Zitat von chocomoko: Sei froh dass du nicht mit mehr Schaden davon "gekommen" bist.
Es klingt furchtbar, liebe Janni, aber unterm Strich stimmt das.
Ich weiss es zwar nur von Ländern in Zentralafrika, aber es gibt nichts, was sich für Geld nicht kaufen lässt, egal, ob Scheidungs-, Sterbe-, Geburts- oder was auch immer für Urkunden. Meinem Mann hatte man seinerzeit für umgerechnet 100 Euro einen "wasserdichten" Professorentitel verkaufen wollen, mit Nachweis aller Studiengänge, eines nagelneues Lebenslaufs, Namens, Geburtsortes, ect. ...und für seine Familie gleich mit! Haben wir abgelehnt, zum Erstaunen der Anbieter.
Auch würde die Familie in Entwicklungsländern mitspielen, wenn es darum ginge, die "neue" Frau in die jeweilige Familie aufzunehmen. Die Ehefrau spielt dann eben mal kurz die Schwester des Mannes. Alles wegen des Geldes, das aus Europa erhofft wird.
Da Albanien recht arm ist, stelle ich es mir zumindest irgendwie ähnlich vor. Was Du schreibst, beweist ja auf jeden Fall die gefälschte Scheidungsurkunde. Ich bin auch sicher, dass sich weder seine Frau noch er je hatten scheiden lassen wollen.
Im Grunde hast Du grosses Glück im Unglück gehabt!