Hallo @Melli2
Fandest du deinen Mann denn richtig sexuell anziehend oder war das nie so das große Thema, also Sex, Leidenschaft und Anziehung, auch nicht zu Beginn eurer Beziehung?
Du schreibst, du hast dich nur noch als Mutter gesehen. Heißt das auch du selbst, sprich die Mutterrolle hat dich komplett ausgefüllt ohne die eigenen Bedürfnisse zu sehen oder überhaupt welche zu haben oder du hast dich von ihm so wahrgenommen gefühlt?
So wie du eure Beziehung hier beschreibst, habe ich den Eindruck, dass du dir mehr Autonomie wünscht, mehr Zeit für dich. Mehr Freiheit.
Und mehr Zeit als Paar.
Du hast es mehrfach angesprochen, was du dir wünschst und was dich stört und dein Mann sieht kein Bedarf etwas zu ändern und hat Angst dich zu verlieren.
Meine Idee wäre als nächsten Schritt, dass du ganz klar sagst und formulierst, was du jetzt für dich machst. Und ihm ganz klar sagst, was seine Ängste mit dir machen.
Einen von seinen Ängsten gelenkten Mann, der immer Nähe will findest du nicht anziehend. Ich vermute, dass du dich damit in bester Gesellschaft befindest. Ich zumindest finde das jetzt auch nicht gerade anziehend.
Zum Thema Sex: habt ihr offen über eure Sexualität gesprochen? Wisst ihr, was der Andere mag und was nicht und wenn ihr Sex habt ist dieser für euch Beide schön und erfüllend?
Zitat von ElGatoRojo: Und natürlich wird nie die Frage beantwortet, was der Mann eigentlich macht in der "sexlosen" Zeit. Würde mich echt mal interessieren. Er schwebt ja nicht als Mönch im freien Weltraum.
Öhm, also ich erwarte von einem erwachsenen Mann, dass er klar sagt, was ihn stört und was er sich wünscht, vor allem wenn er damit unzufrieden ist.
Erfahrungsgemäß gehören zu fehlender Anziehung immer mindestens zwei und in sehr seltenen Fällen ist nur eine Person dafür verantwortlich.