valeaa
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Da ich im Internet bisschen durchforstet habe was ich zu dem Thema finden könnte, bin ich auf diese Seite hier gestoßen und normalerweise mache ich alles mit mir alleine aus, aber brauche ich in der Tat mal etwas Hilfe und Ratschläge.
Kurz zu mir:
Ich bin 36 und habe eine kleine Tochter ( morgen 7 Monate ).
Und es geht - wie oben beschrieben- um die On Off Freundin meines Ex Partners.
Im Nachhinein betrachtet war unsere Beziehung geprägt von Frust, Lügen, Betrügen seinerseits, beleidigen, runter reduzieren etc.
Also alles was man nicht haben sollte um glücklich zu sein.
Ich versuche mich kurz zu halten und erzähle euch kurz worum es geht damit man einen Zusammenhang hat.
Wir haben uns vor 3 Jahren kennengelernt auf der Arbeit und da ixh schon einige Single ubd auch zufrieden damit war, wollte ich nicht gleich irgendwas eingehen, geschweige überhaupt daran denken das es mal mehr werden könnte.
Wir haben uns anfangs getroffen, Zeit miteinander verbraucht, viel unternommen und irhendwann war doch der Punkt da, dass man Gefühle entwickelt hat.
Er hat mir gleich von Anfang an erzählt, dass es da eine Ex gäbe die uns mit Sicherheit das Leben schwer macht, aber wir das schon schaffen würden wenn wir zusammenhalten.
Ich hab mir nicht viel dabei gedacht da ich den Zusammenhang nicht kannte und das Warum, was sich aber schnell rausstellte.
Die beiden hatten schon im Vorfeld eine toxische Beziehung geführt und sie hatte ihn sprichwörtlich Im Griff.
Sie selbst ist verheiratet und hat ihren Mann über Jahre hinweg betrogen mit ihm.
Gleichzeitig immer wieder diese Komm Her - Geh weg Spielchen gespielt um ihn an sich zu binden.
Mal mit Geschenken, mal mit Geld, mal mit Drohungen ihn zu verlassen etc.
Sie spielte auch in unserer Beziehung zunehmend eine Rolle da er es nie geschafft hat, sich endgültig zu lösen.
Er hat sich immer verpflichtet gefühlt sich um sie zu kümmern wenn es ihr " schlecht " ging da sie für ihn da war als sein Opa gestorben ist.
Immer wenn es bei uns gut lief, kam sie mit etwas neuem an.
Mal stande sie mitten in der Nacht auf einem Feld und wollte siczdas Leben nehmen, mal hatte ihre Mutter einen Schlaganfall, mal wollte ihre Tochter ( nicht die gemeinsame ), aus dem Fenster springen, mal hatte sie einen Autounfall, mal klingelte nachts jemand an ihrer Tür und sie bekam Angst. Alles Lügen wie sich hinterher rausstellte, aber er war eben trotzdem da in dem Moment.
Mich mochte sie nicht, logisch ich war ab jetzt " Konkurrenz " in ihren Augen.
Ich habe ihn in der ganzen Zeit mehrere Male gebeten, den Kontakt zu minimieren und aufs nötigste zu reduzieren da auch er sagte, dass es ihn zermürbt.
Aber ganz abgebrochen hat er ihn nie.
Letztes Jahr Nikolaus kam unsere Tochter zur Welt und er hat sich anfangs sehr über Schwangerschaft gefreut, als sie aber davon erfahren hat, ging der Terror richtig los.
Sie ist total ausgeflippt, mit ihrem Ehemann zu mir gefahren, ich war allerdings nicht zu Hause aber meine beiden großen Söhne, und diese wurden bedroht mit Fuß in der Tür und mich anrufen wo ich bin und solche Scherze.
Danach sind sie zu ihm gefahren und haben seine Tür eingetreten, er war zu Hause und sie hat ihm unter Tränen eine Szene gemacht wie er fremden Frauen Kinder machen kann.
Sie haben ihm persönliche Sachen geklaut und zum Teil Mobiliar kaputt gemacht.
Er hat sie angezeigt und ich ebenso.
Er hat seine in kürzester Zeit zurückgezogen und ihr sogar eine Entschuldigungsmail geschrieben worüber wir uns dann auch gestritten haben.
Nach dem Streit dachte ich, müsste jeder erstmal zur Ruhe kommen und er hat seine Zeit genutzt um zu ihr zurückzugehen.
Nun saß ich da, schwanger im vierten Monat und alleine.
Er hat sich die gesamte Schwangerschaft nicht gekümmert, nichts. Und die war wirklich nicht einfach.
Ich hätte meine Tochter fast verloren und habe gekämpft bis Zum Schluss.
Kurz vor der Entbindung schrieb er eine Freundin an, dass diese ihm Bescheid geben soll wenn seine Tochter und ich soweit seien.
Natürlich habe ich ihn zur Entbindung nicht mitgenommen, meine beste Freundin war meine Stütze.
Zumindest war er im Krankenhaus, hat sie auf dem Arm und auf der Brust gehabt und wor sprachen darüber welche Wege wir nun gehen müssten.
Er kam die darauffolgenden Tage im KH ständig zu spät, zu Visiten nicht dabei etc was ich schade fande.
Als ich dann zu Hause war, bekam ich am Entlassungstag noch eine Nachricht das er einen Vaterschaftstest will.
Das hat mir erstmal den Boden unter den Füßen weggerissen weil er sowas nie angesprochen hat und ich finde, dass hätte er in neun Monaten Schwangerschaft tun können wenn er sich doch unsicher sei.
Zwei Tage nach dieser Nachricht bekam ich von einer Bekannten von ihm Drohnachrichten die wirklich unter die Gürtellinie gingen, von ihm ebenso.
Ich hab das alles nicht verstanden und tue es bis heute nicht.
Ich habe ihm lediglich mitgeteilt, das er mir alles postalisch zukommen lassen soll, auch den Termin für den Test da ich ihn - auch zu meinem eigenen Schutz- überall blockiert habe, ebenso die zig Nummern von seiner Freundin und dieser Bekannten.
Ich habe Postalisch nie etwas bekommen und ich hatte den ersten Termin bei der Kinderärztin, für mich etwas besonderes.
Auf einmal stand er da, mit seinem bereits geöffneten Test und so als wäre nichts passiert.
Ich habe sofort den Raum gewechselt und bin im Behandlungszimmer zusammengebrochen.
Nach all dem hatte ich an diesem Tag keine Kraft mehr zum stark sein.
Er wurde dann der Praxis verwiesen und ich habe mich noch am selben Tag an eine Anwältin gewandt.
Ich wollte einfach meine Ruhe, mittlerweile konnte ich meine Tochter nicht mehr stillen da die Milch weg war, ich habe jeden Tag geheult und war ziemlich am Ende.
Er hatte eine Frist sich zu melden, die hielt er nicht ein.
Wir hatten einen Termin zum Test in der Apotheke, er kam nicht.
In dieser Zwischenzeit hat er mehrere Freunde, unter anderem auch meine Mutter, abgefangen und gefragt, ob sie wüssten ob er der Vater des Kindes wäre.
Irgendwann bekam ich einen Anruf mit unterdrückter Nummer und ich gehe normalerweise nicht ran, aber ich habe im Hinterkopf das auch was mit meinen Söhne sein könnte, also bin ich dran.
Es war er und er wurde wohl von der Polizei angehalten und mit Mischkonsum am Steuer erwischt und ob ich das gewesen wäre.
Ich wusste bis Dato nicht mal, dass er Dro. konsumiert und habe es ihm auch in der Beziehung nicht angemerkt.
Das er trinkt habe ich Im Nachhinein erfahren da seine Freundin wohl ein Alk. und Dro. hat.
Auch würde er nun täglich *beep*, so ein richtiger Sumpf eben.
Ich selbst habe nie mit sowas zutun gehabt und distanziere mich klar von sowas.
So kamen wir ins Gespräch und er sagte mir, dass ihm das alles leid täte, er wüsste das es seine Tochter ist und das alles auf ihrem Mist gewachsen sei.
Das sie ihn diesen Floh ins Ohr gesetzt habe und er uns jeden Tag vermisst, kaum schlafen kann und sein Leben ändern will aber nicht weiß, wie er von ihr wegkommen soll.
Das sie ihn täglich kontrolliert, sein Handy und alles nur um zu schauen ob wir Kontakt haben, dass sie die kleine hasst und nir etwas mit ihr zutun haben will, dass sie seine Geldkarte verwaltet und eigentlich sein komplettes Leben.
Sie immernoch die Hoffnung hat, dass er nicht der Vater ist und sollte er es sein, würde " ein anderer Wind Wehen " und sie will mir meine Tochter wegnehmen, ich soll dann nur eine Nebenrolle spielen.
Ihre Frage war auch, ob er ihr denn nun auch ein Kind macht damit er sich ewig an sie binden. Also alles ziemlicher Irrsinn.
Er wüsste das ich ihn lieben würde und er sowieso immer woeder zurückkommen kann. Was natürlich Unsinn ist, für mich ist das Thema durch.
Ich habe gemeint, er soll einen Entzug machen und sich auf sich konzentrieren.
Natürlich ist er immernoch dort, wir hatten diese Woche den Termin vor Gericht wo festgelegt worden ist, dass wir einen neuen Termin bekommen zur Testung und er da zu erscheinen hat anderenfalls wird er geholt.
Da haben wir uns nach langer Zeit wiedergesehen, gesprochen haben wir nicht, aber er sah verdammt schlecht aus.
Augenringe bis Zum Boden, total dünn.
Meine Anwältin fragte, ob er noch konsumiert und er meinte, seit zwei Monaten nicht mehr.
Er lag mit dem Kopf auf dem Tisch und ist im allgemeinen sehr Jähzornig gewesen an diesem Tag.
Ich habe einiges über toxische Beziehungen gelesen, aber selbst noch nie so miterlebt und ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen, wie man selbst sein Kind in Frage stellt, der Mama das Leben so schwer macht und alle Kontakte zur Außenwelt abbricht.
Sie macht ihn so von auch abhängig und ihm ist alles egal geworden.
Keinen Job mehr, keinen Führerschein mehr, kein Auto mehr, keine Freunde mehr, sein Kind ist ihm egal.
Ich habe einfach Angst vor ewigen Kriegen und habe deutlich gemacht, dass ich meine Ruhe möchte.
Meine Anwältin meinte, dass durchaus begleiteter Umgang möglich ist, solange er aber konsumiert und trinkt definitiv nicht alleine.
Das akzeptiert seine Freundin nicht, sie will wenn alles oder nichts. Und er macht das mit.
Ich strebe gerade eine Muttwr Kind Kur an um das alles mal sacken zu lassen, habe mich soweit zurückgezogen das er und die überall blockiert sind und ich an fremde Nummern nicht mehr rangehe.
Wenn die beiden in meiner Gegend Patrouille fahren ignoriere ich das.
Was soll ich denn noch tun ?
Ich habe nie jemanden etwas getan und das hat er mir so bei dem Telefonat Auch gesagt, dass das alles nicht meine Schuld sei.
Aber irgendwie fühlt es sich so an als wäre ich fehl am Platz, eine schlechte Mama und überhaupt, nichts wert.
Tatsächlich überlege ich, eine Bannmeile anzustreben sollte das hier nicht aufhören.
Sorry für den langen Text, dass musste mal raus 😞