×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

112

Mein neuer Start ins Single-leben

A
Zitat von Babeth:
Ich weiß nicht in welchem Alter oder Lebensphase du steckst.

50 Jahre, Perimenopause.


Zitat von Babeth:
ch bin in den Wechseljahren. Da spielen die Hormone sowieso verrückt.
Und dann kommt meine Zerrissenheit dazu.

Das ist keine leichte Zeit, erklärt aber nicht, was du da gerade machst.


Zitat von Babeth:
Ich war/bin der Meinung, dass ich hier meine Gedanken teilen kann. Durch Schreiben wird mir auch einiges klarer.
Wenn dies nicht so sein soll, dann kann ich auch für mich wieder Tagebuch schreiben. Dann bleiben mir aber Zuspruch, andere Meinungen etc. verwehrt.

Ich habe dir ja nicht untersagt zu schreiben, du kriegst das Feedback, das du willst. Den Hintern pudere ich dir aber nicht.

Du machst eine schwere Zeit durch und es ist unglaublich ungerecht, wie man mit dir umgegangen ist.

Aber ich werde NICHT aufhören dich zu erinnern, dass du selbst etwas tun kannst.

- Fahre ihm nicht nach.
- Kein Kontakt außer Orga-Dinge
- Keine Racheaktionen - schon gar nicht in seiner Firma.
- Hör auf wieder von einem Comeback zu faseln. Ich habe dir schon mal gesagt, werdet erstmal gesund und haltet Abstand. Du machst dne 20. vor dem 1. Schritt.

Du kannst hier phantasieren, schimpfen etc. Aber zeigt nach Außen Stil.

x 1 #16


Ouabain
Hallo @Babeth ,

schwankende Gefühle sind am Anfang der Trennungsverarbeitung normal. Ist die dramatische Begleitmusik beim Start ins Singleleben.
Aber in diesem Faden hier wolltest Du ja über Deinen Aufbruch schreiben. Deshalb meine Frage, ob es irgendein kleines Projekt gibt, wo es für Dich voran geht.
Was macht das Packen seiner Sachen? Hast Du schon irgendeinen Raum, der komplett Ex-Freie Zone ist ? Gibt es vielleicht irgendwas, was Du Dir in der Ehe verkniffen hast? Weil er es nicht mochte ?

x 2 #17


A


Mein neuer Start ins Single-leben

x 3


Babeth
Zitat von Ouabain:
Deshalb meine Frage, ob es irgendein kleines Projekt gibt, wo es für Dich voran geht.

Hallo Ouabain,

ja, du hast recht. Ich werde zukünftig das eine Thema aus diesem hier heraushalten.

Was gibt es neues?
Wieder nur 4,5 Stunden geschlafen (öfters wach geworden). Wieder kaum gegessen.

Aber ich bin schon um einiges ruhiger geworden. Ich kann auf der Arbeit wieder mitreden und lachen. Bin wieder etwas lockerer nicht mehr so angespannt.
Gestern war ich Garten (hat mich ganz schön ausgepowert). Ansonsten ist mein Tagesablauf derzeit relativ gleich, Arbeit - danach hier im Forum schreiben - vielleicht noch ein wenig einen Film (Netflix) schauen - dann schlafen (so lange es geht, klappt noch nicht so gut).
Mit seinen Sachen hatte ich weitergemacht, so einiges in Säcke gepackt. Es wird noch dauern, aber ich denke so die Hälfte ist zusammengepackt. Ich werde ihm nicht alles abnehmen, mit dem packen. Aber in den vielen Räumen kann ich schon mal schauen und zusammenlegen, was viele Jahre nicht beachtet wurde.

Wie geht es dir? Ich schreibe mir hier immer nur meinen Kummer runter, aber viele andere (du auch?) haben auch ihr Päckchen zu tragen.

x 1 #18


Ouabain
Zitat von Babeth:

Wie geht es dir? Ich schreibe mir hier immer nur meinen Kummer runter, aber viele andere (du auch?) haben auch ihr Päckchen zu tragen.


Irgendwas ist immer 🙂. Aber bei mir zum Glück keine akute Krise. Bin meist bei meiner pflegebedürftigen Mutter.

Deshalb habe ich auf eine Art wenig Zeit (für Unternehmungen) und gleichzeitig ziemlich viel zwischen Tabletten, Salben, Haushalt, Ärzten und Hilfe auf Abruf bei ständigen gefühlten Katastrophen.

Sowas wie: Fernbedienung für TV verschwunden, Bedienung der Fernbedienung vergessen, Toilette nicht schnell genug erreicht, Rücken-Schmerzen unerträglich und nur das Tens-Gerät hilft, was sie aber auch nicht mehr bedienen kann...etc.

x 2 #19


Löwenzeh
Zitat von Babeth:
Er hält sich noch eine Hintertür offen

Mach sie zu.
Ich weiß, was du dazu bisher geschrieben hast, geh ich mit konform.
Du schuldest ihm nichts.
Aber dir. Dir schuldest du klare Verhältnisse. Du brauchst das für dich.

Fuß in der Tür ist Fuß in der Tür.
Ist schneller aufgekickt als du "Ups..." sagen kannst.
Ein schwacher Moment reicht.
Und es wird viele geben, meiner Erfahrung nach.
Tür zu.
Schlüssel weg.
Du bestimmst, ist deine Tür.
Wenn du soweit bist.

Zitat von Babeth:
Ich habe auch noch nie jemanden gehabt, wo ich mich mit austauschen konnte

Das liegt an dir, weil du gelernt hast, dich zu verschließen.
Natürlich sind adäquate Gesprächspartner obendrein rar gesät.

Aber meist liegt es auch an einem Selbst, weil man solange instinktiv vor Nähe flieht - bis man versteht, was man da macht. Und warum das so ist.
Das findest du ja gerade für dich heraus.

Zitat von Babeth:
Ich muss vor ihm sehr hart, emotionslos auftreten.


Zitat von Babeth:
Ich muss also vor ihm hart bleiben, und wenn ich alleine bin, lass ich die Emotionen raus.


Du musst gar nichts.
Ich glaube fast, die Herausforderung wäre andersherum, oder nicht?

Die Harte, Emotionslose spielst du gezwungenermaßen schon lange.

Ich würde plädieren für eine tränenreiches Erklärung, warum er sich für immer verziehen kann.
Warum du ihm nie wieder trauen kannst. Und dass er dir schrecklich wehgetan hat damit.

Soll er mal spüren, wie du dich fühlst.
Du machst es ihm zu leicht, dein Leid nicht zu sehen .

Zitat von Babeth:
Aber wenn er dann weg ist, frage ich mich, ob das alles richtig ist, was ich mache.

Weil die Harte spielen sich falsch anfühlt.
Es ist eine Rolle.
Und nicht das, was du sagen willst.
Oder sein.

Dann spiel nicht.
Sei du. Versuch es.

Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich sage, was ich denke und fühle, bin ich mit mir im Reinen - egal, wie ich mit meinem Gegenüber verbleibe.

Zitat von Babeth:
Ob ich ihm wirklich nicht verzeihen kann.

Darum geht es nicht.
Sollte es nicht.
Und warum überhaupt, ist ja nicht so, dass er Reue, Einsicht oder Verantwortungsbewusstsein zeigt.
Die Länge des Betrugs würde für mich auch eine weitere Beziehung ausschließen.
Wenn sich beide vermissen und entwickeln, kann man auch Jahre später wieder anknüpfen.
Kommt nur fast nie vor. Nicht erfolgreich zumindest.

Für mich ist es garantiert, dass er es wieder täte.
Er würde nichts lernen außer "Mit Babeth kann ich's machen".
Und du würdest ständig zweifeln und leiden.
Tu es dir nicht an.

Zitat von Babeth:
Ich war/bin der Meinung, dass ich hier meine Gedanken teilen kann. Durch Schreiben wird mir auch einiges klarer.

Hör nicht auf damit😘
Bisschen Gegenwind hast du immer und überall.
Bald rauscht es von einem Ohr durch zum anderen, wenn du dir klarer und wohlwollender gegenüber stehst.
Wird schon.

Ballaststoffe sind wichtig, auch für gewisse Hirnabläufe, die für Entspannung und allerlei sorgen.
Versuch vielleicht wirklich Smoothies, gekochtes, zerhäxeltes Gemüse oder einfach etwas Haferflocken in Wasser einweichen und runter damit.

Auf der anderen Seite hat auch die Appetitlosigkeit und Schlaflosigkeit z.B.bei Depression die Funktion, körpereigene antidepressive Hormone freizusetzen.

Hör auf deinen Körper.
Appetit fehlt? Dann lass es.
Magen knurrt? Dann zwing dir was rein. Iss irgendwas Gutes, zumindest in kleinen Mengen Obst, Gemüse.

Steh auf nachts, wenn der Kopf rattert.
Mach dir keinen Stress, schlafen zu "müssen", das hilft nix. Lieber schreiben eine Stunde, lesen, Küche aufräumen, nen Apfel für die Arbeit schneiden. Machst du vielleicht schon längst, nur falls nicht.

x 2 #20


Babeth
@Ouabain
Ja, das kenn ich. Ist bei mir nicht ganz so, wie bei dir. Aber auch ich bekümmere mich um meine Mutter. Sie ist im Pflegeheim, aber einmal wöchentlich besuche ich sie. Sie hat jetzt Pflege vom Heim und eine gesetzliche Betreuerin, sodass ich wieder Tochter werden konnte.

Ich wünsche dir viel Kraft für und mit deiner Mutter.

x 4 #21


Babeth
@Löwenzeh

Danke, dass du ausführlich deine Gedanken mir schreibst.
Aber ich möchte dieses Thema (2. Chance) aus diesem Thema hier raushalten.

Dennoch will ich dir kurz und bündig antworten.
Ich handel, wie ich handeln muss. Das bin ich. Sonst habe ich immer meine Gedanken ihm mitgeteilt. Das mache ich jetzt nicht mehr. Wie schon viele hier geschrieben haben, muss er sich rühren. Wenn er das nicht macht, ist auch das eine Aussage. Und ich möchte endlich eine ehrliche Aussage (sein Verhalten) und nicht ein nachgeprabbeln meiner Worte.

x 2 #22


Löwenzeh
Vom User Scheol kam übrigens ursprünglich die Buchempfehlung.

Mit dem kann man gut übers Thema Trauma (eigentlich über alles) reden.

Den kann ich auch empfehlen, aber da müssen auch Infos fließen, mit denen er arbeiten kann.
Dann hat er wertvolles Feedback für die, die es hören wollen.

x 1 #23


Ouabain
Zitat von Babeth:
Mit seinen Sachen hatte ich weitergemacht, so einiges in Säcke gepackt. Es wird noch dauern, aber ich denke so die Hälfte ist zusammengepackt.

Klingt gut. Sehe ich jetzt auch nicht primär als Service für ihn, sondern als Entlastung für Dich. Sonst wäre er ja tagelang im Haus.
Außerdem hast Du so im Blick, was in den Säcken verschwindet.

x 1 #24


Babeth
Wie geht es mir?

Der Schlaf war schon besser, 5 Stunden am Stück. Essen nach wie vor noch nicht so, aber heute hat mein Magen geknurrt. Das heißt für mich, dass die extreme innere Anspannung sich löst.

Ich bin deutlich ruhiger/ gelassener geworden. Da ich ihn nicht mehr sehe und jeden Tag ein wenig von meiner Position weiter zutreten kann und schauen kann, was sich so in den letzten Tagen getan hat, fange ich langsam an mich daran zu gewöhnen.

Ich habe ihn aus meinem zukünftigen Leben ausgeklammert und möchte Bekanntschaften suchen, womit ich mal ins Kino oder Essen gehen kann, oder spazieren.

Der Alltag ist sowieso da und meine Handlungsfähigkeit (Hausarbeit etc.) wird, denke ich auch jeden Tag etwas besser. Am Wochenende habe ich vor, die Johannisbeeren zu ernten und zu verarbeiten. Und am Sonntag gehe ich ins Schwimmbad. Freue mich schon darauf.

x 4 #25


Ouabain
Hallo @Babeth ,

schön, dass es Dir ein bisschen besser geht. Johannisbeeren klingt lecker, aber auch nach einer Menge Arbeit. Die kleinen Beeren abzupulen braucht immer so viel Geduld . Ich fluche da schon bei einer kleinen Schale vom Markt Grinsendes Gesicht

x 1 #26


Babeth
@Ouabain

Ach nee, das gut schon recht flott. Was etwas länger braucht, ist dann daraus Saft zu machen.

x 1 #27


Babeth
Manchmal weiß ich nicht, wie viel ich noch verkraften muss.

Meine Kinder sind erwachsen (36-40 Jahre), aber offensichtlich haben auch sie sehr damit zu kämpfen, dass wir uns getrennt haben.
Meine Große (hatte ich ja schon erwähnt) ist psychisch krank (schon lange). Auch sie hat immer wieder mit Krankheiten/ Symptomen zu kämpfen, worüber sie sich mit mir austauscht. Wir haben eigentlich einen engen Kontakt (wenn sie auch weiter weg wohnt) und ich habe immer versucht, ihr in meiner besten Art (also so gut ich konnte) zu helfen. Ich hatte ihr von unserer Trennung geschrieben (was sie schon geahnt hat, dass das passiert) und wir hatten deswegen auch miteinander gesprochen.
Letztes Wochenende haben wir wieder telefoniert und sie erzählt von ihren Problemen (Krankheiten) und das das alles mit ihrer neuen Diagnose ADHS zusammenhängt.
Ehrlich gesagt, reagiere ich auf dieses, von ihr massive, ständige Hinweisgebende reden (ADHS) schon ziemlich genervt. Am Telefon kann ich mich da aber noch gut zurückhalten.
Wir hatten also telefoniert, legen auf, und wenige Minuten später schickt sie mir (wieder) einen ganzen Stapel an Informationen per WA, natürlich mit dem Hintergrund, dass ich mich mit ihrer Krankheit ADHS auseinandersetze.

Ich schreib ihr dann (war wie gesagt ziemlich genervt davon, auch weil sie wusste, dass es mir derzeit sehr schlecht geht) per WA: "Sorry Große, aber glaubst du ich habe jetzt keine anderen Probleme?."
Diese Mitteilung hat bei ihr vollkommenes Unverständnis hervorgerufen (hat sie mir auch per WA mitgeteilt).Danach war erstmal Funkstille. Am Mittwoch ging es mir dann etwas besser und ich schrieb ihr, fragend wie es ihr geht. Keine Antwort.

Nun ja, lange Rede kurzer Sinn.
Diese Nachricht hat sie offensichtlich vollkommen aus der Bahn geworfen. Jetzt kommen Dinge hoch, die schon Jahrzehnte zurück liegen.
Sie hat mir gesagt, dass sie den Kontakt zu mir abbrechen will. Ich habe in ihren Worten schon auch Verzweiflung heraus gehört, da sie das eigentlich/ vermutlich nicht wirklich will.

Ich werde ein, zwei Wochen warten, wenn es auch mir hoffentlich noch besser geht, und ihr mitteilen, dass meine Tür für sie offen steht. Aber soweit sind wir jetzt beide noch nicht.


Und gestern fängt mein Sohn ein Streitgespräch mit mir an. Er wohnt vorübergehend wieder bei mir. Er hat natürlich mitbekommen, dass ich seit der Trennung (14.7.) nur noch in meinem Bereich mich aufhalte und auch nichts esse. Jetzt bin ich wieder mal draußen oder in der Küche.
Er fängt also mit was belanglosem an und schwenkt dann um in (ich fasse das jetzt kurz zusammen), dass ich mich mehr bewegen muss, Sport machen, mit anderen treffen usw usf. Er war schon sehr angefressen, hat sich dort hineingesteigert und meine Aussagen als Ausreden weggewischt.
Wir sind uns jetzt nicht böse, aber ich habe mich schon gefragt, was das jetzt sollte.

Und dann denke ich mir: Kind, warum sagst du nicht, dass du dich um mich gesorgt hast, als ich praktisch tagelang nicht rauskam. Wieso sagst du mir nicht einfach und ruhig, dass es dir damit selbst nicht gut ging.
Und ich denke mir, dass auch er womöglich sehr viel mehr über unsere Trennung nachdenkt, als er vermutlich selbst gedacht hat.

Ist es verwerflich, wenn ich versuche ein Thema nach dem anderen anzugehen?
Ich denke, es wird sowieso parallel sein. Ich möchte ja jetzt nicht über Monate meine Kinder "vernachlässigen"? Aber ich weiß auch nicht, ob ich ihnen jetzt Unterstützung zum Thema (Trennung der Eltern) geben kann.

x 1 #28


S
@Babeth
Es tut mir leid, dass es gerade so ist bei dir. Ich erkenne immer mehr, auch in meinem Leben, dass das mit den Du-Botschaften so eine Crux ist. Wenn ich dem anderen von mir erzähle, wie es gerade ist in mir, dann läuft es immer besser. Aber das ist leider nicht meine "Muttersprache". Dann gibt es auch noch die Stolpersteine mit dem "ich bin ok, du bist nicht ok", wenn es gerade eng wird in mir. Aber mit der Einstellung "ich bin ok und du bist ok" läuft es auch immer besser. Aber das ist leider auch nicht meine "Muttersprache". Auf diese Art zu kommunizieren ist wie eine neue Sprache für mich. Ich wünsche mir, das in diesem Sinne immer besser hin zu bekommen.

x 1 #29


Löwenzeh
@Babeth

Klingt nach Kommunikationsproblemen nach allen Seiten.
Gemeinsamer Nenner?
Babeth.

Schonmal von Gewaltfreier Kommunikation (nach Rosenberg) gehört?
Noch so eine Empfehlung, die ich hier im Forum selbst erhielt und nur empfehlen kann.

Hab von Haus aus nicht unbedingt das empathische Zuhören und Ich-Botschaften mitgegeben bekommen.
Überhören und übertönen war Zuhause eher Phase und das waren Verhaltensmuster, die mir als Erwachsene immer wieder nicht dienlich waren.
Und auch nicht bewusst.

Aber als die Streitigkeiten sich häuften und im Kreise drehten, da stellte ich bei genauerer Beobachtung fest, wo ich meinen Teil dazu beitrage, dass kein verstehendes Gespräch zustande kommen kann.
Und dann musste ich nur immens viel üben... und hatte damit große Erfolge.

Zitat von Babeth:
Aber ich weiß auch nicht, ob ich ihnen jetzt Unterstützung zum Thema (Trennung der Eltern) geben kann.

Einfach mal ehrlich sprechen?
Da kannst du auch sagen, dass du nicht weißt, wie du ihnen durch die Trennung helfen sollst, wo du mit dir selbst beide Hände voll hast.
Alt genug sind sie.

Zitat von Babeth:
aber ich habe mich schon gefragt, was das jetzt sollte

Frag ihn, nicht dich.

Zitat von Babeth:
Wieso sagst du mir nicht einfach und ruhig, dass es dir damit selbst nicht gut ging.

Frag ihn.
Machst du es nicht selbst so?
Rückzug statt über Emotionen sprechen?
Woher soll dein Sohn es können.

Zitat von Babeth:
Ich werde ein, zwei Wochen warten, wenn es auch mir hoffentlich noch besser geht, und ihr mitteilen, dass meine Tür für sie offen steht. Aber soweit sind wir jetzt beide noch nicht.

Quälerei. Für deine Tochter.
Sie ist aufgeschmissen, das ist dir zu blöd, zuviel, ach, ich warte, bis sie sich abregt.

Schreib ihr doch gleich und quäle euch beide nicht mit Schweigen und Nicht-Wissen.

Schreib: es tut mir leid, ich wollte dich nicht verletzen. Ich liebe dich, ich bin selbst überfordert, ich hoffe, du brichst den Kontakt nicht ab, aber ich respektiere deine Entscheidung.

Auch bei deinen Kindern willst du die starke sein, dir keine Blöße geben, keine Schwäche zeigen.
Ich finde nicht, dass du ihnen damit ein gutes Vorbild bist.

Klar muss man mal die Zähne zusammen beißen - aber nicht dauerhaft.

Manchmal muss man halt auch einfach mal die Zähne auseinander bekommen und reden - oft viel schwieriger.

So sieht es von meinem Blickwinkel aus.

x 5 #30


A


x 4