. Es ist gut, dass du für dich sorgst auch wenn du es dir anders wünscht. Bei mir ist es ähnlich, ich bin aus dem Schlafzimmer gezogen und hab gedacht, er wird alles tun damit ich zurückkomme, leider Fehlanzeige. Es geht auch um mangelnde Wertschätzung, fehlende Nähe und Kompromisse, ich kümmere mich seitdem um meine Verletzungen und sehe in der Distanz auch eine andere Seite an ihm die ich lange nicht wahrhaben wollte. Einfach ist das alles nicht.

