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Nach enttarnter Lüge eine weitere Chance gewähren ?

alleswirdbesser
Zitat von BernhardQXY:
@alleswirdbesser Das hättest du gerne. Ich werde deine Aussagen dann kommentieren wenn du Unsinn schreibst.

Erheb dich ruhig über mich, wenn es dir damit besser geht.

x 2 #451


B
@alleswirdbesser
Vom wdr. Wobei meine Zahl die totalverweigerer nennt. Bei den Betrügern ist es noch weniger. Man redet von ca400 bis 500 Fälle pro Jahr. Die Dunkelziffer wird wahrscheinlich deutlich höher liegen, aber wie hoch wird sie sei? 100 fach? 1000?
Selbst im letzten Fall ist das Rauschen

x 2 #452


A


Nach enttarnter Lüge eine weitere Chance gewähren ?

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N
Ich bin noch eine OT-Rechnung schuldig. Wo landen eure und meine Kekse:

Es gibt in Deutschland rund 34.500 Einkommensmillionäre.

Davon etwa 60% Gewerbetreibende, 19% Angestellte, 15% Selbständige und 6% "übrige", also die, die für ihr Geld nicht arbeiten (Vermietung und Verpachtung, Kapitalerträge).

Das durchschnittlich zu versteuernde Einkommen dieser 34.500 Einkommensmillionäre liegt bei jährlich 2,8 Mio.

Die Angestellten, Selbständigen und Gewerbetreibenden haben die gleiche Progression mit Spitzensteuersatz wie jemand, der 70.000 Euro im Jahr verdient, kommen damit auf 39-43% Durchschnittssteuersatz, was bei 2,8 Mio etwa 1,2 Mio pro Nase ausmacht. Da hat keiner ein Steuersparmodell gefunden, den Wagen der Frau als Firmenwagen abgesetzt oder ähnliche Dinge gemacht.

Nimmt man nun die, die für ihr Geld gar nicht arbeiten gehen, weil sie so viele Millionen geerbt haben, dass die Zinsen, Dividenden der Aktien nach Abzug aller Verluste und Kosten zu 2,8 Millionen Einkommen bar auf die Hand führt, zahlen die Dank der Abgeltungssteuer einen effektiven Steuersatz von 26-29%, was 740k-800k Steuern entspricht.
Statt mit nur 1,6 Millionen netto gehen die also mit 2 Millionen Euro netto nach Hause.

Würde man nun diese Menschen, die für ihr Geld morgens nicht aufstehen und zur Arbeit gehen, genauso besteuern wie die Menschen, die morgens aufstehen und zur Arbeit gehen, also statt der Abgeltungssteuer nur die normale Einkommenssteuer nehmen, käme man auf 828 Millionen Steuermehreinnahmen.

Im Ergebnis könnten als die 2.070 nicht arbeitendenden Kapitalertragsmillionäre durch normales Besteuern wie jeden anderen auch (Ergebnis 828 mehr Millionen) die 16.000 ebenfalls nicht arbeitenden Bürgergeldempfänger, über die sich alle aufregen (kosten uns etwa 183 Millionen Euro) nicht nur bezahlen, sondern noch viereinhalb mal mehr ohne Grund nicht arbeitende Leute ebenfalls mit Bürgergeld ausstatten.

Warum müssen also ein Worrior oder eine alleswirdbesser mit ihren paar Euro Steuern diese 16.000 Faulpelze durchfüttern, wenn das die reichen Faulpelze fünf Mal besser können, wenn wir sie nur genauso belasten, wie jeden arbeitenden Menschen auch?

And don't get me started zum Thema Beitragshöchstgrenze der GKV. Wenn man da anfängt, die Beitragssätze am Einkommen für Millionäre auszurechnen, fliegt einem das Essen aus dem Mund, wenn die alleinerziehende Mutter mit 70.000 Euro brutto im Jahr genauso ihre 640 Euro im Monat zahlt wie der Vorstand von EON mit seinen 6 Millionen im Jahr (und vermutlich noch ein paar besonders steuergünstigen Erträgen aus dem in den letzten Jahren herangeschafften Kapital).
Der Dude müsste ohne Beitragsdeckel und PKV-Fluchtmöglichkeit knapp 55.000 Euro monatlichen Beitrag zahlen. Davon könnten viele Flüchtlinge und Einheimische viele Brillen, Operationen und Therapien bekommen.

Euer Geld geht nicht für sozial Schwache drauf, sondern zur Schonung von sehr reichen Menschen, denen wir nicht zumuten wollen, ihr in unserer Gesellschaft erworbenes Glück und ermöglichte Leistung mit der Gemeinschaft so zu teilen, wie es jede Krankenschwester und jeder Maschinenschlosser tut.

x 6 #453


Stella31
Zitat von Waris07:
Sucht euch einen von beiden aus.

Scheint leider niemand hier zu interessieren!
Ich bin erschüttert, was für eine Diskussion sich hier verbreitet hat und muss sagen, dass mir manche, die ich bisher halbwegs sympathisch fand, jetzt ziemlich zuwider sind.
Sehr schade, wohin das hier abgedriftet ist.

x 3 #454


N
Zitat von alleswirdbesser:
Drehe mir doch nicht die Worte im Mund um, mein Beispiel bezog sich auf eine in Vollzeit arbeitende Frau und nicht auf einen Rentner oder einen kranken Menschen. Es reicht langsam.

Du bezogst Dich bei Deinem Beispiel auf eine arbeitende Frau, die überlegt, einen Minijob zur Vollzeitarbeit dazu zu nehmen, weil ihr Einkommen nach Miete etc. nicht zum Leben reicht.

Und das ist ein typischer Aufstockerfall.


Und die stellst Du als Beispiel vor Bürgergeldempfänger, die in Arbeit vermittelt würden, wenn sie arbeiten könnten.

Und auf die bezog auch ich mich.

Hier wurden keine Worte im Mund umgedreht. Ich denke, dass Du zu sehr aufgebracht bist, um die vielen Informationen, die hier in kurzer Folge kommen, verarbeiten zu können. Das verstehe ich sogar.

Was ich nicht verstehe, ist warum man sich eine Meinung bildet, bevor man diese Zahlen sich angeschaut hat.


Zitat von alleswirdbesser:
Ein junges Pärchen , gesund, jedoch arbeitslos, zog zusammen, kündigte jedoch die zweite Wohnung nicht, denn dann gäbe es weniger vom Staat pro Nase, als Single erhält man mehr.

Das ist ein klassischer Fall von Sozialbetrug. Wenn Du davon im Fernsehen gehört hast, dann weil die beiden eine Anzeige kassiert haben und die unberechtigt erhaltene Miete zurückzahlen mussten. Wenn die zusammen ziehen, sind die eben keine Singles mehr, sondern eine Bedarfsgemeinschaft, der ganz sicher keine zwei Wohnungen bewilligt werden.
Eine Förderung der doppelten Haushaltsführung übers Amt bei einem Mindestlohnempfänger halte ich für nicht praktisch möglich. Die zweite Wohnung müsste berufsbedingt nötig sein und einen Mindestabstand zur Familienwohnung haben. Mit Mindestlohn wird da selbst das Pendeln am Wochenende nicht möglich sein, um beide Wohnungen zu erreichen. Und dafür gibt es meines Wissens nach keinen Zuschuss. Was möglich ist, ist dass er aus der Bedarfsgemeinschaft der Familie herausgenommen wird und das Amt dann beide Wohnungen (der Familie ohne eigenes Einkommen und des zum Mindestlohn weit weg arbeitenden) bezahlt bzw. fördert. Allerdings würde einem Umzug zur Arbeitsaufnahme an einem anderen Ort nicht zugestimmt, wenn dort nur der Mindestlohn gezahlt wird. Also wie ich es drehe und wende, bekomme ich diesen Fall nicht real konstruiert.


Zitat von alleswirdbesser:
Sowas steht vermutlich in keiner Statistik und wird den Amtmitarbeitern nicht erzählt.

Oh doch, Sozialbetrug steht in Statistiken, da legt die CDU/CSU großen Wert drauf.
Für 2020 habe ich die Zahl gefunden: Es wurden etwa 139.370 Verfahren wegen Verstößen bei der Inanspruchnahme von Bürgergeldleistungen (die damals noch anders hießen) durch die Sozialbehörden erfasst. Da ist dann aber auch der pfandsammelnde Opi dabei, dem zunächst die Stütze gekürzt und ihm der Vorwurf gemacht wurde, er habe mit den Pfandeinnahmen relevante Einkünfte gehabt, die von Regelsatz abzuziehen seien. Hat sich dann später als Fehlannahme der Behörde herausgestellt. Da sind auch weniger Hundert "bandenmäßige" Betrugsfälle dabei, also organisiert angemeldete z.B. Rumänen. Die sogenannte "Einwanderung in die Sozialsysteme". Und auch der Schüler, dessen Eltern nicht arbeiten, und der sich mit einem Schülerjob zu viel Taschengeld verdient. Unter diesen 140.000 Verfahren sind auch viele, die nachträglich Krankengeld bekommen, das dann gestreckt auf das Bürgergeld angerechnet wird. Die hätten das gar nicht ordnungsgemäß deklarieren können, da sie im August noch nicht wissen konnten, dass sie im Oktober nochmal 40 Euro Krankengeld für den August nachberechnet nachbezahlt bekommen.

Einschlägige Medien lassen diese Zahlen immer so eindeutig aussehen. Aber das Leben ist bunt und nicht jeder, der Arbeitslosengeld bekommt, zu faul und jeder, der Bürgergeld bekommt, ein Schmarotzer.

Von wem wir jedoch ganz sicher wissen, dass er für sein Geld keinen Handschlag getan hat, ohne krank oder sonst was sein zu müssen, sind Menschen, die rein von Zinsen und Dividenden leben. Die also "ihr Geld für sich arbeiten" lassen. Also uns alle und auch die Leute in Bangladesch und sonstwo für sich arbeiten lassen.

Ich gönne ihnen ihr Glück, für ihr Geld nicht aufstehen zu müssen.
Aber warum mein Geld aus Arbeit höher besteuert wird als ihr Geld aus Nichtarbeit will mir nicht in den Kopf.

x 2 #455


GreenTara
Trotz wiederholter Hinweise, dass der Thread von euch gekapert wurde, findet es kein Ende. Ich finde es beschämend, wie der TE aus seinem Thread hinausgedrängt wurde. Oder glaubt jemand, das interessiert ihn? Er hat ganz andere Sorgen im Moment.
@wkg14193, es tut mir echt leid.

x 7 #456


A
Zitat von GreenTara:
Trotz wiederholter Hinweise, dass der Thread von euch gekapert wurde, findet es kein Ende. Ich finde es beschämend, wie der TE aus seinem Thread hinausgedrängt wurde. Oder glaubt jemand, das interessiert ihn? Er hat ganz andere Sorgen im Moment. @wkg14193, es tut mir echt leid.

Hab mich auch hinreißen lassen vom Thema abzuweichen und das tut mir leid .
Entschuldigung @wkg14193

#457


Worrior
Menschen die von ihren Kapitalerträgen leben oder ihren Mieteinnahmen, sind Menschen die diese Werte erst schaffen mussten, das Geld erst erwirtschaften mussten.
Es fiel also nicht vom Himmel oder wurde vom Staat beschert.
Dafür mussten diese Leute arbeiten, sind Risiken eingegangen und haben bestimmt auf die eine oder andere Annehmlichkeit verzichtet um etwas Nachhaltiges für sich oder vielleicht auch ihre Erben zu erschaffen.
Bürgergeld und Müßiggang ist diesen Leuten fremd und fern.
In geifferndem Sozialneid wird aber nur gegifted was diese Leute haben, nicht was sie dafür tun mussten.
Es sind Werte aus bereits versteuerten Geldern.

x 4 #458


GreenTara
@Worrior
Boaah, komm mal runter.

#459


A
Zitat von Worrior:
Menschen die von ihren Kapitalerträgen leben oder ihren Mieteinnahmen, sind Menschen die diese Werte erst schaffen mussten, das Geld erst erwirtschaften mussten. Es fiel also nicht vom Himmel oder wurde vom Staat beschert. Dafür mussten diese Leute arbeiten, sind Risiken eingegangen und haben bestimmt auf die eine ...

🎯 , aber ist hier nicht das Thema

#460


B
Zitat von Worrior:
ihren Mieteinnahmen, sind Menschen die diese Werte erst schaffen mussten, das Geld erst erwirtschaften mussten.

Oder haben schlicht geerbt

x 2 #461


Worrior
Zitat von BernhardQXY:
Oder haben schlicht geerbt

Sag ich doch!
Ist das schlimm?
Musste auch nicht diese Erbschaft erarbeitet werden?
Geschah das mit illegalen unversteuerten Geldern?
Zudem wird doch auch der Erbe besteuert.

x 2 #462


B
Interessant immer wieder die Aussage, manche Arbeitende würden weniger raushaben als Bürgergeldempfänger. Das ist ein widerlegter Mythos, in den selten Fällen in denen es so wäre, sind die Arbeitnehmer berechtigt aufzustocken oder andere Sozialleistungen wie Wohngeld zu beziehen. Abgesehen davon, ist das Denkmuster bei Leuten, die soetwas raushauen auch ziemlich vielsagend. Gehen wir mal davon aus, es wäre wirklich so, Menschen im Niedriglohnsektor würden weniger Geld haben als Bürgergeldempfänger: Woher kommt der Reflex nach unten zu treten? Statt den vermeintlichen Nachteil des Arbeitnehmers damit ausgleichen zu wollen, den Ärmsten unserer Gesellschaft buchstäblich auch noch die Butter vom Brot zu nehmen, sollten Arbeitgeber verpflichtet werden, angemessene Löhne zu zahlen. Sprich: Der Mindestlohn muss hoch. Viel höher. Und jetzt erspart mir das Tear-Jerker-Narrativ vom kleinen Tante-Emma-Laden mit einem Angestellten, der sich dann den Unterhalt nicht mehr leisten kann: In so einem Fall müsste dann eben auch ein Kleingewerbe staatlich gefördert werden. Alle anderen werden sich ein existenzsicherndes Gehalt für ihre Arbeitnehmer schon leisten können- dann wird der Chef sein Lebensstil wohl halt ein wenig mehr an das seiner Angestellen anpassen müssen. Eure Logik ist so verquer, die Radikalität, die ihr mir und anderen vorwerft, lebt ihr selbst am meisten. Sagen darf man dagegen aber nix, sonst komme, wenn der Verstand schon völlig vernebelt ist, sogar Vergleiche aus Zeiten den Nationalsozialismus und einer angeblichen Meinungsdiktatur. @Error Das Argument mit der Intoleranz gegenüber „Andersdenkenden“ (Menschenfeinde wäre treffender) ist keins und zieht nicht. Google mal Toleranz-Paradoxon.

x 2 #463


N
Zitat von Worrior:
Menschen die von ihren Kapitalerträgen leben oder ihren Mieteinnahmen, sind Menschen die diese Werte erst schaffen mussten, das Geld erst erwirtschaften mussten.
Es fiel also nicht vom Himmel oder wurde vom Staat beschert.

Sind sie in der amehrheit nicht.
In der Mehrheit sind es Erben.

Wenn ein Kind von seinen Eltern den Bürgergeldbezug erbt, lassen wir diese 2 Mio Kinder in eine Statistik der Loser und Schmarotzer einfließen.
Wenn ein Kind von seinen Eltern Millionen erbt, schreibst Du ihm eine Leistung zu.

Warum ? Beides sind Kinder. Beide sind im besten Fall zur Schule gegangen und weiter nichts.

Zitat von Worrior:
Es sind Werte aus bereits versteuerten Geldern.

Hach, wenn es so einfach wäre.

Bei einem Erben, der sein Kapital in EON Aktien angelegt hat, ist sein Einkommen eben auch zu einem für mich signifikanten Anteil (45% der Dividende) aus Steuergeldern.

Was macht dieses Steuergeld für Martin Millionär so anders als das Steuergeld für Bernd Bürgergeldempfänger?
Bernd hat für "sein" Steuergeld wenigstens Bedürftigkeit nachgewiesen. Martin hat nur in sein Depot geklickt und darauf vertraut, dass der EON Chef schon im richtigen Moment im Kanzleramt vorspricht.
Die Subventionen sind jedenfalls nicht an die Schaffung von Arbeitsplätzen geknüpft und müssen zurück gezahlt werden, wenn EON Leute entlässt.

Findest Du das nicht erstaunlich?

x 2 #464


A
Zitat von Nalf:
Findest Du das nicht erstaunlich?

Ich finde es erstaunlich , wie man das Thema des TE ignoriert und nicht mehr auf ihn eingeht .

x 2 #465


A


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