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Neuorientierung nach/bei unerfüllter Liebe

M
[url=/post4112964.html#p4112964]Zitat von Struddel[/url]
Frauen, die bevorzugt werden, weil sie jung und hübsch sind. Und es hat auch was mit dem Älterwerden zu tun. Ein Bekannter findet noch schwer eine Arbeit mit Mitte 40. Der ist sogar noch top in Schuss.

Nun ja, Jugend wirkt attraktiv, hat aber eine Halbwertszeit und schon mit 40 sieht man doch etwas anders aus als mit 25. Aber ist es so, dass die jungen Damen, um die dein Denken kreist, tatsächlich bevorzugt werden? Ich suche jetzt keinen Mann, merke aber, dass meine Jahre lange Erfahrung und das Hintergrundwissen in meiner Sparte Früchte trägt. ich habe mich nie benachteiligt oder nicht "gesehen" gefühlt, aber es geht im Endeffekt eher um das, was man an Persönlichkeit nach außen trägt. Und Attraktion zielt nicht nur auf Jugend ab.

Und wenn ein Chef was taugt, dann sieht er das auch. Junge Dämchen, gut gestylt, gute Figur, aber sonst nicht viel dahinter, mögen attraktiv wirken, aber Achtung erfahren sie nicht. Es ist Dein Kopf, Deine von Neid und Benachteiligung geprägten Denkmuster und die kannst du ja beibehalten. Gut tun sie dir nicht, aber das ist offenbar für dich zweitrangig. Lebensqualität sieht anders aus.

x 1 #136


Ayaka
Zitat von Struddel:
Hallo ihr Lieben, ich bin froh, dass ihr mir überhaupt noch schreibt. Dafür erst mal DANKE 🌹 Wahrscheinlich ist es auch so Wahrscheinlich ist es auch so eine Art Sucht. Oder eben das Gefühl, da ist jemand, der mich versteht, liebt. Es ist bescheuert, ich weiß. Aber entweder mag er mich wirklich und braucht auch so eine Flucht, damit er das Gefühl hat, nicht ewig in seiner Tretmühle zu Hause ausharren zu müssen......

Es wirkt oft einfacher auf den Prinzen zu warten, der einen da rausholt, statt das Leben endlich in die eigene Hand zu nehen. Dazu gehört viel Mut, vor allem, wenn einem so oft gesagt wurde, dass man zweite Wahl ist, dass man es irgendwann selbst glaubt.

Du wirst die Antwort auf deine Hoffnungen und Sehnsüchte nicht in dem Typen, dem du nachrennst finden, noch in deinem Ehemann mit dem du nicht klar kommst. Das ist alles in dir selbst.

Schon auf Seite 1 wurde dir gesagt Fragen an dich und dein Inneres zu stellen, statt dauernd im Außen zu warten und vergebens zu hoffen.

Bist du es nicht irgendwann leid, Spielball all der anderen zu sein, statt dein Leben in die eigene Hand zu nehmen?

x 1 #137


A


Neuorientierung nach/bei unerfüllter Liebe

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S
Hallo,

schwierig finde ich, dass Männer sich über gewisse Frauen aufregen und sie nervend finden, während diese Damen aber letztlich am Drücker sind und mit Aufmerksamkeit bedacht werden, mit Geld zugeworfen usw. Klar, der Typ will vielleicht wirklich weg, kann aber ja dann doch nicht. Es ist alles irgendwie total durcheinander für mich. Dinge sehen nicht so aus, wie sie in Wirklichkeit sind.

Hat die Bibel recht? Wahrscheinlich. Aber in Zeiten, wo es ja nur ums Geld geht und Macht - da zieht man ja doch den kürzeren.

Es wäre alles viel einfacher mit Gottes Hilfe. Aber der stellt sich bei mir wohl blind und taub. Das war irgendwie meine letzte Hoffnung. Aber mit dem Beten klappt es bei mir irgendwie total unzureichend. Das ist derzeit, glaube ich, mein Hauptproblem. Denn sonst würde sich ja vieles besser regeln.

Ich hatte mir mal etwas gewünscht, was dann tatsächlich irgendwie passiert ist - dabei kam aber eine Person zu Schaden, die mir sehr wichtig ist. Seitdem bin ich total blockiert. Auch die Zeichen von oben kommen zwar meistens, aber sie zu interpretieren, das kriege ich dann auch nicht hin.

Das mit dem Retter zu Pferde - ja, daran habe ich auch schon gedacht.

Demnächst könnte eine gemeinsame Reise anstehen. Ich habe schon gar keine Lust mehr, weil drüben wieder eine wunderschöne Frau "wartet" und ich mir dann wieder anhören, evtl. ansehen darf, wie begeistert die Männer von der sind. Das kann man sich ja ein paar Mal anhören, aber irgendwann ist man nur noch ein Haufen Elend. Und ja: Ich sehe ja, dass ich da gar nicht mithalten kann. Wenn sonst auch nicht wirklich was klappt, dann ist es echt schwer, noch etwas Selbstwertgefühl zu behalten. Und worauf dieses aufbauen? Hätte ich selbst genug Spaß, wäre das wohl weniger schlimm für mich? Aber ich kann eigentlich gar nichts machen. Alleine rausgehen - es könnte mir ja was passieren. Selber aktiv werden und etwas anstoßen - da ernte ich dann entsprechend Kritik, damit ich damit aufhöre und die Lust verliere. Ich sitze dann also da und mache das, was die anderen machen. Und ansonsten muss ich halt dasitzen und nichts tun. Ich weiß nicht, ob das jemand nachvollziehen kann. Wenn der Partner so ein starkes Kontrollbedürfnis hat. Und nein, so einfach ist das alles nicht. Da die Menschen auch ihre guten Seiten haben. Ihm sind auch andere Menschen extrem wichtig. So waren wir beim letzten Urlaub bei Leuten, die uns bei sich schlafen ließen. Und von morgens bis abends saß er dann nur bei denen rum. Mir war das zu viel. Und dass wir mal was zusammen gemacht hätten: Fehlanzeige. Alleine durfte ich aber natürlich auch nix machen. Ein eigenes Leben aufbauen: Leichter gesagt als getan. Mein Vater war tatsächlich ähnlich. Daher habe ich mich auch schon in der Jugend viel zurückgezogen und war instabil durch permanente Kritik und so.

Ganz viel geht es auch darum. Aussagen richtig zu bewerten und das eigene Bauchgefühl. Wenn das auch so gar nicht funktinoieren will. Das mit der Wohnung ist aus gewissen Gründen. Zunächst war es 40 min. weit weg von der Familie. Nun läuft es darauf hinaus, dass die Wohnung nur noch 20 min. von der Familie weg ist. Klar, wenn man Kinder hat, ist das wohl auch nicht so ungewöhnlich. Schließlich will man sich auch nach der Trennung weiterhin kümmern. Dann ist es besser, man ist nicht so weit weg. Nur verunsichert einen das schon, ob da tatsächlich eine Trennung ins Haus steht. Wahrscheinlich hängt er eh die meiste Zeit "zu Hause" rum. Es verwirrt mich teilweise, was er halt so sagt und was er dann tut. Klar, abwarten und Tee trinken.

Ist es normal, privat und beruflich nicht alles perfekt hinzubekommen? Oder bin ich die einzige, die irgendwie mit allem hinterherhängt?

LG

#138


T
Hallo @Struddel,

Ich denke, du hast so viele Probleme, dass du da alleine nicht rauskommst.
Wende dich am besten an deinen Hausarzt und sag ihm, dass du wegen deiner vielen Probleme eine Therapie machen möchtest.
Das wäre schon mal ein Anfang. Dann kannst du mit deinem Therapeuten die Probleme nach und nach angehen.

x 2 #139


alleswirdbesser
@Struddel ich finde deine Texte lesen sich immer verwirrter. Du solltest dich tatsächlich um dich kümmern und einen Arzt konsultieren.

x 2 #140


L
Ich kann mittlerweile auch gar nicht mehr folgen. Erst Recht, weil die TE absolut gar nicht auf Fragen eingeht. Für mich wirkt es, Entschuldigung, als würde sie in ihrer kleinen, trostlosen Bubble feststecken und in Selbstmitleid zerfließen. Finde ich recht traurig. Jeder kann etwas aus seinem Leben machen. Dafür muss man weder „hübsch“, jung, noch wohlhabend sein. Man muss nur den Mut haben sich ggf. auch mal Hilfe zu holen.

#141


S
Hallo,

Zitat:
Ich denke, du hast so viele Probleme, dass du da alleine nicht rauskommst.
Wende dich am besten an deinen Hausarzt und sag ihm, dass du wegen deiner vielen Probleme eine Therapie machen möchtest.
Das wäre schon mal ein Anfang. Dann kannst du mit deinem Therapeuten die Probleme nach und nach angehen.

Mir wird da nichts anderes übrig bleiben. Ich schaffe das alleine nicht. Ist schon eine Schlappe. Aber so ist das nun.....

Mein Mann meinte übrigens ich gebe nichts.

Und ich habe immer das Gefühl, es geht ihm nichts schnell genug und dass er sich (mehr oder weniger) eh nimmt, was braucht und was ich geben würde/versuche, das scheint ihn gar nicht zu interessieren. Ist ja nicht so, dass es auch objektiv anders sein kann.

Ich schaffe das wirklich nicht alleine.

Hat jemand Erfahrung oder Infos, ob eine Therapie wirklich hilft. Kennt ihr jemanden, der/dem es geholen hat? Oder ihr selbst vielleicht?

LG

#142


S
Zitat:
Schon auf Seite 1 wurde dir gesagt Fragen an dich und dein Inneres zu stellen, statt dauernd im Außen zu warten und vergebens zu hoffen.

Hilft da eine Therapie? Wie soll ich das denn alles herausfinden und auch umsetzen?

Z. B. ist alles so widersprüchlich und undurchsichtig für mich. Großes Thema natürlich:

Die Männer, die sich reihenweise über ihre Frauen beklagen. Dass sie so viel helfen müssen im Haushalt usw. Aber trennen, nee, wieso? Klar, wenn die Kleine 12 ist. Dann kann sie selbst entscheiden, bei wem sie leben will. Jetzt ist sie 15 geworden. Und? Ist ja klar.

Oder: Anderen Frauen Hoffnungen machen, wohl nur weil die Frau unzufrieden ist mit dem Gehalt, was der Herr nach Hause bringt. Weil nicht genug teure Sachen gekauft werden können und nur 2 Urlaube im Jahr drin sind. Und weil man die Kinder nicht genug verwöhnen kann und mit Geld bewerfen, zu wenig zusammen unternimmt, weil der Mann auch noch arbeiten muss für sein Geld. Aber: Solange die Frau noch will - Fehlanzeige. Warum soll er dann ausziehen und sich trennen?

Und ich? Klar, bin irgendwie auch nicht besser dran. Da wird geflirtet und gelogen, was das Zeug nur hält. Letztlich weiß man gar nicht mehr, wann man belogen wird, weil nach den Besserungsschwüren extrem dran gearbeitet wird, dass ich davon nicht mehr mitbekomme. Natürlich mit Hilfe der anderen Männer, die bereits wissen, wie's geht.

Ich bin total neidisch auf die anderen Frauen, weil ich das Gefühl habe, dass sie viel mehr geliebt werden von ihren Männern und natürlich die Männer viel mehr tun, damit sie ihrer Frau mehr bieten können. Meine kriegt das so gar nicht gebacken und ihm sind irgendwie immer andere Menschen wichtiger.

Klar, könnte man das in einer Therapie alles besprechen, oder?

Was hilft euch denn im Leben Entscheidungen zu treffen und klarzukommen, weiterzukommen?
Bücher?
Freunde?
Kollegen?
Coachings?

Also in der Therapie muss man selbst drauf kommen, was man will und so. Mein Mann sagt immer, die anderen Frauen sind auch nicht glücklicher. Aber manchmal denke, der hat nur keine Lust zu tun, was andere Männer für ihre Frauen tun.

Thema Haushalt:
Meiner ist offenbar weit und breit der einzige, der nichts, aber auch wirklich gar nichts im Haushalt macht. Eine andere beschwert sich lautstark "Der macht aber auch wirklich gar nichts!" Nur weil er nicht jedem Katzenstreukügelchen hinterherrennt und etwas gemütlicher angeht. Dann saßen wir letztens zusammen und sie meinte, dass es heute Abend ...... zu essen gibt. Und ihr Mann würde wohl kochen. Und dann denke ich mir so: Hä? Was denn jetzt?

Und wenn man so richtig anspruchsvoll ist, dass der Mann sich draußen überall beschwert, dann hat Frau alles richtig gemacht und wird über alles geliebt?! Und wenn der Mann zu Hause von seiner Frau schwärmt, hat er im Grunde die dümmste von allen erwischt?

Ich kapier's einfach nicht.

Liegt es alles nur daran, dass man seine Kinder nicht mehr sehen darf und der Partner irgendwann zweitrangig wird bzw. man nur noch die passende, dümmliche Geliebte braucht. Dafür wäre ich dann ja auch wieder dumm genug.

Ich denke oft, eine Therapie kann mir auch nicht mehr helfen. So dieses: Ich kann das und das nicht. - "Ja, wieso denn nicht? "oder "Ja, sie müssen das ja auch nicht machen!" Das ist schon vielleicht klar. Möglicherweise bräuchte ich Coachings, wie ich was genau anpacken müsste. Dafür fehlt mir dann aber auch wieder das Geld.

Z. B. wäre es ja schon cool, eine Putzfrau zu nehmen. Aber dann gibt so viele Sachen, mit denen ich nicht so klar komme: Soll man ihr einen Schlüssel geben? Sollte man lieber zu Hause sein, wenn sie saubermacht?

Das führt dann wieder - und irgendwie landet dann alles da - dass ich keine sozialen Kontakte habe zum Austausch. Die Nachbarin z. B. hat eine Putzhilfe. Man könnte sie ja mal ausfragen danach, wie sie das so macht. Und sich was für einen selbst überlegen. Dann wieder eine Sache der Connections: Wo bekommt man eine Putzhilfe her, die nicht so teuer ist und die wirklich gut und auch vor allem vertrauenswürdig ist. Habe von Leuten gehört, wo die eben nicht alles saubermacht und der Mann, der sie beaufragt hat sich eben auch darüber beklagt hat und nicht wusste, was er tun soll, damit sie das auch tut, was sie sollte.

LG

#143