Zitat von Hola15: Mir wäre die Ernsthaftigkeit des Wunsches noch zu vage. Ich würde noch etwas abwarten wie sich sein Wunsch entwickelt aber vermutlich nun schon mal mit ihm ernsthafte Gespräche führen wie ihr im Falle dessen Kinderbetreuung, Arbeit, Finanzen etc. aufteilen würdet. Also mal weg vom Traum hin zur nüchternen Realität und Verantwortungsverteilung
Das ist mein Plan. Er kennt ja auch meine Vorgeschichte, das mich damals die Geburt meines Kindes eher abgeschreckt hat. Und dass die Zeit wirklich hart für mich war. Auch war meine Geburt damals ein wahrer Albtraum, bei dem ich fast drauf gegangen bin. Das sind natürlich leider alles so Dinge, die an mir hängen geblieben sind.
Ich erinnere mich leider noch sehr gut daran wie verzweifelt ich war und gedacht habe, dass ich das alles nicht schaffen werde.
Andererseits sehe ich auch, wie es jetzt ist: der Vater meiner Tochter ist mittlerweile mein bester Freund, wir haben ein super Verhältnis zueinander. Auch wenn meine Tochter mir manchmal ganz schlimm auf den Pinsel geht, liebe ich dieses Kind über alles und bin unheimlich stolz auf sie wie sie alles meistert.
Es sind halt viele Gedanken, die gerade durch meinen Kopf schwirren.
Wegen der Betreuung mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Schwiegermutter lebt nebenan und reißt sich jetzt schon um ihr Stief-Enkelkind. Sobald ein Engpass in der Betreuung besteht, kann meine Tochter jederzeit nach nebenan gehen.
Meine Eltern wohnen 60km entfernt, würden aber auch jederzeit herkommen, wenn Not an Mann ist. Das alles wäre kein Problem. Finanziell wäre es auch machbar, es wäre halt mit Einschränkungen verbunden, was einem aber eigentlich auch klar ist.
Ich glaube das größte Problem bin ich selber: habe ich die Nerven für ein evtl. 2. Schreikind? Kann ich meiner Tochter trotzdem noch gerecht werden?
Und mein Freund: ist er sich bewusst, dass er auch verzichten muss? Dass das Geld dann nicht mehr so locker sitzt?
Dann sind alles meine Gedanken, die durch meinen Kopf schwirren.
Da ich aber tatsächlich drüber nachdenke, merke ich, dass ich dem Gedanken vielleicht auch gar nicht mehr zu 100 % abgeneigt bin.