Zitat von Katip:. worüber hat er sich in den letzten Monaten eigentlich Gedanken gemacht?
Ich habe nicht die leiseste Ahnung. Wohl vornehmlich darüber, was er NICHT will.
Zitat von Wewerad:möglichst wenig Veränderung für sich...
Ja, das denke ich. Ist ja bequem hier. Schönes Haus, Firma um die Ecke und günstiger als ne Mietwohnung ist das Haus auch, wenn wir die Kosten teilen...läuft.
Andererseits habe ich natürlich die letzten 10 Jahre immer für ihn mitgedacht und alle Probleme versucht zu lösen...also war das irgendwie zu erwarten.
Klar ist das ungerecht, dass er weniger verdient.
Klar ist das ungerecht, dass er ungeschicktere Arbeitszeiten hat als ich für die Kinder.
Alles verständlich.
Aber weder meine Schuld noch mein Problem.
Ich glaube, er hat auch nicht damit gerechnet, dass umziehen eine völlig vernünftige Perspektive für mich ist. Das konnte er gar nicht fassen.
"das ist dann hier alles weg. Der Kamin, vor dem unsere Kinder geboren wurden, die Erinnerungen, alles weg. Das ist dir schon klar, oder? Du hast doch grade erst oben die Kinderzimmer gemacht und da so viel Arbeit reingesteckt!"
Ich sagte: "Ja, das ist dann schade, aber ok. Ich mache nicht jeden beliebigen Kompromiss, nur um auf Gedeih und Verderb das Haus zu halten. SOOO viel bedeutet es mir nicht. Ich kann auch woanders wieder schöne Zimmer einrichten."
Da war er recht fassungslos und meinte: "Du hast da echt keine Präferenz oder? Das ist für dich alles gleich."
Ich sagte: "Ja, denn auch eine Mietwohnung hat was für sich. Weniger Arbeit zum Beispiel mit Reparaturen usw."
Dann meinte er, dann könne er da nicht drüber reden, da gäbe es ja keinen Roten Faden.
Da hatte er kurz übersehen, dass es diesen Roten Faden bei ihm selbst auch nicht gibt....was mir eben nahe legte, dass er schon aus Gewohnheit drauf wartet, dass ich irgendeinen Masterplan aus der Tasche ziehe, den er dann nur abnicken oder ablehnen braucht und ich fange dann an 1000 Kompromisse und Alternativen daraus zu stricken.
Neeeee, diesmal NICHT.