Ja, es gibt ja die berühmte Pupsgrenze. Also wenn der Partner ungehemmt vor einem pupst, dann weiß man, dass man in einer "richtigen" Beziehung ist

In der Werbungsphase würde Männlein wie Weiblein eher an Flatulenz sterben, als sich diese Blöße zu geben. Aber wenn man in die Komfortzone eintritt, gibt es kein Halten mehr. Der eine pupst, der andere popelt. Bedeutet - er fühlt sich in Deiner Gegenwart so wohl, als wäre er allein. Ist einerseits ein Kompliment, andererseits nach so kurzer Zeit (7 Monate?) ein Warnzeichen. Denn er ist sich Deiner jetzt schon so sicher, und Du bist jetzt schon auf dem Niveau "Möbelstück" angekommen wie es sonst erst nach 5 Jahren der Fall sein sollte.
Da hilft alles nix - das musst Du ihm sagen. Wenn er das das nächste Mal in Deinem Beisein macht, stehst Du auf und verlässt mit angewidertem Gesichtsausdruck den Raum. Oder Du sagst ihm, er möge doch bitte im Bad verschwinden und sich dort der Körperhygiene hingeben, so wie Du das ja auch tust. Anderenfalls kannst Du ja nächstes Mal anfangen, auf dem Sofa neben ihm Deine Fußnägel zu schneiden oder so was ähnlich Appetitliches
Ich weiß, dass es Menschen gibt, die in engen Beziehungen sogar aufs Klo gehen, wenn der andere ebenfalls im Bad ist. Für mich wäre das definitiv zu viel "Intimität", und das gilt auch für Popeln, pupsen, rülpsen etc. Wenn es MAL versehentlich passiert - geschenkt. Tut jemand das aber permanent in meiner Anwesenheit, finde ich das sehr respektlos und abstoßend.