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Neustart - positive/negative Erfahrungen

abdriften


Nippes

Zitat:
geschätzte 80% leben zusammen, weil sie halt irgendwann mal zusammen gekommen sind. Liebe fühlt man da nicht, sie leben nebeneinander, aber nicht füreinander. ich nenne sie immer gewohnheitsliebe.


Das ist die bittere Realität. Die einen ertragen es, die anderen nicht.

27.01.2014 22:09 • #61


rosenrot


Ergänzung:

Bei dem ganzen Trennungselend habe ich erfahren dürfen, was wahre Freundschaft ist: Meine besten Freunde, die ich teilweise schon über 35 Jahre kenne, haben mir liebevoll und treu zur Seite gestanden.

Ich kann eine positive Geschichte zu wahrer Freundschaft erzählen. In allen meinen wahren Freundschaften hat sich jeder weiterentwickeln können und wir sind immer noch zusammen. Vorbehaltlos, auf Augenhöhe, mit gegenseitigen Respekt, ohne Eifersuchtsdramen, Besitzansprüchen, Neid und Druck.

Mit diesen Freunden will ich alt werden, wir haben schon alle Höhen und Tiefen miteinander durchgestanden.

Vielleicht sollte man Paarungsverhalten, S. und Kinderkriegen und Versorgungsehe doch wieder getrennt sehen von Liebe?

Alles geht halt nicht zusammen- zumindest nicht ohne Kompromisse. Und bei wahrer Liebe sind Kompromisse meistens faul!

Also hängen wir alles etwas tiefer, das Leben ist kein Zuckerschlecken.
Es geht darum, mit Anstand und Würde durchzukommen.

Ich bin froh über das, was ich hatte und freue mich auf das, was noch kommt.

Das würde ich nicht als bittere Realität bezeichnen, es sei denn ich halte bitter genau so wie süß für eine notwendige Geschmackserfahrung. Und wenn ich es mir so recht überlege, finde ich oft die bitter schmeckende
Medizin angenehmer als die süße.

Außerdem, was ist schon Glück? Ich bin glücklich, wenn ich mir eine Tafel Schokolade reinhau, am nächsten Tag ist mir speiübel. Nach einem Teller Vollkornbrei habe ich am nächsten Tag ein Wohlbefinden. Dafür habe ich nicht die gleichen Glücksgefühle wie bei Schokolade. Aber wer denkt schon vom Ende her?
Nun täte keiner die Schokolade in den Vollkornbrei mischen und erwarten, dass er dann beides kriegt: Glücksgefühle und Wohlbefinden. Dabei wäre doch Schokoladenvollkornbrei die "wahre Liebe"?!

So bevors noch schlimmer wird und ich noch über das Paarungsverhalten von Schnecken philosophiere, gehe ich jetzt lieber ins Bett. Und zwar allein! Keiner schnarcht neben mir und dreht sich 100 mal im Schlaf. Morgen früh bin ich ausgeschlafen ohne Rückenschmerzen und Albträume, das ist wahre Liebe!

27.01.2014 22:48 • #62



Neustart - positive/negative Erfahrungen

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Nippes

Nippes


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also zuerst einmal muss ich gestehen, dass ich an die wahre liebe glaube! es gibt sie bestimmt.

aber was mir auch aufgefallen ist, ist das meistens die paare richtig glücklich sind, wo aussenstehende den kopf schütteln. wo er ein pantoffelheld ist, oder sie hörig ihm nachhechelt. eigentlich sollte uns das doch zu denken bringen...ich kann mir sowas nicht vorstellen, scheitere ich deshalb?

28.01.2014 06:30 • #63


mona59-1


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Hallo Nippes,

Du hast sonst immer gute und liebevolle Worte für andere.

Selbst scheinst Du ziemlich traurig.

Das

Zitat von Nippes:
aber was mir auch aufgefallen ist, ist das meistens die paare richtig glücklich sind, wo aussenstehende den kopf schütteln. wo er ein pantoffelheld ist, oder sie hörig ihm nachhechelt. eigentlich sollte uns das doch zu denken bringen...ich kann mir sowas nicht vorstellen, scheitere ich deshalb?


hört sich schon so an.

Worauf beziehst Du "scheitere ich deshalb"?

Habe nur einen Beitrag von einem fehlgeschlagenen Beziehungsversuch von Dir über das Profil gefunden.
Naja man kann sich ja mal täuschen - soll vorkommen.

Hast geschrieben
Zitat von Nippes:
...
@mona
ich habe jahrelang so gelebt, dass ich dachte, es gibt nur momente. auf dauer gibt es nichts. wahre liebe...ein traum, aber einer, der nie erfüllt wird. dann lernte ich meine freundin kennen und ich wußte von der ersten sekunde an, die, oder keine. nach drei jahren denke ich das im "prinzip" immer noch. warum im "prinzip" fragst du dich jetzt? hmm...ich empfinde so, aber sie auch? und da sind wir wieder bei meiner theorie, dass es die wahre liebe nur im märchen gibt.


Das hört sich ja nicht so an, als ob Dir das oft passiert.
Oder meinst Du mit
Zitat von Nippes:
ich habe jahrelang so gelebt, dass ich dachte, es gibt nur momente. auf dauer gibt es nichts. wahre liebe...ein traum, aber einer, der nie erfüllt wird.

das Du nur Bekanntschaften hattest, wo Du aus Angst, dass daraus nichts wird, zur Sicherheit immer davon ausgegangen bist, dass es nichts von Dauer ist?

Dein letzte Geschichte die ich gefunden hatte, hört sich eigentlich nicht so an, als ob sie deinen Ansprüchen aus dem 1. Zitat
"pantoffelhel/hörig = nicht auf Augenhöhe" willst Du nicht, entspricht.

Eine Fernbeziehung birgt natürlich die Gefahr, dass man sich auf den anderen freut, ohne die Dinge, die einem dann im Alltag stören überhaupt zu bemerken. Die Verliebtheitsphase hält evtl. viel länger an => Traumfrau
Aber das weißt Du ja.

Schau Dir doch mal an, wenn es doch schon einige solche Fälle gab, welche Ähnlichkeit bestand.
Grundsätzlich die Frau in dieser abhängigen Rolle? Eifersucht und Mißtrauen?

Bist Du eher derjenige, der gibt? Die Beziehung mehr will, als das Gegenüber?

Auf Augenhöhe ist ja schön - aber es tut ja so gut zu spüren, wie sehr der andere sich auf einen freut. Kannst Du das zeigen?
Erinnere mich an eine Freundin - deren Partner und jetzt Ehemann ist ein absoluter Kuschelbär, wenn sie ohne Küßchen aus dem Hause geht, fordert er das ein "und was ist mit mir" und schon steht er da und will in den Arm genommen werden.
Sicher kann es da auch ein zuviel geben, die Gefahr sah ich bei ihm aber nie. Bei Ihm fand ich das total süß - wenn den nicht schon meine Freundin gehabt hätte ...
Da kommt dann glaube ich auch keine Eifersucht auf.

Kannst ältere Beziehungen auch mal bzgl. Verhalten und Geschwisterposition überdenken.
So sollen Einzelkinder/'Ältest am Besten mit Jüngsten und umgekehrt zusammenpassen - gerade weil sie sich in ihrer Unterschiedlichkeit ergänzen und das gewohnte Bild der Geschwister spiegeln.

Heißt ein Jüngster ist gewohnt Geschwister zu haben, die ihm helfen, aber auch sagen was richtig ist.
(hat mir so mal ein Partner erklärt, der ein Jüngster war - ich bin Einzelkind - er hätte gerne jemanden, der ihm mehr sagt, wo es lang geht, das wäre das was ihm gefehlt habe - ich hatte versucht ihn seinen eigenen Weg finden zu lassen - aber die Zeit in der wir zusammen waren, war wunderschön) Die ganze Unterschiedlichkeit natürlich gemischt mit sich dessen bewußt sein und gegenseitiger Achtung wäre vielleicht nicht schlecht.

Zwei Ältest würden in einem Wettbewerb enden, wer der bessere ist/es besser weiß (das hatte ich auch schon)

Da scheint viel dran zu sein.

Hängst Du noch immer diesser letzten Beziehung mit dem Eifersuchtsproblem nach?

30.01.2014 22:23 • #64


Nippes

Nippes


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hallo mona59-1

sehr schöne antwort. ja, ich hänge an meiner zweiten richtigen liebe nach, oder besser, hänge noch drin.

nach meiner jugendlichen drangphase habe ich meine erste frau kennen gelernt. ich war so verliebt und ein treuer depp. nie wäre ich ihr fremdgegangen und wir hatten zwei kinder, ein haus und die welt war für mich in ordnung. habe mich nicht hängen lassen, habe sie immer begehrt, ihr blumen mitgebracht und ich dachte und im prinzip denke ich es immer noch, dass ich alles getan habe. aber scheinbar fehlte etwas, oder wie es so schön heißt: "geht es dem esel zu gut, dann geht er auf´s glatteis". ich sage mal, ich habe sie wohl erot. nicht gereiz.

zumindest hat es mich auch nicht gestört, dass wir am ende nur alle zwei minate mal S. hatten. ich dachte die kinder und und und, das hat schon seine richtigkeit. sicher hätte ich gerne öffters, aber selbst ist der mann und es war ok. wie ich schon sagte, wenn man liebt, geht man nicht fremd.

sie liebte nicht, denn sie ging mir fremd. nicht nur einmal, mehrmals und mit mehreren männern wie sich nachher herausstellte. ich muss erwähnen, dass wir sehr jung, heute würde ich sagen, zu jung, geheiratet haben. aber ich dachte damals, dass ich die frau, mit der ich alt werden möchte.

freunde haben mir versteckte hinweise gegeben, dass ich doch mal sie kontrollieren sollte, ich habe sie ignoriert. war sogar sauer und habe meine frau verteidigt.

tja und so kam es, wie es wohl kommen muss. eines nachts wurde ich wach und musste mal auf die pipibox. tja und da habe ich meine frau mit einem typen auf der couch erwischt. nein, ich habe ihn und sie nicht erschlagen. das hätte ich vorher bestimmt so gesagt und würde ich vielleicht auch heute so behaupten, aber wenn man so blind vertraut und geliebt hat, dann macht man nichts. dann geht eine welt unter. ich habe mich umgedreht und bin ohne auf die toilette zu gehen, wieder ins bett. ich habe gehofft, dass es ein böser traum ist. dann das ganze hin und her, weil sie ja gerne versorgt sein wollte und deshalb mir besserung und reue vor spielte, verzeihen und weiter leben, bis sich heraus stellte, das alles so weiter lief. tja trennung, finanziell am ende, obwohl ich mich unschuldig fühlte, lügen ihrerseits, die kinder wurden gegen mich aufgehetzt. ich war auf einmal der schuldige und und und, das ganze sch., den niemand braucht.

ich war verletzt und habe mir geschworen, nie wieder verletzt zu werden. ich wollte lieber verletzen, als verletzt zu werden.

ich bin kein griechischer gott, aber charmant und ich denke nicht so ganz unattraktiv und deshalb hatte ich nie probleme frauen kennen zu lernen. ich habe oft auch beziehungen geführt, über jahre, aber nie mehr, habe ich eine frau an meine seele ran gelassen. ich mochte sie oft, aber ich habe nie geliebt UND, ich habe es ihnen nie vorgespielt! ich habe nie gesagt "ich liebe dich", höchsten, "ich mag dich gerne". ich bin oft, wenn auch nicht immer, fremd gegangen. weniger aus trieb, sondern wohl auf der, nach der richtigen. ich bin da nicht stolz drauf und es war ein leben in lüge und ich habe so viele herzen verletzt. ich habe mich dafür auch entschuldigt, aber diese kamen erwartungsgemäß nicht immer gut an. na gut, kann ich verstehen. ich habe dann übrigens auch immer schluss gemacht. ein nettes arsc., würden manche jetzt sagen. ok, aber arsc. bleibt arsc. so sehe ich mich im nachhinein und auch damals schon. ich habe zufrieden gelebt, aber nicht glücklich. viele meiner freunde habe mich beneidet, aber ich mich selber nicht.

und dann passierte vor drei jahren das, wovon ich zwar geträumt habe, aber selber nicht mehr dran glaubte.

ich traf meine "traumfrau" und ich weiss, dass sich das kitschig anhört, aber es war liebe auf dem ersten blick! zu der zeit hatte ich eine wg mit einem guten freund, der mich sehr lange kennt und der sagte nach dem abend. "hey, die scheint es dir angetan zu haben". er kennt mich und wußte, dass ich da nie probleme hatte und oft frauen hatte. er meinte das auch so, als, na wieder ne neue. aber ich sagte ihm (ich hatte da übrigens eine beziehung) ne, das ist anders. das ist die frau für den rest meines lebens. ich habe dann, ohne das wir zusammen waren, noch nicht mal einen kuss, oder so, mit meiner damaligen freundin schluss gemacht. ich wollte diese frau sauber und rein lieben. na ja. ich könnte das jetzt zu einem roman machen. ganz kurz, für sie war es auch liebe auf dem ersten blick, aber den rest kennt ihr.

31.01.2014 08:30 • #65


mona59-1


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Oh je Nibbes,

jetzt hast Du mir den Rest des Glaubens an die gute Ausnahme genommen.

Klangst immer sehr klar, wie "bestimmte Dinge kommen für nicht in Frage" dachte das ist eine Grundeinstellung.
Deshalb tatest Du mir auch leid, da ich das Gefühl hatte, dass Du noch immer leidest.

Nachdem ich jetzt das mit "ich hab ja auch höchstens gesagt, ich mag Dich" , Du scheinbar in Wirklichkeit weiter auf der Suche nach der Richtigen warst, das trotzdem eine Beziehung nanntest ...

da muss ich mich und meine Einstellung Dir gegenüber erst noch einmal sortieren.

Komme wohl nun zu dem Schluß, den Du mal hattest "es gibt keine wirkliche Liebe" und auf "ich mag Dich" sollte man schon gar nichts geben.

Aber vielleicht kannst Du mir ja noch einen Tip geben, wie bekomme ich es hin, irgend etwas wie Nähe/Beziehung zuzulassen und trotzdem den anderen nicht soweit an die Seele heranlassen, dass man auch verletzlich ist / Schmerz empfindet, denjenigen manchmal vermisst? Könnte ich das, hätte ich im Leben glaube ich weit weniger traurige Momente.

31.01.2014 21:44 • #66


Mumbles


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10

Lischen


Lustig, ich wollte Deine Thread hier auch gerade posten

31.01.2014 22:58 • #68


Nippes

Nippes


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ach mona, verletzen ist auch nicht besser, als verletzt zu werden....

aber im prinzip stellt sich heraus, dass wenn man liebt, meistens auch verletzt wird. liebt man nicht, kann man vielleicht zufrieden leben, aber nicht glücklich. fazit? im mutterleib bleiben.

04.02.2014 12:25 • #69


mona59-1


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Zitat von Nippes:
ach mona, verletzen ist auch nicht besser, als verletzt zu werden....


Ist das Dein Gefühl? Denke wenn man es nicht vorsätzlich tat (nach jemandem neuen sucht, den anderen aber in dem Glauben läßt, dass man nur ihn im Moment im Auge hat/liebt .. ) , dem anderen gegenüber ehrlich war (Du glaubst nicht, wie dankbar ich da dem so charmanten Herren, der mir so viele Komplimente machte, für seine Ehrlichkeit bin - auch wenn es für mich ein schmerzhafter Weg war, das zu akzeptieren und konsequent zu handeln) , kann man es nicht vermeiden und trägt auch nicht die Verantwortung dafür, dass der andere Schmerz empfindet. Das gehört nun mal zum Leben.

Zitat von Nippes:
aber im Prinzip stellt sich heraus, dass wenn man liebt, meistens auch verletzt wird.


Das halte ich nicht für zwingend notwendig, wenn man

- sich nur jemanden zum Lieben aussucht, der bindungsfähig ist (und nicht vielleicht schon vorher sagt. dass er da ein Problem hat - sonst ist es nicht immer gleich erkennbar)

- darauf achtet, dass das Interesse von beiden Seiten genauso besteht, damit es zu keiner ungleichgewichtigen abhängigen Beziehung mit dem Effekt "Ich lieb' Dich nicht, wenn Du mich liebst" (ein von mir sehr interessant befundenes Buch) kommt.

Deinen Satz würde ich eher umformulieren:

"wenn man liebt, ist man verletzlicher"

denn, einem ist die Reaktion/das Interesse des anderen nicht egal.

Da bleibt halt nur, das Leben auch alleine zu genießen, offen zu sein und trotzdem frühzeitig auszusortieren, was sowieso nicht paßt.(egal ob man zu verschieden ist, oder die Sache so ungleichgewichtig ist, dass daraus nur eine einseitige Abhängigkeitsbeziehung werden könnnte). Und irgendwie lernen, mit dem eigenen Schmerz umzugehen. (denn auch das frühzeitige Aussortieren schmerzt, daran sieht man, dass man doch Wünsche gehabt hätte)

Da glaube ich im Moment, etwas besser die Aussage von Alena zu verstehen, die mir sagte "das ist nur das ego".
Hier habe ich ein Buch entdeckt "Leiden ist deine Entscheidung" das ganz interessante Experimente enthält, uns selbst zu beobachten, unsere eigenen Überzeugungen zu erkennen und über die Wahrnehmung von körperlichen Reaktionen und Gefühlen, die diese körperliche Reaktion auslösen, zu spüren was dahinter steht. Das ist ein interessanter Weg/Prozess des Wahrnehmens/Erkennens, des Akzeptierens ( so verändern sich Gefühle wohl - sie eben gerade nicht unbeding nicht mehr haben zu wollen), des nicht persönlich nehmens.

Wer weiß, wie oft ich diesen Weg noch gehen werde. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt - im Moment zuversichtlich

PS:
Gerade letztes Wochenende habe ich von jemandem, den ich schon sehr lange kenne, liebevolle, nette Aufmerksamkeit bekommen.
Es war schön und es geht mir gut.

06.02.2014 22:13 • #70


Nippes

Nippes


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et kütt, wie et kütt mona....

vielleicht machen wir uns auch einfach nur zuviele gedanken darüber, was andere denken und fühlen und vergessendabei, was wir selber fühlen und denken. *schulterzuckt* ich denke gerade an unseren ex kanzler adenauer...was interessiert uns das geschwätz von gestern, manchmal denke ich auch so....diese wochen noch so und nächste woche wieder anders....ich bin manchmal selber erschrocken, wie ich meine sichtweise ändere. und das nicht, um andere zu gefallen, sondern um morgens im spiegel, mich selber zu erkennen. gespaltene persönlichkeit?

07.02.2014 07:09 • #71


LichtgegenSchatten

LichtgegenSchat.


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Hallo Leute !

Wie vielleicht einige mit verfolgt haben, hatte ich nach 1 Jahr und 3 Monaten Beziehung mit meinem Freund solche Probleme und Streitereien, das wir uns vor knapp 6 Wochen das Ende zugesagt haben, ja, wir haben und wollten fest entschlossen wirklich unsere Beziehung beenden, weil die Streitereien und unser Zusammen sein nur mehr eher Belastung war als wie alles andere.. das Gegenteil von schön wenn man es genau nimmt.
Auch nach diesem ausgesprochenen AUS hatten wir mit Dramen einander zu kämpfen - tat es dem einen weh, heulte und bettelte , fuhr der andere darüber und umgekehrt... irgendwann kamen wir an einem Punkt wo wir sagten "SCHLUSS! Bitte, verlieren wir mal kein Wort mehr darüber, was war, was gefühlsmäßig abspielt oder sonstiges...einfach mal nen Gang runterschalten!" dann hatten wir gerade mal nur zwei Tage keinen Kontakt, bis wir uns bei einem gemeinsamen Termin wieder sahen und wir haben unserer Abmachung gerade gestanden, keine Gefühlsaussagen, kein Geheule, kein Drama.. wir führten gute aber doch themenreiches Gespräche - etwas, das innerhalb der Beziehung schon sehr verloren gegangen war.. den es wurde eher nur mehr über unerfüllte Bedürfnisse gesprochen... und so, trafen wir uns vereinzelt immer wieder mal und führten diese Gespräche...irgend wann auch wieder mehr über das Leben des anderen. Es baute sich neue Neugierde auf, man sah den anderen wieder viel anders...mittlerweile, hat sich meine Beziehung zu ihm wieder sehr normalisiert, es ist schöner als davor, man fühlt sich verstandener.... ich glaube, das jede Beziehung einmal an einen fatalen Tiefpunkt kommt.. wo sich entscheidet, wie stark die Bindung aufgebaut wurde... vor allem eben auch, weil wir nach der Rosaroten Brille irgendwann nicht mehr den anderen Menschen sehen, sondern an unsre eigenen Bedürfnisse hängen, die wir erfüllt bekommen wollen - Kommunikation MIT dem anderen Menschen bleibt dann oft fast aus...
Also ich hatte mich diesem gewagten Neustart, obwohl ich echt absolut nicht mehr dran dachte, echt Glück! Und wollte mich für eure Begleitung und Ratschläge sehr bedanken !

Hat jemand von euch auch einen Neustart hinter sich und den oder die Ex erfolgreich zurückerobert und möchte davon berichten wie es verlief ?

Liebe Grüße

17.11.2015 08:38 • #72


_Tara_

_Tara_


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Zitat von LichtgegenSchatten:
Hat jemand von euch auch einen Neustart hinter sich und den oder die Ex erfolgreich zurückerobert und möchte davon berichten wie es verlief ?

Ja, ich... *meld*
Und nach ein paar Wochen war alles genau so, wie vorher und ging aus denselben Gründen wieder auseinander. Ich glaube, eine 2. Runde "Beziehung reloaded" (vor allem nach kurzer Zeit) ist in den seltensten Fällen von Erfolg gekrönt (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Trotzdem wünsche ich Dir natürlich, dass Du glücklich wirst. Vielleicht mit ihm, vielleicht auch ohne ihn...

17.11.2015 09:26 • x 1 #73


Shingo


Freut mich dass es dir gut geht
Sollte es mir auch wieder mal gut gehen,.. mach ich auch einen Post! ;D

Ich wünsch dir viel Glück!

17.11.2015 09:49 • x 1 #74


f*uckit


Hi,

ich habe nach 5 Monaten Trennung auch einen 2. Versuch mit meiner Ex gestartet.

Leider ging das ganze nach 15 Monaten erneut in die Brüche. Ich würde dennoch nichts anders machen.

Es war eine lehrreiche Erfahrung und zusätzlich hatte ich das Gefühl alles versucht zu haben. Jetzt weiß ich, dass wir einfach nicht zusammen passen.

Ich wünsche dir viel Glück und hör einfach auf dein Bauchgefühl. Du bist in einer Situation die sich viele hier wünschen also zerstöre sie nicht indem du das ganze zu sehr zerdenkst

lg

17.11.2015 10:30 • x 1 #75



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