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GroßeHoffnung
Gast
Zitat von saxana:Ach mensch,
deine Verzweiflung rührt mich total.
Du bist also 21 Jahre jung. Das, was du schreibst, ist in meinen Augen schon mächtig reif. Du reflektierst, du erkennst zusammenhänge, du versuchst, Auswege zu finden.
Danke, für das Kompliment! Ja, ich mache mir sehr viele Gedanken, bilde Zusammenhänge und versuche daraus zu kommen. Es ist wirklich schwer. Die Trennung, die psychischen Probleme und alles drum und dran. Manchmal möchte ich nicht mehr leben, würde alles wegwerfen und von der Erde verschwinden, aber das kann ich nicht. Ich muss das schaffen !
Zitat von saxana:Für dich und auch gleichsam für deine Freundin.Ihr seid beide hungrig nach Liebe -alle beide!
Für mich ist es immer wichtiger, nach vorn zu schauen und den Weg zu finden. Weißt du, niemand muss den anderen wirklich für immer aus seinem Leben verbannen, nur weil es momentan nicht passt. Es sei denn, der oder die andere ist wirklich scheußlich! Gibt's auch -kenne ich nur zu gut!
Na klar gibt es toxische Beziehungen. Wo einer dem anderen nicht guttut -aber man muss auch klar die Umstände lokalisieren, die so verheerend wirken. Also, wenn keine Gewalt im Spiel ist, hätte ich eine Idee für euch: lernt euch selber am besten kennen und macht euch zum Profi in Beziehungsdingen. Und das, ohne Schluss zu machen. Der endgültige Schluss, der euch so wehtut.
Lernt, was das Zeugs hält -es nützt euch beiden sowieso. Entweder für diese Beziehung oder für eine andere.
Sagt nicht: es ist Schluss, wenn ihr es noch nicht verkraften könnt. Betrachtet lieber die Nicht-zusammen-zeit als notwendige studiumszeit. Zerschneidet quasi nicht so brutal die Nabelschnur, solange ihr noch nicht getrennt atmen könnt.
Es wäre schön, Hoffnung zu haben, aber die Tatsache ist, das ich und Sie nicht füreinander bestimmt sind. Sie ist total anders und schon allein, weil sie ein und halb Stunden von mir entfernt wohnt, würde ich das nicht mehr wollen. Das ist für mich zu weit. Wir sahen uns zwar an jedem Wochenende, aber der Alltag spielte sich nicht ein. Jeder Abschied, jeder Gruß, es war anders, als hätte man sich lange nicht gesehen. Das ist kein Alltag. Alltag ist, wenn ich meine Freundin jeden oder jeden zweiten Tag seh, wenn ich meine Momente teilen kann. Wenn ich zu ihr fahren kann, wann ich möchte.. vielleicht auch mal übernachten, ohne eine Stunde fahren zu müssen.. ich ging in der Vergangenheit auch spontan zu ihr. Du musst dir vorstellen, spontan das Auto zu nehmen und ein und halb Stunden zu fahren. So ganz neben der Tür. Das möchte ich nicht. Dann mit der Arbeit. Arbeite sehr oft von 6:30 bis 17:00 Uhr. Keine Chancen sie zu sehen. Am Wochenende dann möchte ich mich selbstverständlich ausruhen. Da fahr ich sicher nicht zu ihr und Sie kann auch nicht kommen. Alles passt nicht. Die Trennung ist das richtigste.