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Meine Frau ist mit unseren Kindern überfordert - Teil 2
@Lumba Mutter-Kind-Kur habe ich schon 100 Mal vorgeschlagen, will sie nicht....
Dann mach ne Vater-Kind-Kur.
Von Dir hört man immer nur, wie Du Dich hinter hier versteckst.
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x 4#31
Einfachatmen Mitglied
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Es gibt auch Kuren für Familien.
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x 3#32
A
Meine Frau ist mit unseren Kindern überfordert - Teil 2
x 3
alleswirdbesser Mentorin
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Zitat von Luddy:
@Einfachatmen Natürlich ist das nicht ohne... aber immer noch Besser als wenn Mama und Papa sich trennen. Auch wenn das vielleicht die letzte Option ...
Wenn ein Elternteil den Kindern nicht gut tut, selbst wenn es nur indirekt wäre, eine Suchtproblematik zum Beispiel oder Gewählt in der Beziehung, ist eine schnelle Trennung eventuell doch der beste Weg. Hier sind die Kinder direkt betroffen, da sollte man sich eigentlich nicht zu lange Gedanken darüber machen. Außer es würde sich etwas bessern. Tut es aber nicht.
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x 6#33
tlell Mitglied
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Zitat von Hansim:
Sie wollte nicht, dass ich mitkomme....Da die Frau vom Jugendamt nichts gesagt hat, habe ich auch nicht darauf bestanden,
Also sie geht so selten dahin und will nicht das du mitkommst. Du merkst es ändert sich nur wenig bis gar nichts. Was denkst du an welcher Stelle ist der Fehler?
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#34
B
Blattfee Gast
@Hansim
Zitat von Hansim:
zwei knapp 2 jährige Söhne
Zitat von Hansim:
angeschriehen und grob angefasst,
Zitat von Hansim:
aber von morgens bis abends ein ständiges anmotzen
Schock, als ich das gelesen hab. Die ersten Lebensjahre sind so entscheidend für die Entwicklung. Die Kinder können sich in dem Alter nicht selbst regulieren. Durch anmotzen und grob anfassen,kann es zu Spätfolgen mit den eigenen Gefühlen und Regulierung kommen.
Bitte nimm die Kinder da raus.
Gibt es die Möglichkeit, dass du Teilzeit arbeiten gehst und dich alleine um die Kids kümmerst,eigene wohnung?
Zitat von Einfachatmen:
Das ist psychischer Kindesmissbrauch und das von Kleinkindern.
Zitat: ,,Wenn das ständig passiert, vermitteln wir eine falsche Vorstellung. Wir verleiten zum Glauben, dass, egal was die Kinder tun, sie es niemals richtig machen könnten. Wir können so auch das Gefühl erzeugen, dass wir nie zufrieden wären und nichts, was sie tun, uns glücklich machte. Das Gefühl, all das Geschrei zu verdienen, wird sehr wahrscheinlich ihr ganzes Leben lang bei ihnen bleiben."
,,Schreien lehrt Kindern einen falschen Umgang mit ihren Emotionen: Wir müssen unseren Kindern ein Vorbild sein. Wenn wir ständig schreien und die Beherrschung verlieren, bedeutet das, dass wir in diesen Situationen die Ruhe verlieren. Die Botschaft, die wir vermitteln, ist, dass wir nicht in der Lage seien, uns selbst zu kontrollieren. Die Kleinen lernen, dass Schreien eine gültige Antwort auf Stress wäre. Sie nehmen diese Art des Ausdrucks in ihr Repertoire auf und werden es wahrscheinlich in der Zukunft wiederholen."
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x 2#37
L
Luddy Mitglied
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@Kleeblatt99 alles korrekt nur leider befassen sich die Wenigsten Eltern mit der Materie Psychologischer Natur. Es ist das selbe wie bei einem Hundewelpen, es kommt auf das Umfeld an, auf die Erziehung im ganzen, Erziehung ist nicht! "DA LANG!" und "Augen geradeaus"!. Es ist Psychologie, das Problem ist, das viele Heutig werdende Eltern es ist nicht anders erlebt und vorgelebt bekommen haben. Das ist das Problem im Grunde. Ich hatte auch eine extrem Toxische Kindheit, war immer der Einzelgänger, weil ich angeblich so Out war, bis sich herausstellte das ich einfach nur "Schlauer" war als der Rest meiner Familie! Ich habe es anders gemacht, zwar nicht Letztendlich Perfekt, von 3 Kindern sind 2 Heute Selbstständig im Leben angekommen. Das dritte, da habe ich nur noch alle 2 Wochen ein Wochenende "Einfluss" drauf.... Aber ich gebe mein Bestes, damit auch meine Tochter etwas auf die Beine stellen kann.
Es ist halt wirklich so, man bekommt von der Familie quasi ganz zu Anfang gewisse Charakter Eigenschaften vermittelt. Die meisten "neu" Eltern können nur das Vermitteln was Sie in Ihrer Kindheit Vorgelebt bekommen haben 🤷♂
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x 5#38
S
SchlittenEngel Mitglied
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Eigentlich tut ihr mir alle in der Situation ziemlich leid.
Deine Frau ist ja recht eindeutig total überfordert, und das mit Grund, und am Ende . Weißt du, ob das mit ihren Eltern ihr eventuell auch Angst macht, selbst zu erkranken?
Über die Kinder müssen wir nicht sprechen, sie sind das schwächste Gl. in der Kette und was du berichtest geht einfach gar nicht. Und du guckst da schon viel zu lange zu!
Daher bleibst du und bei allem Verständnis, dass es auch für dich schwer ist, muss die Veränderung von dir angestoßen werden. Dein aussitzen oder was auch immer dein Plan war , funktioniert ja eindeutig nicht . Und “sie wollte nicht dass ich mitgehe also lass ich es halt” klingt jetzt so engagiert leider auch nicht….
Was ich nicht rauslesen kann ist, wie du generell zu deiner Frau stehst- liegt dir noch was an ihr ,an Eurer Ehe?
Ich würde euch auch zu einer Familien Therapie und Kur raten.
Müssen die Eltern von deiner Frau gepflegt werden? Im Zweifel haben hier doch die Kinder Vorrang…..
Und dann kannst du ja vielleicht mal einen Babysitter besorgen, gehst mit deiner Frau mal raus aus all dem und sagst ihr , dass es zum Wohl der Kinder und ihrem eignen nun nur noch 2 Optionen gibt, 1- sie sucht für sich und euch asap Hilfe , richtige Hilfe und du unterstützt sie oder 2- du musst die Kinder schützen, was heißt Trennung/ Sorgerecht bei dir und sie müsste bspw zu ihren Eltern ziehen.
auch 2 muss ja nicht für die Ewigkeit sein. Aber sie ist krank und bevor noch was wirklich schlimmes passiert, bleibt dir doch eigentlich keine andere Wahl. …
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x 1#39
B
Blattfee Gast
@Luddy
Danke für den Einblick! Leider bin auch ich ein gebranntes Kind gewesen. Schreien war sehr vertreten etc. Auswirkungen-muss ich hier nicht erklären oder? Therapie lässt grüßen.
Zitat von Luddy:
Ich habe es anders gemacht
Das macht sehr viel aus und ist machbar. Hut ab!
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x 2#40
Teardrop_ine Mitglied
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Du MUSST jetzt als Vater dringend handeln, um deine Kinder zu schützen! Das erste mal schriebst du im März. Und da bestand das Thema schon ne ganze Weile!
Kennst du das Toleranz Fenster, das vor allem in der Kindheit gebildet wird und zwar eben genau in diesen ersten prägenden Lebensjahren? Es ist eine Art Emotionsregulierungsfähigkeit. Werden Kinder angemessen behandelt und auch von den wichtigsten Bezugspersonen (das ist nun mal deine Frau genauso) beruhigt etc, dann lernen sie sich selbst zu regulieren. Werden sie angeschrien und seelisch misshandelt, lernen sie diese Regulationsfähigkeiten nicht. Sie geraten bei kleineren Situationen in Stress, sind weniger belastbar, werden größtenteils instabile Persönlichkeiten.
Buchempfehlung: Dami Charf - Auch alte Wunden können heilen Wie Verletzungen aus der Kindheit unser Leben bestimmen und wie wir uns davon lösen können.
Neben der Ausbildung von mentaler Stabilität sind die Eltern auch extrem für die Beziehungsfähigkeit und die psychische/physische Gesundheit verantwortlich.
Wenn Kinder permanent unter Stress sind kann sich sogar der Botenstoff Haushalt ( Serotonin, Dopamin, Noadrenalin) bzw. seine Produktion ändern und dauerhaft fürs Leben einen Schaden nehmen, der aufgrund von Mangel zu Depressionen führt.
So und das sind nur die wichtigsten Folgen in Kürze.
Auf was wartest du?
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x 6#41
B
Blattfee Gast
Zitat von Teardrop_ine:
Werden sie angeschrien und seelisch misshandelt, lernen sie diese Regulationsfähigkeiten nicht. Sie geraten bei kleineren Situationen in Stress, sind weniger belastbar, werden größtenteils instabile Persönlichkeiten.
🙏Danke für deinen Beitrag! So So wichtig.
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x 4#42
E
Ex-Mitglied Gast
@Hansim
Ich frage mich schon mein ganzes Leben lang, wieso Menschen das erst später wissen? Mir war immer schon bewusst, dass Kinder das Leben MORDS anstrengend machen - selbst für starke und psychisch völlig stabile Kämpfernaturen. Diese Meinung hatte ich mit 10 schon. Und sie hat sich bis heute nicht geändert. Entweder man nimmt das in Kauf und steht total darauf (hab ich auch noch nie verstanden), oder man lässt es. Vor allem, wenn man was Resilienz und Stärke und Power angeht, minimal schwächelt, sollte man sich andere Freuden im Leben suchen.