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Sie hat "schlagartig" keine Gefühle mehr

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Hallo Leute,

Ich habe schon viel hier mitgelesen und möchte nun gerne einen eigenen Beitrag posten.
Ich bin sehr gespannt auf eure Reaktionen.

Vor elf Jahren begann die Beziehung zu meiner Frau.
Sie war damals 16, ich war 21 und wir gingen beide auf dieselbe Schule. Wir haben relativ schnell damit begonnen, beim jeweils anderen zu schlafen und verbrachten somit direkt sehr viel Zeit miteinander. Ziemlich früh begannen auch die wirklich überschwänglichen Liebesbekundungen: "Ich liebe dich unendlich"; "Wenn du mich mal verlassen solltest, könnte ich nicht mehr leben", etc. Das zog sich bei uns auch bis zuletzt die ganzen Jahre wie ein roter Faden durch. Sie war definitiv der Part, der mehr Liebe "gab", in Form von überschwänglichen Liebesbeweisen, Geschenken, Gesten, Nähe, Traurigkeit, wenn ich nicht da sein konnte, usw.
Ich habe ihr auch Liebe gezeigt, aber vermutlich nicht so umfangreich wie sie.
Nach vier Jahren Beziehung nahmen wir uns unsere eigene Wohnung und nach weitern vier Jahren haben wir geheiratet - das ist nun drei Jahre her.

Sie machte ihr Referendariat zur Grundschullehrerin und arbeitete nebenbei einen Tag pro Woche in einem Kinderheim. Anfang des Jahres hat sie innerhalb des Heims (das Heim hat zwei Häuser) vom Haus mit den kleinen Kindern zum Haus mit den Jugendlichen gewechselt. Sie hat dann sehr schnell sehr viel Zeit dort verbracht, war teilweise täglich dort, kümmerte sich von Zuhause aus um Angelegenheiten und hat eins der Kinder dort besonders lieb gewonnen und kümmerte sich sehr intensiv um ihn und erzählte auch viel von ihm und der "Arbeit", die sie in ihn investiert. Wir hatten dadurch natürlich immer weniger voneinander, aber sie distanzierte sich auch allmählich immer mehr von ihren Freunden und auch von ihren Eltern.
Ich habe das ca. drei Monate ohne zu Meckern mitgemacht. In der Zeit sagten wir uns auch noch auf ehrliche Art und Weise, dass wir uns lieben und hatten im März auch zum letzten Mal S. (welcher eh schon sehr selten geworden war). Ich habe aber auch nicht wirklich bewusst darauf geachtet, dass das langsam überhandnahm mit ihrer Arbeit.
Nach dem Hinweis einer Freundin, dass meine Frau fast nur noch das Heim im Kopf hat und sie nur noch davon spricht, fiel es mir wie Schuppen von den Augen und bin ich aus heiterem Himmel eifersüchtig (vor allem auf den Jungen, dem sie so viel Aufmerksamkeit widmete) geworden und teilte meiner Frau auch mit, dass ich mich vernachlässigt fühle. Ich war dann regelrecht besessen davon, dass sie das Heim oder diesen Jungen lieber mag als mich und wurde auch total misstrauisch, hatte Kopfkinos und eine riesen Verlustsangst. Ich gebe offen zu, dass ich in dieser Phase unausstehlich und nicht wirklich liebenswert war. Ich war extrem bedürftig und hoffte auf Anerkennung, Nähe und Liebe. Ich suchte auch einen Therapeuten auf, um mir meine Eifersucht zu erklären - meine Frau meinte dazu, dass das übertrieben sei, dass ich wegen eines "Kindes" eine Therapie machen wollte. Mein Zustand wurde aber von Tag zu Tag schlimmer und sie flüchtete sich letztlich auch immer mehr in die Arbeit. Hatte mir das im Nachhinein auch gesagt, weil sie sich Zuhause mit meiner Eifersucht und dem Misstrauen nicht mehr wohl fühlte.

Mitte Mai - sechs Wochen nachdem ich meine Frau das erste Mal darauf angesprochen hatte, hat sie mich abends nach meinem Feierabend weinend am Küchentisch erwartet und mir mitgeteilt, dass sie "diesen Alltag" nicht mehr kann und dass sie keine Gefühle mehr für mich hat. Meine Eifersuchts-Phase hat aber wohl nichts dazu beigetragen, sondern sie höchstens zum Nachdenken angeregt. Sie hat nicht konkret von Scheidung gesprochen, aber auch nicht vom Gegenteil. Ich habe gewissermaßen darauf bestanden, dass wir eine Paar Therapie machen, weil ich 11 Jahre Beziehung nicht einfach so wegwerfen wollte.

Wir gingen dann bis Ende Juni auch insgesamt vier Mal zur Paar Therapie, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass uns das geholfen hat, sondern dass wir hier nur auf einer sanften Hinführung zur Scheidung waren.
Meine Frau hat sich kurz nach der Trennung eine Ferienwohnung für einen Monat gemietet, hat aber nach zwei Wochen schon nach einer richtigen Wohnung geschaut, weil sie sich von dem befristeten Mietvertrag unter Druck gesetzt fühlte.
Sie hatte während der Therapie auch noch immer keine Gefühle, obwohl ihr Kopf ihr sagt, dass die eigentlich da sein sollten. Ich glaube bei der dritten Sitzung hatte ich auch gesagt, dass ich überhaupt nicht weiß, wie lange ich diesen "Schwebe-Zustand" aushalten kann. Da fühlte sie sich wohl eingeengt und hatte (meiner Ansicht nach) aus Affekt gesagt, dass sie dann halt den Schlussstrich zieht.

Die ersten 4-6 Wochen der Trennung waren im Übrigen die absolute Hölle für mich. Ich konnte kaum noch schlafen, geschweige denn essen. Ich habe sehr viel an Gewicht verloren und konnte auch nur sehr selten zur Arbeit. Ich war einfach ein emotionales Wrack!

Ich weiß, dass wir keine wirklich gesunde und vermutlich auch zu "verknotete" Beziehung geführt haben und dass ihre Aufmerksamkeit stark auf die Arbeit im Heim gerichtet war. Aber kann es wirklich sein, dass ihre Gefühle innerhalb kürzester Zeit von "unendlich" auf "null" wechseln?
Macht es Sinn, nach elf Jahren Beziehung und einer im Vergleich dazu kurzen "dunklen" Phase an der Beziehung festzuhalten oder sollte ich sie lieber gehen lassen und meinen eigenen Weg gehen?
Ihre Wohnungssuche hatte sich dann leider noch etwas hingezogen. Sie fing ja Anfang Juni an zu suchen. Wirklich "umgezogen" ist sie dann Anfang September. In der Zwischenzeit hatte sie Unterschlupf im Heim gefunden. Es standen auch Ferienfreizeiten an, bei denen sie ständig unterwegs war. Somit war eine feste Bleibe erstmal nicht erforderlich.
Ich war also über drei Monate in der Wohnung, die WIR uns gemeinsam eingerichtet hatten.

Ich hatte in den Monaten immer mehr von unseren gemeinsamen Sachen in's Büro verfrachtet. Irgendwann war von ihr nichts mehr in der Wohnung zu sehen. Alles war im Büro und diese Sachen und auch wenige der Möbel aus den anderen Räumen nahm sie dann Anfang September bei ihrem Umzug mit.

Ich hatte direkt am Folgetag angefangen, das Büro zu renovieren. Das hat ca. zwei Wochen gedauert, weil ich immer nur abends nach der Arbeit was machen konnte. Vergangenen Sonntag habe ich dann Fernseher und TV aus dem "alten" in's "neue" Wohnzimmer gebracht und seitdem fühle ich mich wieder richtig down. Ich habe darüber auch mit meinem Therapeuten gesprochen und er meinte, dass es erst jetzt so richtig eine Trennung für mich ist, weil nun auch eine starke optische Veränderung und eine Gewohnheitsänderung eingetreten ist.

Zu allem Überfluss musste ich dann noch feststellen, dass sie offensichtlich wieder Kontakt zu ihrem Ex (also der vor mir, mit dem sie vor ca. 12 Jahren zusammen war) aufgenommen hat. Sie hatte sich nämlich bei Facebook damals mit meinem "Spam-Mail-Account" angemeldet und ich wollte mich gestern auf einer Internetseite registrieren und habe dann im Posteingang gesehen, dass sie sich seit gestern bei Facebook schreiben
Und DAS macht mich wahnsinnig! Ich fühle mich regelrecht verraten, dass sie gerade zu diesem Typen wieder den Kontakt sucht! Ich weiß nicht, was dahinter steckt, aber das Kopfkino ist jetzt im vollen Gange und ich komme mit dieser Vorstellung einfach nicht klar!

Alles in Allem:
11 Jahre Beziehung, davon 3 Jahre verheiratet
Bis Anfang des Jahres (meiner Meinung nach) noch eine sehr schöne Beziehung
Sie vertieft sich in Arbeit, ich werde eifersüchtig
Sie scheint mit Eifersucht nicht klarzukommen und will Trennung
Sie braucht ewig lange, um wirklich auszuziehen (sucht Zuflucht in Arbeit)
Ist "endlich" ausgezogen und nimmt direkt Kontakt zu "verflossener Liebe" auf

Im Moment stehe ich wirklich vor einem Abgrund. Ich hatte mich in den vier Monaten schon oft richtig verloren gefühlt, aber hatte mittlerweile schon wieder etwas Fuß fassen können. Seit vergangenem Sonntag geht es mir aber wieder richtig dreckig und ich habe eine Riesen-Panik davor, dass sie schon längst mit der Trennung abgeschlossen hat und schon auf "Männer-Suche" ist (im schlimmsten Fall sogar mit ihrem Ex, den sie eigentlich total gehasst hat - zumindest hatte sie mir das irgendwann mal erzählt als wir uns über Ex-Partner unterhalten hatten).
Ich versuche echt mit verschiedensten Tools, Ratgebern, Tipps, etc. loszulassen und nicht mehr an der Hoffnung zu klammern, aber es fällt mir einfach unglaublich schwer!

Sorry, der Text ist etwas länger geworden, aber nach elf Jahren Beziehung will ich gerne sehr konkret ausdrücken, wie ich mich fühle und was mich dazu geführt hat, so zu fühlen.

Ich freue mich auf eure Antworten!

20.09.2018 18:33 • x 3 #1


Sabine 49


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Hallo,

da hast du aber eine ganz heftige Trennung hinter dich gebracht. Nachdem deine Frau erst im September ausgezogen ist, ihr noch eine Paartherapie gemacht habt und du vermutlich die ganze Zeit noch gehofft hast, ihr findet euch wieder, bist du eigentlich schon ganz schön weit.

Dir ist klar, dass du loslassen musst. Das fällt nicht leicht und ist auch der wirklich schwierigste Schritt, weil damit auch das Hoffen weg fällt. Die Wohnung hast du umgestaltet, die ist dir noch fremd und vermutlich kannst du die auch nicht leiden im Moment, weil hier trotz deiner Maler- und Umräum-Aktionen doch ganz viele Jahre gemeinsames Leben mit deiner Ex statt gefunden haben. Mit der Zeit und einem neuen Alltag wird sich das langsam verschieben und wenn nicht, dann solltest du dir vielleicht auch eine neue Wohnung suchen, wenn du dich dauerhaft da nicht mehr wohl fühlen solltest.

Ihr seid ziemlich jung zusammen gekommen und habt viele Jahre geschafft, ein Paar zu bleiben, Lebensabschnitte gemeinsam zu gehen. Irgendwie irritiert mich auch, mit welcher Intensität sich deine Frau auf die Arbeit in diesem Kinderheim gestürzt hat. Wenn da keine Liebesgefühle für einen anderen, auch nicht für diese Kind bzw. Jugendlichen waren, dann hat sie vielleicht zu dem Zeitpunkt gespürt, dass sie aus dieser Ehe raus will und die Arbeit hat ihr die Möglichkeit gegeben sich diesem Trennungsgedanken, gemeinsamer Zeit mit dir etc. zu entziehen.

Die Kontaktaufnahme zu diesem Jugendfreund würde ich nicht zu hoch ansetzen. Sie sucht ihren Weg, frischt alte Kontakte auf. Vielleicht braucht sie auch Bestätigung oder was auch immer.

Aber das alles sollte dich nicht weiter interessieren, du bist jetzt mit dir genug beschäftigt. Sei ein bisschen geduldig mit dir, deine Ratio hat verstanden, dass da nichts mehr zu machen ist. Deine Emotionen werden dem folgen, aber das dauert eben. Nach 11 gemeinsamen Jahren solltest du dir da keinen Druck machen.

20.09.2018 18:55 • x 5 #2


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Hallo Sabine.
Danke für deine liebe Antwort.

Ja, die Hoffnung ist "leider" immer noch mein Begleiter. Das haben wir heute zusammen mit meinem Psychotherapeuten auch festgestellt. Eigentlich sah es schon so aus als würde ich das ganze gut verarbeitet haben, aber der Raumwechsel von vergangenem Sonntag hat dann wohl nochmal die knallharte Realität reingeholt und gezeigt, dass meine Ex jetzt erst wirklich weg ist.

Ich hatte das Thema Umzug erstmal auf Eis gelegt, weil ich die Wohnung sehr mag und der Nachbar unter mir ein Kumpel ist, den ich schon viele Jahre kannte und dann durch Zufall in die Wohnung über ihm gezogen bin - ich fühle mich also in der Location ganz wohl.
Aber du hast schon Recht. Wenn das Gefühl innerhalb der Wohnung nicht besser wird, muss ein Umzug her. Andernfalls werde ich nie endgültig loslassen.

Mein Problem ist aber irgendwie auch, dass ich mir immer wieder Gedanken über ihr Leben mache und es nicht schaffe, nur bei mir zu bleiben.
Beispiel:
Wir haben zwei gemeinsame Katzen, die nach mehreren Diskussionen letztlich bei mir bleiben, weil meine Ex - bedingt durch ihre Arbeit - auch mal spontan für ein paar Tage weg fahren muss, wenn die Neuzugang im Heim bekommen und das neue Kind dann mit einem oder zwei Betreuern auf einen Kennenlernen-Kurztrip mitkommt. Somit wären die Katzen nicht artgerecht versorgt bei ihr.
Eine Woche vor ihrem Umzug in die Wohnung und dem "Auszug" aus dem Heim hat sie sich aber einen Hund (der auch Therapie Hund werden soll) angeschafft. Dieser kann dann auf solche Trips auch mit und darf auch mit zur Arbeit.
Da habe ich das Gefühl, dass sie sich "auf die letzte Rille" noch einen Hund geholt hat, damit sie bloß nicht in ihrer neuen Wohnung alleine sein muss.
Und dass ich mich da so mit beschäftige und so viel Energie und Gedanken in IHR LEBEN investiere, nervt mich fast schon. Sie ist dadurch immer so präsent in meinem Kopf, obwohl wir uns physisch so gut wie gar nicht sehen.

Ich weiß nicht, ob sie da im Heim irgendwie einen neuen Typen kennengelernt hat (und wenn, dann wohl eher einen der Betreuer und nicht eins der Kinder). Ich hatte sie darauf auch angesprochen und sie meinte, dass da niemand anderes war und auch ist. Mir bleibt da ja nichts anderes übrig als ihr Glauben zu schenken.
Vielleicht war es so, wie du es sagst: Im Grunde wollte sie unbewusst schon raus aus der Ehe und es ist ihr erst durch die intensive Arbeit und der dadurch verbundenen weniger werdenden Zeit mit mir bewusst geworden.

Ich möchte jetzt versuchen, den Kontakt zu ihr so gering wie nur möglich zu halten und mich auch gar nicht mehr von mir aus zu melden. Wir haben noch etwas Papierkram zu klären, aber da weiß sie eigentlich schon, was sie dafür zu tun hat.

Ich weiß auch echt nicht, ob ich mir "Freunde bleiben" vorstellen kann. Aktuell ist das für mich nämlich absolut unmöglich.

20.09.2018 19:33 • #3


Sabine 49


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Freunde bleiben, das geht für dich im Moment nicht. Vielleicht irgendwann, wenn du dich wieder gefangen hast und da wirklich nicht noch ein neuer Mann in ihrem Dunstkreis auftauchen sollte.

Verlange nicht zu viel von dir. Es ist super, wie du dich um dich kümmerst und dir helfen lässt, dir einen Therapieplatz besorgt hast. Du beschäftigst dich mit entsprechender Literatur, bist jetzt hier im Forum, hast bestimmt auch ein Umfeld, das für dich da ist und beherzigst bestimmt auch dir Ratschläge, rauszugehen, Sport zu machen etc.

Aber das alles wird Zeit brauchen bis es wirkt und Gedankenkarussel kann immer mal wieder kommen, wenn dich dann doch irgendwelche Informationen erreichen. Daher ist auch eine Kontaktsperre gut, weil der Input, den du jetzt hast, ausreichend ist und du das bearbeiten musst.

Was du auch nicht vergessen darfst und auch bei mir unglaublich an die Substanz gegangen ist, das waren die Monate vor der endgültigen Trennung, vor dem Auszug meines Ex. War damals auch Anfang September. Dein Drama läuft etwa seit März, als du realisiert, dass da gewaltig was nicht mehr stimmt. Bei mir war das ein ähnlicher Zeitraum. Wie du habe ich mir sehr vorgenommen, loszulassen, die Kontaktsperre durchzuziehen, nur Organisatorisches zu klären etc.

Die Verarbeitung und das Loslassen sind individuell, aber bei mir war das Gröbste im Winter dann vorbei. Da habe ich meinen Ex aus der Ferne nicht mehr erkannt und dachte, was da für ein verfrorenes, kleines Männchen steht. War mein Ex, 188 groß, der mit unserer Tochter im Kino war Recht gut ging es mir dann im Frühjahr wieder.

Auch normal, dass manches dann nochmal an dir nagt. Da lässt sie, vernünftigerweise, eure Katzen bei dir und schafft sich dann ganz schnell Hundeersatz an. Hoffen wir mal für das Tier, dass der Hund auch als Therapiehund taugt.

Wahrscheinlich sieht das deine Ex die Parallelen nicht so deutlich. Aber auch wenn ihr euch jetzt getrennt habt, sich selbst hat sie auch in ihr neues Leben mitgenommen. Wahrscheinlich kann sie sich da schneller arrangieren und einfinden, ganz einfach deshalb, weil sie dir vermutlich Monate voraus hat, in denen sie sich mit einer Trennung und einem Ende eurer Ehe beschäftigt hat.

Du brauchst jetzt auch die Zeit, die du brauchst. Vergiß nicht dich abzulenken, aber du hast ja glücklicherweise wohl nur eine Treppe bis zu einem deiner Freunde.

20.09.2018 19:55 • x 2 #4


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Wow! Danke Sabine!
Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich hier in so kurzer Zeit wirklich "weise" Ratschläge bekomme!
Es hilft wirklich, wenn man seine eigene Situation mal von einer völlig neutralen Perspektive "bewertet" bekommt.

Ja, ich habe wirklich sehr tolle Freunde, die mich von der ersten Minute an aufgefangen haben und gewissermaßen auch "gemästet" haben, weil ich ja nicht mehr so gut gegessen habe

Auf mehrfachen Rat meines Therapeuten habe ich dann auch nach ca. 6 Wochen Trennung mit dem Laufen begonnen. Mittlerweile mache ich 7km in 35min Das Laufen bringt mich auch immer wieder zu einem besseren Gemütszustand. Leider habe ich das in letzter Zeit (wegen der Renovierung) etwas schleifen lassen. Nächste Woche habe ich Urlaub und werde regelmäßig laufen und auch mal wieder schwimmen gehen. Einen Mass. Gutschein habe ich auch noch. Den werde ich mal einlösen. Ich werde versuchen, in dieser Woche so viel, wie möglich für MICH zu tun.

Ich glaube, ich habe mir in den letzten Monaten immer wieder gesagt, dass ich loslasse, aber so richtig zu 100% habe ich das nicht gemeint.
Jetzt, wo alles wirklich einen finalen Charakter bekommen hat und sie sich ja anscheinend anderweitig umschaut (aus welchen Gründen auch immer), sollte bei mir nun endlich der Groschen gefallen sein und ich sollte nun wirklich loslassen können.
Ich versuche mir auch keinen Druck zu machen, aber manchmal geht es einfach mit mir durch. Ich versuche dann meistens Atemübungen oder gehe im Kopf "The Work" durch.

Die Erlebnisse der letzten Tage müssen wohl einfach verarbeitet werden. Die Zeit wird es mit sich bringen!

Ich muss noch erwähnen, dass meine Ex schon ihr Leben lang mit Hunden zu tun hatte und auch wirklich einen "Draht" zu Hunden hat. Ich bin davon überzeugt, dass es der Hund gut haben wird und sie ihm nichts zumuten wird.

Vielen lieben Dank nochmal! Deine Worte haben wirklich gut getan!

PS: Sie hat Anfang des Jahres ja angefangen im "anderen Haus" des Heims zu arbeiten. Eigentlich wollte sie die Heimarbeit nur noch bis zu den Sommerferien machen, weil sie dann staatlich anerkannte Grundschullehrerin wurde. Sie hat sich aber schon im Frühjahr dafür entschieden, dass sie nach ihrer Abschluss "erstmal" nur im Heim arbeiten wird und den Lehrerberuf zunächst auf Eis legt. Sie arbeitet also seit den Sommerferien Vollzeit im Heim.
Weiß nicht, ob das irgendwie wichtig ist, aber das Thema Heim hat ja gewissermaßen den Stein in's Rollen gebracht.

20.09.2018 20:36 • x 1 #5


Sabine 49


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Für deine Ex war das von Bedeutung, die Entscheidung für das Heim. Da fallen mir spontan einige Gründe ein: Sie sieht sich eher im erzieherischen/pädagogischen Bereich und weniger als Lehrerin, die Wissen vermittelt.

Vermutlich hat der Ablöse-Prozess von dir schon vor dem Wechsel in diesen anderen Bereich im Heim begonnen. Dieses Heim hat ihr Sicherheit gegeben, da wurde sie gebraucht, da hat sie sich wohl gefühlt und eine Zeitlang war es ja auch ihr "Heim", ihr Zuhause. Irgendwie hat ihr das dort eine Basis und eine Perspektive gegeben, die Trennung durchzuziehen.

Wird ihr auch nicht leicht gefallen sein, da einen Schlußstrich zu ziehen.

Aber jetzt solltest du das Thema sein. Wobei man dir eh kaum noch Tipps geben kann, du kümmerst dich super um dich. Alles andere wirst du auch schaffen, obwohl du ganz andere Vorstellungen von deinem Leben hattest.

20.09.2018 21:28 • x 1 #6


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Irgendwie werde ich immer wieder von kleinen bis großen Angst-Schüben eingeholt. Ich versuche mir bisher mit einer Bachblüten Mischung weiterzuhelfen, aber damit komme ich einfach nicht mehr auf einen "normalen" Zustand.
Ich weiß, dass man auch mal durch den Schmerz gehen muss, um auch herauszufinden, woher die Ursachen für diese Ängste kommen, aber ich habe irgendwie den Eindruck, dass ich in einem Dauer-Schmerz festhänge...
Ich war heute Morgen bei meinem Hausarzt und habe mir ein leichtes Antidepressiva verschreiben lassen. Ich habe aber mega Respekt vor sowas. Man hört ja ständig, dass man davon schnell abhängig werden kann und dass bei Beginn der Medikation die Angst-Symptone zunächst verstärkt auftreten ehe sie zurück gehen...

Ich fühle mich einfach nur unwohl und habe immer noch eine große Panik davor, dass meine Ex mich schon überwunden hat und bereit für eine neue Beziehung (vielleicht auch zu einer alten Beziehung) ist.
Ich komme mit der Vorstellung, dass sie ein anderer Mann berührt, küsst, mit ihr intim wird, etc. einfach nicht klar!

21.09.2018 14:28 • #7


Femira

Femira


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Zitat von e2b:
Man hört ja ständig, dass man davon schnell abhängig werden kann und dass bei Beginn der Medikation die Angst-Symptone zunächst verstärkt auftreten ehe sie zurück gehen...

Da kann ich dich beruhigen: Das sind Alternative Fakten.
Antidepressiva verändern etwas in den Botenstoffen deines Gehirns. Wenn dein Leben wieder normal ist und dein Hormonhaushalt (weil es dir eben gut geht) wieder normal ist, machen die Tabletten nichts mehr. Sie haben KEINE Auswirkungen mehr. Deshalb kann man sie einfach absetzen und du hast auch keinen Entzug oder so etwas.
Die Angstsymptome werden deshalb auch nicht mehr. Sie werden weniger.

21.09.2018 14:34 • x 2 #8


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Ich versuche mir gerade hier im Forum andere Geschichten über *Eifersucht nach der Trennung* anzuschauen, um mir Tipps oder Eindrücke zu holen, wie man damit umgehen kann.
Es ist ja quasi unvermeidbar, dass sie - wenn nicht jetzt, dann irgendwann später - einen neuen Mann an ihrer Seite haben wird und ich über irgendeinen Weg darüber informiert werde. Ich muss mich mit diesem Gedanken abfinden, dass ich nun mal nicht mehr derjenige bin, der mit ihr intim werden darf. Das widerspricht momentan noch absolut meinen Instinkten, weil ich mir aktuell noch nicht mal vorstellen kann, irgendwas mit einer anderen Frau zu haben, aber da könnte auch einfach mein verletztes Ego aus mir sprechen...

Meine Ex hat sich während unserer gesamten Beziehung auch immer sehr intensiv, manchmal fast schon mütterlich um mich gekümmert... Vielleicht setzt mir dieser "Entzug" ja noch zusätzlich zu, weil ich es einfach total vermisse, so von ihr umgarnt zu werden...

21.09.2018 15:37 • x 1 #9


Gorch_Fock

Gorch_Fock


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e2, ja, das ist ein sehr schmerzhafter Prozess in dem Du gerade steckst. Und das wird auch noch eine Zeit andauern, dass ist ganz normal bei solangen Beziehungen. Aus meiner Sicht musste das bei Euch aber fast zwangsläufig so kommen. Ihr seid zu früh zusammengekommen. Das Alter um die 20 ist eine sehr wichtige Phase, in der man im Normalfall ausprobiert. Das ist bei Euch alles weggefallen. Ja, hat Euch sicherlich bis vor ein paar Jahren alles so gefallen. Und Du hast Dich garantiert wohlgefühlt. Du wurdest schön betüdelt, dann gab es sicher noch etwas Sechs und schon warst Du glücklich. Für eine Frau verlierst Du aber genauso Deine sechsuelle Anziehungskraft. Als Grundschullehrerin in spe schätze ich sie jetzt eh auch mal was häuslich / konservativer ein. Das hat da sicherlich noch das ein oder andere kompensiert, das reicht aber nicht über die lange Distanz.
Nicht ohne Grund geht die Suche in einem bestimmten Altersband los. Deine Frau geht jetzt auf die Ende 20 zu. Ab Anfang 30 steht der nächste Schritt für sie an: Kinder. Und das soll mit dem "richtigen" Mann geschehen. Deshalb geht es jetzt für sie wieder auf die Suche.
Und ja, sie wird mit anderen Männern schlafen. Erstmal einfach aus Neugier und um Erfahrung zu sammeln. Ist nicht verwerflich und gehört zum Singelsein dazu. Denk bitte mal darüber nach, was Eifersucht ist. Diese hat immer auch mit einem niedrigen Selbstwert zu tun. Und auch das wird zur Trennung von Euch beigetragen haben.
Sehr oft suchen sich Frauen beim Ausbruch aus einer Ehe / Beziehung übrigens Männer aus, die optisch und charakterlich das komplette Gegenteil von Dir sind. Also z.B. hochdominante A-Loch-Typen, die sie im Bett halt mal richtig hart ran nehmen. Ja, klingt heftig, oder? Aber genau darauf solltest Du dich mal einstellen. Soetwas wird nicht für die dauerhafte Beziehung reichen, aber zum Erfahrungssammeln sind diese meist recht gut.
Konzentriere Dich auf Deine Zukunft. Das bedeutet mit Hilfe von Anwalt und Notar das Trennungsjahr vorbereiten, reflektieren und an Dir arbeiten. Dazu gehört ein gut geplantes Sportprogramm. Insb. deshalb weil jetzt auch die dunkle Jahreszeit anfängt.
Bzgl. Deiner Frau solltest Du sämtliche Bettelei und Beziehungsgespräche konsequent vermeiden. Diese führen nur dazu, dass Du sie komplett verlieren und von Dir schieben wirst. Wenn sie noch Restgefühle hat, kannst Du sie nur noch mit einer Kontaktsperre zum Vermissen bringen (Stichwort Ex-Back). Aber auch hier muss man realistisch sein. Für diese Geschichten muss man eine starke persönliche Veränderung durchmachen. Und das ist für viele einfach nicht authentisch möglich.

21.09.2018 16:53 • #10


e2b

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Gorch_Fock, danke für deine ehrlichen Worte!
Und genauso, wie du es sagst, ist der Typ, mit dem sie wohl gerade Kontakt aufnimmt so ein dominanter Macho-Typ!
Ich war wohl zu Beginn unserer Beziehung auch Macho-mäßig unterwegs, was ihr wohl auch gefallen hatte. Dann habe ich mich nach einer gewissen Zeit geöffnet, was ihr erneut gefallen hat und was sie nach eigener Aussage auch geliebt hat. Vielleicht ist ihr das dann aber alles irgendwann zu langweilig geworden und sie sehnt sich wieder nach einem Abenteuer... Keine Ahnung...

Was mir aktuell auch Probleme bereitet, ist, dass ich ihren Facebook Zugang kenne. Bisher konnte ich mich zurückhalten, aber es brennt mir enorm unter den Nägeln, da doch einen Blick reinzuwerfen, um zu sehen, was die schreiben...
Der vernünftige Teil in mir sagt mir dann aber, dass mir nicht gefallen wird, was ich da sehen könnte und dass ich außerdem gar nicht das Recht habe, ihre Privatsphäre zu verletzen.
Der gekränkte Teil in mir sagt mir, dass ich sehr wohl das Recht habe, weil sie diese schlimme Phase ausgelöst hat...

Ich habe mir wirklich nie träumen lassen, dass ich irgendwann mal in so einer furchtbaren Situation landen könnte.
Ich habe nicht mal ansatzweise daran gezweifelt, dass unsere Beziehung irgendwann mal überhaupt bröckeln könnte, geschweige denn tatsächlich ihr Ende finden könnte - und schon gar nicht, dass das Ende von ihr ausgehen würde, wo sie doch immer den Eindruck machte, dass ich der Mittelpunkt ihres Universums sei...

Vier Monate ist es schon her und ich habe das Gefühl, nicht einen Schritt weiter gekommen zu sein...

Hat hier irgendjemand Erfahrungen mit Antidepressiva? Ich habe nun auch von Laif900 gehört. Das ist ja auf pflanzlicher Basis und soll auch nicht so eine Matsch-Birne bzw. müde machen...
Ich habe damit nämlich keinerlei Erfahrungen. Ich will mich ja auch nicht zudröhnen, sondern einfach mal wieder ein gutes Gefühl im Bauch haben.
Mir kommt es so vor, dass ich in den letzten vier Monaten ca. 99% meiner Zeit damit verbracht habe, an sie und unsere Beziehung und was ich tun kann, um sie wieder zu bekommen, gedacht habe.

21.09.2018 17:09 • #11


Gorch_Fock

Gorch_Fock


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Ja eb, das ist sehr hart. Meine Ex hat sich damals auch genauso für so einen Typ Mann als Affaire entschieden. Das ist schon ein Schlag ins Kontor. Aber Du kannst die Zeit nutzen und hier auch reflektieren. Weg von ihr sondern auf Dich konzentriert. Du bist da schon auf dem richtigen Weg. Du warst Anfangs auch der wilde Cowboy und das hat ihr gefallen. Im Laufe der Beziehung ist dann die berühmte "Betaisierung" eingetreten. Du hast es Dir bequem gemacht, alles war nett, schöne Deko auf dem Holztisch, nette Pärchen-Abende und alles was dazugehört. Und ja, irgendwann kommt die Lust auf Abenteuer. Aber auch für sie wird es nicht einfach sein. Auch wenn sie jetzt "warm wechselt". Das geht selten lange gut und ich glaube das ist auch gar nicht ihr Ziel. Ihr geht es jetzt ums Ausprobieren. Ich würde mich an Deiner Stelle da ganz zurückziehen. Das mit den Zugängen zum soical media ist natürlich erstmal verlockend. Denn genau dort - aber vermutlich viel mehr über WA läuft das, was eine Affaire ausmacht. Aber ich kann Dir auch hier nur raten: lass die Finger davon. Fast alle Affairen leben von der Abwertung dem Ex-Partner gegenüber. Allein aus Rechtfertigungsgründen. Deshalb lass die Finger davon, es wird Dich nur runterziehen. Und ja - gerade wenn man liebt ist das eine sehr schlimme Situation. Denk daran, dass ganze ist eigentlich wie ein kalter Dr.o.genentzug. Deshalb auch die harten körperlichen Symptome.
Mit Antidrepressiva habe ich keine Erfahrung. Hier solltest Du Deinem Arzt vertrauen. Persönlich würde ich Dir empfehlen, viel Licht aufzunehmen und viel Sport zu treiben. Stell Dir da mal einen Plan auf. Denn nur so bekommst Du den Kopf und Körper wieder auf die Spur.
Aktivier Deine Freunde und raus aus der Bude. Auch wenn Du keine Lust hast. Ablenkung ist wichtig. Alles muss in einem guten Verhältnis stehen, damit Du auch wieder auf gute Gedanken kommst.

21.09.2018 18:04 • x 1 #12


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Zitat von e2b:
Hat hier irgendjemand Erfahrungen mit Antidepressiva? Ich habe nun auch von Laif900 gehört. Das ist ja auf pflanzlicher Basis und soll auch nicht so eine Matsch-Birne bzw. müde machen...
Ich habe damit nämlich keinerlei Erfahrungen. Ich will mich ja auch nicht zudröhnen, sondern einfach mal wieder ein gutes Gefühl im Bauch haben.
Mir kommt es so vor, dass ich in den letzten vier Monaten ca. 99% meiner Zeit damit verbracht habe, an sie und unsere Beziehung und was ich tun kann, um sie wieder zu bekommen, gedacht habe.


Ich würde da nicht anfangen selber herumzudoktern, die frei verkäuflichen Medikamente sind auch nur sehr eingeschränkt wirksam. Wenn Du Angst hast, das sich eine Depression in Dir breit macht, geh' bitte Montag zum Hausarzt und lass' Dich an einen Psychiater überweisen. Heftiger Liebeskummer kann sehr wohl in Depression umschlagen - kümmere Dich da möglichst schnell um Deine Gesundheit, und lass Dich von einem Profi ansehen und diagnostizieren.

21.09.2018 18:17 • x 2 #13


e2b

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Tausend Dank für die ehrlichen Worte!
Dieses Forum ist einfach der Hammer!

Ich habe mich lange genug mit ihr beschäftigt! Ich muss irgendwie ihre Präsenz in meinem Kopf loswerden!

Und ihren Facebook Account lasse ich in Ruhe!
Das wäre zumal auch unfair, wenn ich in ihrem Privatleben rumwühle!
Das muss ich einfach mal verinnerlichen und da Fairness walten lassen! Sie hat mir die Daten ja damals im Vertrauen gegeben und nicht, damit ich sie eines Tages mal damit stalke...

Ich habe Montag einen Termin beim HA und werde mich da mal beraten/untersuchen lassen.
Das ist eine Gemeinschafts-Praxis und die Ärztin, bei der ich einen Termin habe, hat auch psychotherapeutische/ psychiatrische Fachkenntnisse.
Ich möchte auch echt nicht blind irgendwas einschmeißen ohne, dass ich über mögliche Konsequenzen informiert bin!

21.09.2018 18:22 • x 2 #14


Sabine 49


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Zum Hinterher-Schnüffeln. Ich hab damals auch geguckt. Lief bei uns über einen Familien- Handy-Vertrag, da hatte mein Ex seiner Affäre auch heimlich eine "Partner"-Nummer zugeschustert. Bei seinem Facebook-Account konnte ich mich auch nicht bremsen zunächst und "musste" da auch reinschauen. Passwörter wusste ich bzw. waren bei ihm immer ziemlich eingeschränkt, zwei Fussballspieler, Lieblingsverein, eine Band.

Hab das dann aber zum Glück ganz schnell wieder gelassen. Nicht nur weil mich sein neues Privatleben nichts mehr anging, das wusste ich. Der wichtigste Grund war aber ich selbst: So wollte ich nie sein, wie ich damals war beim Hinterher-Schnüffeln von meinem. Never ever, mutiert zu seiner Internet-Stalkerin, Schnüfflerin. Meinen eigenen Facebook-Account hab ich dann gesäubert. Alle Kontakte, die mit dem Ex, seiner Arbeit etc. zusammenhingen angeschrieben und mich verabschiedet, damit ich da auch nichts mehr mitkriege.

Trennungen machen ganz schön was mit einem. Da hat man dann plötzlich Verhaltensweisen an sich, die man überhaupt nicht von sich kennt und an sich auch zutiefst zuwider findet. Es gehört wohl einfach auch zum Loslassen, vertrauliche Infos, Passwörter etc., die man vom Ex-Partner mal wusste, nicht mehr zu nutzen.

Versuch da auch stark und bei dir zu bleiben.

21.09.2018 18:40 • x 1 #15




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