Zitat von Duriki:@Starklarette Wir hatten sogar nicht mal einen einzigen Streit in der Zeit. Das könnte es natürlich erklären. Und ja, ich weiß dass es bestimmt falsch ist, aber ich habe mit ihrer Mutter geschrieben und wir telefonieren Sonntagvormittag ein wenig. Ich habe diese Nacht natürlich wieder von ihr geträumt und bin ...
Dein Kopfkino mit dem analysieren kenne ich zur genüge. Ich verstehe das was in dir vorgeht. Habe das ja über Jahre so mitgemacht, teilweise mit Phasen in denen ich mit nichts anderem mehr beschäftigt war als zu grübeln, versuchen, verändern usw.
Ich muss ganz ehrlich sagen, jetzt im Nachhinein betrachtet war es komplett vergeudete Zeit, Lebenszeit. Was soll sich ändern? Es kann sich nur was ändern wenn auch die andere Seite was ändert.
Es macht sicherlich Unterschiede welche Persönlichkeitsstörung das man hat. Jedoch bei jeder Störung muss sich der betroffene ändern, erkennen was dagegen zu unternehmen. Leider in den seltensten Fällen tun die was. Lieber wird die Schuld im Aussen gesucht, ist ja einfacher.
Meine Ex hatte Anteile von Borderline. Das wurde offiziell erst nach 4 Jahren Beziehung diagnostiziert. Wahrhaben und erkennen konnte ich es die ersten 4 Jahre nicht, erst dann habe ich mich damit auseinandergesetzt. Hat sich was geändert? Nein, gar nichts. Du bist hilflos gegenüber dem.
Dann noch zwanghaft vermeidende Anpassungsstörung (oder so ähnlich), Katastrophe... Egal was passiert im Leben, es gibt immer Situationen auf die man reagieren muss, dann ist halt der übliche geregelte Tagesablauf mal nicht so. Ein gesunder Mensch geht damit um, jemand mit der Störung kann das nicht und er findet keinen Weg da durchzukommen.
Dann Depressionen, ja haben viele, jedoch viele haben diese vorübergehend. Ein betroffener muss da einfach Therapie machen, die Lebensumstände verändern. Wenn dann die Therapeuten alle nur Deppen sind, was passiert dann? Nichts.
Wie gesagt, was sie in Deinem Fall wirklich hat weiß ich nicht. Jedoch es gibt immer ein Grundmuster bei Persönlichkeitsstörungen. Entweder man ist stark genug durch Erfahrung und schafft es da innerlich locker zu bleiben und das einfach so hinzunehmen, oder man selbst schafft es nicht. Dann muss man selbst schauen das man Land gewinnt sonst geht man drauf.
Für mich fühlt es sich an als hättest Du ein "Helfersyndrom". Vielleicht auch selbst Verlustangst. Es ist keine Schande wenn man selbst eine Therapie macht um da klarer zu denken.
Was ich rausgelesen habe das sie seit kurzem erst eine Therapie begonnen hat. Das dauert, es dauert, es dauert.
Es wird aber erst dann besser wenn sie selbst die Einsicht hat etwas zu tun und das anzunehmen. Ganz ehrlich, in den seltensten Fällen ist da eine Einsicht