AUS123
Gast
ich bin 44 Jahre, sei 14 Jahren mit meiner Frau zusammen und seit 10 Jahren verheiratet. Wir haben eine 9 jährige Tochter.
Anfang März hat mir meine Frau eröffnet, dass sie mich nicht mehr liebt. Wir haben dann eine Ehetherapie gemacht ( 2 Termine zusammen, jeweils einen getrennt). Unser Problem scheint zu sein, dass meine Frau sehr viel Lob und Aufmerksamtkeit für ihre Tätigkeiten braucht. Sie ist der Meinung, dass ich zu wenig gemerkt habe, wass ein Kind für Arbeit macht und was sie alles für uns tut. Im Gegenteil, ich hätte sie eher "blöd" angemacht. Sie hat nebenbei auch noch Teilzeit gearbeitet. Für mich war normal, dass meine Frau sich um das Kind und den Haushalt kümmert, während ich Vollzeit arbeite. Das habe ich auch gesagt. Manchmal auch mit den falschen Worten. Gestern war sie alleine bei der Eheberatung und hat ihre Sicht der Dinge geschildert. Nach dem Termin haben wir dann gesprochen. Sie will sich nun eine Wohnung mit der Kleinen nehmen, um zur Ruhe zu kommen. Trennung auf Zeit war schon in der letzten Zeit ein Thema.
Ich bin auch der Meinung, dass uns das helfen könnte. Allerdings würde ich bestimmt Regeln aufstellen, da ich Angst habe, das sie etwas mit einen Kollegen anfangen könnte, der ihr in der schlimmen letzten Zeit zur Seite stand. Sie hat sich auch etwas in ihn verliebt, obwohl dieser anscheinend in einer Beziehung ist. Sie hat mir aber auch gesagt, dass sie sich mit diesen Gefühl gar nicht bschäftigen will, da sie erst zur Ruhe kommen will und sehen, ob sie etwa zuviel erwartet bzw. ob sie sich und ich mich ändern können. Unsere Therapeutin hält aber nichts von Regeln, da diese meine Frau wieder einschränken würden.
Ich bin zur Zeit manchmals tief traurig und weine, an anderen Tagen freue ich mich, was die Zukunft bringen wird. Allerdings hoffe ich immer noch, dass meine Frau zurück kommt. Auch mich stören einige Dinge an ihr, allerdings würde ich darüber hinweg sehen.
Ende August steht ein Urlaub mit Bekannten in der Toskana an. Meine Frau erwartet von mir, dass ich hier wegen unserer gemeinsamen Tochter mitkomme. Generell spricht da nichts dagegen, aber ich liebe sie noch und daher wird es für mich doch die Hölle,oder?
Wir können zwar ganz normal miteinander reden, aber ich vermisse ihre Berührungen und den Sex mit ihr. Wie soll das alles nur werden?
Gruß
Amor2703