Zitat von Nalf: Es läuft immer auf die Dynamik heraus, dass die Weiterentwicklung der "ausgehaltenen Hausfrau" aktiv untergraben wird, um die Sicherheit des Systems nicht zu gefährden. Die Frau wird beschäftigt gehalten. Und bei Streit ist die Frage, wer das Geld nach Hause bringt, ganz schnell auf dem Tisch. Die Angst, Madame bliebe nur des Geldes wegen, sitzt tief.
Aus deinem Statement spricht ein gewisses Misstrauen. Sagen wir mal so = Wenn ich mich denn schon auf Beziehung einlasse, dann ist das ja schon ein gewisses Risiko in Hinsicht auf Dauer und Aufrichtigkeit des Partners. Das Risiko gehe ich aber ein, weil sonst die Sache ein Gang auf rohen Eiern ist und viel zu viel Aufmerksamkeit verlangt. Deshalb ist mir egal, wer mehr oder weniger Geld bezahlt bekommt - das ist nur eine Frage der Ausnutzung des kapitalistischen Systems durch die Eheleute.
Im Innenverhältnis ist es am Einfachsten, das Geld auf einen Haufen zu legen und jeder nimmt, was er denkt zu benötigen und wenn das Geld schneller zuende ist als der Monat gab es eben nur Pellkartoffeln mit Quark. So etwas kann Jahrzehnte funktionieren. Egal dabei, ob "sie" garnicht, teilweise oder ganztägig berufstätig war je nach Kindererfordernis.
Fun fact = Seit 45 Jahren läuft unser Konto auf sie, weil sie nach dem Umzug in die Provinz die Erste war, die bei der Bank aufkreuzte und das Konto eröffnete. Dafür darf ich den Automaten in der Bank bedienen, wo man Beträge überweisen kann.
Zitat von Nalf: Das Finanzielle bei der Partnerwahl völlig außer Acht zu lassen, kann ich daher nicht empfehlen
Absolut korrekt. Man sollte da abgestimmt denken und handeln.