Zitat von LongNight:Hallo alle zusammen, wie schon im Titel oben geht es um die beste Freundin (33 J.) meines Partners (34 J.) mit welchem ich nun seit 6 Monaten eine ...
Mehr als Dir meine Ansicht zur Situation, meine eigene Einstellung und Erfahrung kann ich Dir nicht vermitteln.
Ich als Mann habe selbst eine beste Freundin, zudem auch andere Freundinnen.
Auch langjährige.
So auf die Schnelle: Ich finde, jeder Mensch sollte wissen, was im gut tut, wer einem gut, was man will und was man aber auch braucht.
Das kann mit Sicherheit nicht der beste Freund, die beste Freundin definitiv beurteilen, gar bestimmen oder fordern.
Gerade beste Freunde sollten im Leben, da ja Liebesdinge sich oft als schwieriger, weniger durchschaubar darstellen,als Anker und neutraler Beobachter und Berater fungieren. Auch als Halt und Stütze. Erstrecht wenn man abstürzt, nicht mehr weiß wohin, was richtig oder falsch ist.
Doch selbst diese Freundschaften sollten immer wieder neu justiert werden, denn niemand weiß doch letztendlich, was wirklich für Sehnsüchte, Bedürfnisse und Träume in einem schlummern, weiß man ja oft selbst nicht umfänglich. Mehr oder weniger.
Ich persönlich würde, und lass mir niemals den Mensch, den ich dann wohl liebe, der in mein Leben trat, dann aufgrund billiger Beweggründe wie Besitzdenken, Eifersucht und Neid usw madig reden oder mich negativ manipulieren.
Natürlich ist greift man voll daneben, ist es wichtig dass der Freund/in hilft, regulierend hilft.
Aber weiß man, daß man wirklich den richtigen Menschen gefunden hat, egal wie schwierig die Umstände etc sein mögen, wird dies ein richtiger Freund/Freundin erkennen, respektieren.
Und genau um den Wert und die Bedeutung wissen, wie wichtig und schön es ist, wenn man zu seinen Gefühlen steht, dann zu sich und vorallem dem Menschen dem diese Gefühle gelten.
Was im Falle der TE hier passiert, billige Beweggründe.
Sind Gefühle, Motivation echt, aufrichtig und ernsthaft, bedeutet der/die richtige Mensch immer Veränderung, Schicksal.
Der richtige Mensch verändert einen immer dahingehend, daß man auch näher an sich selbst rückt.
Und ein wahrer Freund/in sind daran interessiert, daß es einem gut geht. Sie kennen einem die und sprechen einem nicht aus billigen, eigen motivierten Beweggründen ab, diesen neuen Mensch im Leben erkennen und einschätzen zu können. Ob es einem gut tut, oder nicht.
Denn jeder Mensch sollte und kann es nur für sich alleine entscheiden, ob er den/die getroffen hat, die einem die Möglichkeit gibt, "anzukommen", auch wenn dieses Wort jetzt wieder die Gemeinde der "Wortklaubereien Analysten" ist triggert.
Wenn ich persönlich dann für mich entschieden habe ich diesen Mensch getroffen zu haben, ist dies der Mensch, der mir so wichtig ist, wie wohl kein anderer. Vielleicht ist dies auch wichtig so.
Vorallem gibt es für mich auch keine Hierarchie dsbzgl.
Wenn jetzt wieder kommen sollte, "man muss sich selbst der wichtigste sein."
So denke ich nicht.
Ein echter Freund/Freundin wird meine Liebe und die Frau der sie gilt nicht anzweifeln.
Mir absprechen, dies selbst zu erkennen usw.
Das mit wichtigste ist für mich, zu dem Menschen zu stehen, den man liebt, mit dem man dann weiter leben will.
Billige Rangkämpfe, Machtdemonstrationen sowie Gehässigkeiten haben in meiner Welt keinen Raum
Und sind wir doch mal ehrlich: Für diese männlichen Waschlappen stellen doch diese "beste Freundinnen" keine Freundinnen dar, sondern eher ein Fragment des Ödipuskomplexes.
Ich finde es wichtig zu wissen, wohin und zu wem man gehört.
Und dazu sollte man stehen.
Und das muss man wohl mit jedem neuen Erwachen morgens neu aushandeln, so wie Beziehungen.
Echte Liebe verändert den Mensch.
Ob positiv oder negativ, kann man nur selbst für sich entscheiden.