Zitat von Zerissen_: Das ich trotz seiner Verhaltensänderung emotional nicht wieder rein finde, habe ich ihm noch nicht gesagt, schwer sowas auszusprechen. Ja ich empfinde Liebe für ihn (wir sind lange zusammen, haben Kinder, viel was uns verbindet). Aber im Moment fühlt es sich nicht wie die Liebe an, die es für eine Liebesbeziehung braucht
Würde ich ihm genauso sagen.
Du hast immer geschwiegen.
Mach es anders.
Und lass ihn wissen, wie es steht.
Gib diese Verantwortung weiter, teile sie, du bist nicht allein damit oder solltest es zumindest nicht sein.
Entweder er trägt fortan mit - oder die Wege werden sich zwangsläufig trennen.
Sag ihm, dass du die Fortschritte siehst, benenne sie, gibt ihm die Möglichkeit zu ergänzen, was du vielleicht übersiehst.
Und sag ihm, dass die Gefühle dadurch trotzdem die gleichen sind, die sich seit Jahren aufgebaut haben. Dass du Druck empfindest. Seinen Fortschritt zu würdigen (wo blieb die Würdigung deiner Leistung? Wo ist sie aktuell?), zu vergeben, zu ertragen, für das Wohl aller. Dass du die Kraft dafür nicht findest und dich fragst, ob es überhaupt richtig wäre.
Kommt in den Dialog. Handelt Bedingungen aus. Ob es reicht, zeigt sich an einem anderen Tag.
Aber sei offen, ehrlich, wirf dir nichts vor und lass dir nichts vorwerfen.
Mach dich anwaltlich schlau, was Finanzen anbelangt. Bevor alles emotional und angespannt wird.