Zitat von Nebelherz: Ansonsten bin ich gerade durchaus im Konflikt mit mir, denn ich habe diese Person gewählt. Wie soll ich meinem Urteil noch trauen können irgendwann mal.
Das war für mich ein extrem wichtiger Punkt, an dem ich extrem lang geknabbert hab.
Wo hätte ich es sehen können/ müssen? Wo bin ich falsch abgebogen? Hätte ich es verhindern können? Was hat mich blind gemacht für xyz?
Mir haben 2 Dinge geholfen:
1. Mir immer wieder klar machen, was meine Absichten und Motive waren. Und immer wieder feststellen, dass diese Absichten und Motive gut und sinnvoll waren. Bei dir waren es gemeinsame Ziele, gemeinsame Züchterleidenschaft, der gemeinsame Wunsch, ein gemeinsames Leben aufzubauen.
Daran ist nichts falsch, und nichts ist falsch daran, dieses Ziel zu verfolgen.
Jetzt bist du halt blöderweise ziemlich damit auf die Fresse gefallen. *beep* happens. Was würdest du nächstes mal anders machen? Wie würdest du dich absichern? Wie lassen sich das Verfolgen dieser gemeinsamen Ziele und ein Mindestmaß an Selbstschutz, emotional und wirtschaftlich, unter einen Hut bekommen? Welche Fragen würdest du stellen, wo würdest du hellhörig werden, und warum?
2. Mag antiintuitiv sein, aber ihn aus der Schurkenrolle entlassen.
In deinem Fall: Ich denke, man kann davon ausgehen, dass sie das mit euch auch lange Zeit wirklich gewollt hat. Ihr seid einen weiten Weg miteinander gegangen, und auch wenn es jetzt sehr schmerzhaft ist, kann man für Teile davon dankbar sein. Und nicht zuletzt: Sie hat einfach das Recht, die Beziehung zu verlassen, wenn es für sie nicht mehr passt.
Zitat von Nebelherz: Und eine gute Portion Kampfgeist kam gestern hoch mit konstruktiven Überlegungen was z.B. Haus betrifft. Ich bin entschlossen mich nicht aus meinem Leben entfernen zu lassen (wie es durchaus an mich kommuniziert wurde) und werde mir Selbstwert und Respekt zurückholen.
Kampfgeist ist gut.
💪 Zitat von Nebelherz: Tipps zum "Zusammenleben" nehme ich gern.
Schreib ich dir später noch in Ruhe dazu.