Bjobo
Gast
Ich bin platt und am Ende. Meine Frau und ich waren insgesamt 21 Jahre ein Paar und 19 Jahre verheiratet. In dieser Zeit haben wir viel erlebt, allerdings hat es mich leider mehr getroffen. Kurzfassung: Vor 9 Jahren den Stiefvater durch Suizid verloren. Meine Mutter ist wenig später erkrankt und hat einen Pflegegrad der Stufe 3 mit Tendenz zur 4. ich bin der alleinige pflegende Angehörige. Ich bin vor 8 Jahren selber an Krebs erkrankt. Seit dem wurden mir immer wieder Tumore entfernt. Momentan gelte ich als geheilt. Die Sorge das wieder was kommt ist aber immer da. Vor kurzem habe ich ungerechtfertigt noch meinen Job verloren. Meine Frau war immer als Stütze an meiner Seite, was ich ihr hoch anrechne. Als die Jobgeschichte geschehen ist bin ich in ein Loch gefallen und habe mich wertlos gefühlt. Darüber wollte ich mit meiner Frau sprechen. Sie war aber zu keinem Gespräch bereit. Am nächsten Tag habe ich ihr meine Gedanken schriftlich per SMS mitgeteilt. Als Antwort kam, dann reden wir heute Abend über alles. Als sie dann da war, redeten wir 20 Minuten, dann stand sie auf Pakte eine Tasche und verschwand mit den Worten: „ das ist hier nicht mehr mein Zuhause, du bist nicht mehr der gleiche“. Dieses ist jetzt 4 Wochen her. Heute war sie da und hat nen Haufen Zeug mitgenommen. Jetzt sitze ich hier und bin fassungslos. In Psychologischer-Behandlung bin ich, dort wurde eine Depression diagnostiziert. Ich kann nicht mehr