Zitat von E-Claire:Zunächst einmal bleibt ja Entwicklung, Weiterentwicklung und Reife immer an einem selbst hängen.
Ich versuche es Schritt für Schritt, denn ganz sicher, wohin die Reise geht, bin ich mir noch nicht.
Ja, jeder Mensch trägt für sich selbst die Verantwortung.
Zitat:Als Frau darf ich dann doch einmal eigene Motive und Handeln auf Machbarkeit und Konsistenz abklopfen und gleiches gilt halt auch für die Männerwelt, mann muß ja nicht zwangsläufig immer auf den gleichen Typ Prinzessin hereinfallen.
Wenn ich sage "Frauen sind so und so", dann ist meine Intention, dass der Mann begreift, dass es ein Feature und kein Bug ist, und seine Mutterliebe mal stecken lässt und seine Partnerin als eigenständiges Wesen wahrnimmt und nicht mit so einem Unsinn wie bedingungsloser Liebe ankommt. Die haben Frauen für ihre Kinder, aber nicht den Partner.
Zitat:Korrigiere mich, wenn ich das falsch verstanden habe, einer Deiner Kernsätze lautet, daß alles, was Männer über Anziehung und Gefühle so (meinen zu) wissen, großen Mißverständnissen unterlegen ist. Diese Missverständnisse scheinen für Dich mit einer fehlgeleiteten Vorstellung von Emanzipation zusammenzuhängen. Richtig?
Ich habe nicht die Macht zu wissen, ob alle Männer die Sache mit der Anziehung begriffen haben. Sehr wenige Männer wissen aber nicht, dass Frauen das rationalere Geschlecht hinsichtlich ihrer Handlungen sind, dies aber als Quelle der Motivation die Emotion nutzt. Du willst den Mann, den Du liebst. Und hast Du den Mann, den Du nicht liebst, hat der schlechten 6 oder Du Kopfschmerzen.
Zitat:Nur unterstellt, daß dies nicht ganz weit weg ist, von dem, wie Du verstanden werden möchtest, habe ich mich in letzter Zeit immer mal wieder gefragt, daß dies dann aber eben auch die Frage aufwirft, an welcher Stelle männliches Denken/Fühlen (verkürzt) nicht weitergegeben worden ist und warum.
Das ist die ganz schwere Frage nach dem Femininen Imperativ. Diese Grundhaltung ist ein zunehmender Anteil unserer Gesellschaft. Fragst Du mich heute, ob wir eher in einem Patriarchat oder einem Matriarchat leben, zeigt Dir die Realität um Dich herum ganz klar,
dass wir deutlich mehr tendenzen eines Matriarchats aufweisen. Klar, dann kommen einige Berufsopfer hervor und legen los, übersehen aber, dass Frauen, die alles andere hinten anstellen, sogar Bundeskanzler oder CEO werden. Aber die meisten der genannten Frauen
wollen den Lohnt, nicht aber den Verzicht. Und dann wird halt losgeheult. Mit dieser Klientel darfst Du soweas nicht besprechen, die haben ihre eigenen Emotionen nicht im Griff oder immer den eigenen Vorteil im Blick.
Die Weichen wurden in den 50/60ern gestellt. Da gab es noch echt was zu richten. Die neue generation hat aber keine Ahnung von Verzicht und ist tendenziell verrückter, als alle Generationen zuvor. Selbstdarstellung im Turbomodus, explosionsartiger Anstieg der psychischen Krankheiten und so weiter. Schau in die Medien. Schau, wie beispielsweise Trump von angeblichen objektiven Stellen auf Basis von Emotionen angegriffen wird. Denkst Du auf dem Niveau hätte es die Tagesschau von 1980 gewagt, zu operieren? Auch ist es der Komunismus in neuen Kleidern, der in den 60jahren endgültig untragbar geworden ist, nun aber durch die Hintertür zurück ist. Statt Arbeiter gegen Fürhungseliten hast Du nun jede Gruppe gegen jede andere Gruppe. Und auch Mann gegen Frau. Der Nutzen ist klar: Teile und herrsche.
Wusstest Du, dass das Realeinkommen so gefallen ist, dass in den meisten Familien beide Partner arbeiten müssen? Das bedeutet, die Freiheit, die sich die Frauen so teuer erkämpft haben, wird ihnen durch die Wirtschaft hinten rum wieder aus der Tasche gezogen. Frauen haben also doppelt verloren, obwohl sie vordergründig soviel für sich erreicht haben, und die Industrie hat günstige Arbeitssklaven. Wird hart, wenn dann das Kind kommt. Nicht für alle, aber da haben sich die Damen selbst ein Bein gestellt.
Wer sitzt da am Hebel? Nun, Price-Law sagt, dass egal in welchem System, egal in welcher Hircarchie, nach einer gewissen Zeit 10 Prozent der Menschen 70 Prozent des Eigentums haben (ist geraten, ich müsste nachlesen). Der Witz an der Sache ist, dass wenn der Reichtum umverteilt wird, dass egal in welchem System, nach einer gewissen zeit wieder 10 Prozent der Leute mehr als 70 Prozent des Eigentums haben. Und die Wissenschaft weiß nicht, wie sie diesen Effekt abschwächen kann.
Bleibt uns am Ende nur nach dem kleinsten gemeinsamen Nennener zu schauen, mit dem wir die Karre aus dem Dreck holen. Und dies wäre, für jeden von uns, den Männern wieder den Sinn im Leben zu geben, den sie in sich tragen und den Sinn, für das wir die
gesamte Maskulinität respeltieren sollten,
nicht nur ausgewählte Teilaspekte, weil dies die Menschen kaputt macht. Weil dies die Männer kaputt macht. Ich versuche hier, einige Männer zu reparieren. Wie wäre es, wenn ihr dazu übergeht, die jungen Männer wieder so zu erziehen, dass sie stolz sind, ein Mann zu sein?
Ein Mann, der stolz ist, eine tolle Frau zu haben!