Zitat von arjuni:@ Kuddel
Witzigerweise habe ich da drüber heute morgen schon mit 2 Menschen gesprochen, als ich im kleinen Café um die Ecke war.
Ein Kaffee-trinkender Kunde hatte letzte Nacht in der U-Bahn ein blaues Auge verpasst bekommen. Er hatte mit seinem Fahrrad einen halb leeren U-Bahn-Wagon betreten. Erst flog aus heiterem Himmel das Fahrrad raus und dann er hinterher. So schnell konnte er gar nicht gucken.
Der Kaffee-Besitzer fing nun an zu spekulieren, warum der Angreifer das gemacht haben könnte und suchte nach Gründen und Ursachen. Er fand, das sei wichtig, um es zu verstehen. Der Mann mit dem blauen Auge sagte, ihm sei das völlig schnuppe und er halte diese Ursachen-Suche für Zeitverschwendung. Was ganz meine Meinung ist. Das Problem war ja nun das blaue Auge und zur Linderung half eben Eis und eine dunkle Sonnenbrille, sowie die Akzeptanz, dass das eben nun mal passiert und nicht mehr zu ändern ist, mehr als die Ursachenforschung.
@ Arjuni
da ist es natürlich schwierig, eine "Ursache" zu finden, warum das Fahrrad rausgeworfen wurde und
warum das blaue Auge entstand. Wobei es immer sehr schwierig ist, solchen Taten Ursachen zurechnen zu wollen. Da ist auch NULL Akzeptanz, NULL Toleranz - was die Gewaltausübung angeht. Allerdings - das Geschehen als solches. das ist passiert, kann nicht rückgängig gemacht werden. Der Umgang damit. ein muss? Klar.
Worauf die TE meiner Meinung nach hinaus wollte - dass es eher um Probleme geht, die sich im normalen menschlichen/zwischenmenschlichen Bereichen abspielen. also vollkommen ohne jeden Bezug zu dem, was DU geschildert hast.
Aber. kann das eine runtergespielt, das andere hochgespielt werden? Außer Acht lassen - das geht bei dem einen, wie beim anderen nicht. oder doch?
Spekulationen - bei dem einen wie beim anderen unangebracht?! Oder kann bei dem einen wie beim anderen durch Spekulation ggf. Klärung herbeigeführt werden? Oder lenkt Spekulation ggf. zu sehr ab?
Wie schwer ist es, sich bei der Thematik an Fakten und Tatsachen zu orientieren? Ist immer alles habhaft. oder eher doch nicht? Ist "Imaginäres" auszuschließen oder auf jeden Fall Bestandteil?
@ Honka
Zitat:
Zitat:Für mich käme da
Zitat:
in Frage bevor man sich die Köpfe einschlägt.
@ Honka
ist Trennung in solchen Situationen immer der richtige Weg? Ist Trennung nicht eher eine Flucht
vor Auseinandersetzung? Auseinandersetzung mit wem? Mit sich selbst? Mit der Situation? Mit den anderen Beteiligten? Räumt "Trennung" Probleme aus dem Weg? Schafft "Trennung" nicht eher Probleme - DURCH die Trennung? Verlagert "Trennung" das Problem nur? Ausgeräumt wird durch Trennung nichts. so meine Meinung!