Hannah50
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Zitat von kuddel7591:Eine Affäre - da gibt es nie Fakten...es sei denn, du bist mit dem jetzigen Status zufrieden, bleibst
damit aber offiziell in der Hinterhand. In der Affäre bist du IMMER auf das angewiesen, zu was sich
"der Herr" gerade entscheidet. Rechtfertigen brauchst du dich vor niemandem - außer vor dir selbst.
Wenn du das alles nicht mehr willst, sagst du "Tschüss". Das aber willst du dem Vernehmen aber nicht - noch nicht zumindest.
Irgendwie ist es ja keine Affäre mehr, wir wohnen jetzt fast 2 Jahre zusammen. Und die Hoffnung war einfach da, dass es auch wirklich funktionieren kann, nachdem der erste Versuch gescheitert war und ich, gutgläubig wie ein Schaf wie ich bin, ihm all seine wirklich ehrlich klingenden Worte abgenommen habe.
Dass ich mich ständig versuche zu rechtfertigen, ist tatsächlich eine der eigenen Baustellen, die ich nach meiner psychisch äußerst extrem verlaufenden Ehe bearbeiten sollte. Das habe ich wieder hintenangestelt, da ich mich auf den AM konzentriert hbe. Ich wollte ihm scheinbar alles recht machen, damit er mir weiter das gibt, was mir scheinbar fehlte, weswegen ich wider aller Vernunft überhaupt in diese Affäre gegangen bin.
Zitat:Wovor dein Lover Schiss hat - vor der finalen und endgültigen Entscheidung...er will sich (noch) nicht endgültig festlegen - weder für dich, noch gegen dich. Wovor DU Schiss hast - genau das gleiche - vor der finalen und endgültigen Entscheidung - weg vom EM und/oder weg vom Lover.
Das kann gut sein, dass er sich nicht final entscheiden kann. Ich glaube, er denkt, dass er sich entschieden hat und mit mir lebt, wie in einer richtigen Beziehung. Er macht sich selbst etwas vor, denn den letzten Cut macht er nicht. Hat ja jetzt fast 2 Jahre auch wunderbar funktioniert.
Wovor ich Angst habe, weiß ich so genau nicht, das versuche ich hier mit diesem Gedankenaustausch eventuell herauszubekommen, um diese Angst zu überwinden. Für mich steht nur die Frage, gehe ich oder bleibe ich, ich bin geschieden, da ist kein EM mehr. Angst vor dem Alleinsein habe ich nicht, das ist eher ein schöner Gedanke für mich, endlich frei für mich sein. Das hatte ich nach meiner Trennung viel zu kurz, um zu genesen. Ich war 23 Jahre in einer sich ständig verschlimmernden toxischen Beziehung mit einem Narzisten. Psychische Wunden heilen nicht so schnell oder gar nicht, das weiß ich.
Was ich nicht weiß, ist, warum halte ich an dieser halb-Affären-halb-Beziehungsgeschichte so fest, was genau stimmt da nicht, dass ich nicht für mich einstehe und den Schlußstrich ziehe?

So what?
Respekt Leilani!