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So soll es sein, so kann es bleiben

M
Zitat von 123456789:
Mir fehlt es an diesen Tagen auch, mit ihnen abends noch zu kuscheln.



#Haustier Lachendes Gesicht


Zitat von 123456789:
Ich wollte als Jugendliche schon immer auch eine Familie haben



Okay. -Aber das wird doch nicht Dein einziger Wunsch für Deine Zukunft gewesen sein,
oder !?

x 2 #16


Zitat von Multiversum:
Du könntest auch irgendeine Sportart anfangen, die Du schon immer gern mal gemacht hättest !? Oder Dir eine liebes Haustier zulegen, dann wärst Du ...

Ich mache viel Sport. Schon immer ubd schon immer einigermaßen experimentierfreudig. Das gibt mir viel (ich brauche es ehrlich gesagt sogar, um emotional zu überleben), aber st nichts Neues.

EIn Haustier würde ja noch mehr Verantwortung bedeuten. Die erdrückt mich in den Zeiten mit Kindern ja bereits jetzt schon.

x 3 #17


A


So soll es sein, so kann es bleiben

x 3


Zitat von Multiversum:
#Haustier Lachendes Gesicht Okay. -Aber das wird doch nicht Dein einziger Wunsch für Deine Zukunft gewesen sein, oder !?

Doch ehrlich gesagt schon. Ich wollte ein zufriedenes unaufgeregtes Leben als Familie.
Ich habe vorher studiert, hatte wildere Zeiten bevor ich mit 31 meinen Mann kennengelernt habe, bin vor und mit ihm gerne gereist und hatte das - wenn die Kinder größer sind - auch wieder vor. Momentan reise ich auch wieder, aber wegen der begrenzten Zeitfenster noch nicht so sehr weit weg . Das ist schön, aber wie gesagt war auch während der Ehe möglich. Meine Kinder sind jetzt in einem Alter, in dem es auch mit ihnen Spaß machen kann, aber alleine alles zu organisieren ist sehr anstrengend und während der Ferienzeiten alleinerziehend auch schwer bezahlbar.

Ich war in der Rolle als Mutter einer vollständigen Familie (Familienmutter klingt so blöd) wirklich sehr angekommen. Bis er mir den Boden unter den Füßen weggerissen hat.

Ein Haustier ersetzt für mich nicht den Kontakt zu meinen Kindern. Das schränkt mich eher in meinen Hobbies und Reisewünschen noch mehr ein. Da bin ich mir sehr sicher, dass das nicht zu mir passt

x 3 #18


M
Zitat von 123456789:
EIn Haustier würde ja noch mehr Verantwortung bedeuten.



Über ein Haustier würden sich sicher auch Deine Kinder freuen,
und sie könnten dann auch gleich den verantwortungsbewussten Umgang
mit einem Tier erlernen.

Aber was auch immer Du tust,
Du musst jetzt mehr für Dich sorgen ! -Das ist ganz wichtig,
denn wenn Du es nicht tust,
tut es niemand.

#19


Zitat von Multiversum:
Über ein Haustier würden sich sicher auch Deine Kinder freuen, und sie könnten dann auch gleich den verantwortungsbewussten Umgang mit einem Tier ...

Das würden sie ganz sicher. Aber ich möchte nicht noch mehr Verantwortung, die ich alleine schultern muss. Davon habe ich wahrlich mehr als genug.

Ja, und das für sich sorgen. Klappt manchmal besser manchmal schlechter. Eben wegen der vielen Verantwortung die man ja auch trägt.

Klingt vielleicht doof, aber ich wünsche mir von Herzen jemanden, der sich mit verantwortlich für alles fühlt.

Mir fehlt es an Leichtigkeit/ Unbeschwertheit. Die Pausen, die ich bekomme, machen die Zeiten als Alleinerziehende noch nicht wett. Zumal man sie ja auch nicht immer zur freien Verfügung bekommt, sondern nicht selten auch unerledigtes aufarbeiten muss.

x 3 #20


M
Zitat von 123456789:
Eben wegen der vielen Verantwortung die man ja auch trägt.



Ich glaube,
daran wirst Du Dich gewöhnen ! Lachendes Gesicht
Dir bleibt ja auch gar nichts anderes übrig ?!
Du wirst das schon alles schaffen und hinbekommen ! Aufmunternde Emojis

Gute Nacht, schlaf' später gut !

#21


Zitat von Multiversum:
Ich glaube, daran wirst Du Dich gewöhnen ! Lachendes Gesicht Dir bleibt ja auch gar nichts anderes übrig ?! Du wirst das schon alles schaffen und hinbekommen ! ...

Oh, das ist jetzt wenig hilfreich.
Wie soll man etwas gut finden lernen, wenn "einem eh nichts anderes übrig bleibt". Genau dieser Gedanke macht es sehr schwer.
Das mit dem Schaffen und Hinbekommen läuft ja einigermaßen. Nur Freude macht es eben noch relativ wenig. Und diese Durststrecke zehrt sehr.

Vor allem, wenn man noch so oft so mit seinen Emotionen kämpft, dass man kaum schläft.

Mir ist klar, dass ich kein Einzelfallschicksal habe. Dass ich das hinbekommen muss.

Mich frustriert diese vergeudete Zeit so, in der ich es nicht schaffe, wirklich glücklich zu sein (und nicht nur so zu tun als ob). Und ja, ich weiß: Ich sollte mir Zeit geben 🥴🙈

x 2 #22


Löwenzeh
Zitat von 123456789:
Ich liebe meine Kinder, aber ich hasse es, alleinerziehend zu sein.

Kann ich mir vorstellen. Wahrscheinlich nur rudimentär, aber mir fallen aus dem Stehgreif so viele Momente ein, wo ich dankbar war, Ablösung zur Hand zu haben, weil Kinder einfach UNGLAUBLICH anstrengend sein können.
Insbesondere wenn man selbst nicht ganz auf der Höhe ist.

Zitat von 123456789:
aber mit all den Themen rund um die Kinder fühle ich mich so allein.

Weil du es in den überfordernden Momenten ja auch bist.
Wenn ich mir überlege, wie es mit EINEM Kind ist, dass schlecht drauf ist und nicht will...
Ich wäre keinen zwei gewachsen.

Also fühl dich gedrückt, es liegt an der Schwere der Herausforderung und nicht an irgendeinem Mangel bei dir.

Zitat von 123456789:
Diese Tage bekomme ich gut gefüllt und brauche sie auch zum Akku aufladen. Aber seine Kinder dann tagelang nicht ins Bett zu bringen, nicht richtig mitzubekommen, wie ihr Tag war, das kann doch nicht richtig sein. Das tut weh. Und ist ein teurer Preis fürs Aufladen eines Akkus, der bei einem "normalen" Familienleben unter einem Dach gar nicht immer wieder so leer wäre.

Wirklich teuer.
Stelle ich mir schrecklich vor.
Wenn man endlich allein ist und aufatmen kann - ist man gänzlich allein und abgeschnitten von dem, was einen am wichtigsten ist. (Kinder)

Und sind die Kinder endlich wieder bei einem - erschlagen sie dich mit ihrer ungezügelten Freude, ihrem "bei Papa ist es schön, der ist lustiger, da dürfen wir!"

Das Gefühl zu verpassen wenn sie weg sind und nicht zu passen, wenn sie da sind.

Ich kann die drückende Schwere fast schon fühlen, wenn ich's mir nur vorzustellen versuche.

Du bist sehr stark gewesen bisher.
Aber hast du dir auch Hilfe irgendeiner Art zugestanden?
Gesprächstherapie zum Aufarbeiten oder einfach um einen erwachsenen Austauschpartner zu haben, wo alles unter Verschluss bleibt.
Soviel mehr fällt mir auch nicht adhoc ein; wie alt sind deine Kinder?

#23


Löwenzeh
Du sagtest, du schläfst schlecht.

Da schonmal an ein paar Schrauben gedreht, was ausprobiert Richtung Schlafhygiene, Einschlafhilfen pflanzlicher Natur?
Was hält dich wach?
Kopf oder Körper?


Ohne Schlaf läuft es einfach nicht rund und belastbar ist man dann auch weniger

x 1 #24


Zitat von Löwenzeh:
Kann ich mir vorstellen. Wahrscheinlich nur rudimentär, aber mir fallen aus dem Stehgreif so viele Momente ein, wo ich dankbar war, Ablösung zur ...

Danke für Deine lieben Worte. Auch wenn sie noch keine Lösung aufzeigen,fühle ich mich sehr verstanden. Ja, dass es zwei Kinder sind, macht es in der Tat nicht einfacher. Zwar beschäftigen sie sich ab und zu miteinander, aber sie streiten auch oft. Wenn der eine zufrieden ist, findet es der anders ungerecht. Das ist alles normal und gehört dazu, aber wie oft beneide ich meine Freundin, die nur ein Kind hat, dass sie sich nicht so zerteilen muss. Natürlich gebe ich keinen der beiden wieder her, aber es ist anstrengend.

Ich bekomme Hilfe von den Großeltern. Gerade meine Schwiegermutter gleicht viel aus, wenn mein (Noch)Mann bei seiner Freundin ist, aber auch das fühlt sich leider oft falsch an. Die Woche musste ich zB früh morgens zu einem Arzttermin. In einer intakten Familie gar kein Thema. Meine Kinder mussten dann bei der Oma übernachten, obwohl im Anschluss direkt auch wieder die Übergabe an den Papa anstand, wir also noch länger voneinander getrennt waren als sowieso schon. Und nein, ich konnte den Arzttermin nicht anders legen.

Die Kinder werden durch sein neues Leben und meinen neuen Job, den ich annehmen musste, einfach sehr nach Plan durchgereicht. Weil es organisatorisch nicht anders geht. Alles machbar. Alles zu überleben. Aber schön ist anders. Vor allem, wenn es früher deutlich schöner war.

Ihn scheint das nicht zu stören. Er redet den ganzen Stress, dem er uns aussetzt, schön. Klar. Er weiß ja auch wofür er das macht.

Achso und zur Hilfe: ich bin auch in Gesprächstherapie. Aber da stellen wir auch immer wieder nur fest, dass ich das gut mache und es eben so ist wie es ist. Von glücklich sein noch keine Spur

x 2 #25


Zitat von Löwenzeh:
Du sagtest, du schläfst schlecht. Da schonmal an ein paar Schrauben gedreht, was ausprobiert Richtung Schlafhygiene, Einschlafhilfen pflanzlicher ...

Ich schraube wie ein Weltmeister. Teilweise habe ich vor lauter Schlafhygiene gar nicht mehr gelebt. Aber erzwingen lässt er sich nicht, der Schlaf. Es ist meistens der Kopf. Zur Zeit kann ich wegen einer Verletzung aber auch keinen Sport machen. Da kommt der unausgelastete Körper noch hinzu.

x 1 #26


Ich habe auch lange ein Dankbarkeitstagebuch geführt, aber ich bin so müde, mich anzustrengen, mich über jede Tasse Kaffee, jeden zwitschernden Vogel und jede Blume am Wegesrand zu freuen...

x 3 #27


Fanta1
Liebe TE, ich kann deine Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen. Ich war vor einigen Jahrzehnten in der gleichen Situation wie du. Auch ich haderte anfänglich sehr stark mit meiner neuen Rolle als Alleinerziehender. Überall musste man plötzlich allein auftauchen, alles Wesentliche allein oder aber nach umständlicher Rücksprache mit dem Ex ( der aber irgendwie nicht mehr so im Team war wie früher) entscheiden. Ich liebte es , als komplette Familie " aufzulaufen", alles gemeinsam zu entscheiden, sich die Verantwortung zu teilen. Dann war das alles plötzlich anders: mein Mann fand eine Arbeitskollegin spannend, ging fremd, das ganze flog auf, ich trennte mich. Plötzlich- von jetzt auf gleich- alleinerziehend mit zwei Kindern. Wollte ich nie. Kannte ich auch nicht aus meinem eigenen Elternhaus. Meine Eltern waren bis zum Lebensende zusammen- das war die Konstellation , die ich auch leben wollte und lange Zeit hätte ich mein ganzes Hab und Gut verwettet, dass es bei mir genauso laufen würde. Tja....

Ganz am Anfang- die ersten Wochen danach- kam so eine Art Trotzphase meinerseits. Ich wollte mich als die unabhängige Löwenmutti inszenieren, die auch noch nebenbei an ihrer Optik arbeitete: 10 Kilo abgenommen, neue Frisur ! Frei nach dem Motto: dann schau mal her, was dir entgeht ! Naja, diese kurze Hochphase hielt nicht besonders lange an und die Realität einer Alleinerziehenden holte mich sehr schnell ein. Plötzlich fühlte ich mich irgendwie minderwertiger als Frauen " mit Mann" . Überall liefen Paare mit ihren Kindern auf und ich stand immer allein daneben. Ich war in einem sehr gut vernetzten Freundeskreis, der mir auch gut half in dieser Zeit, aber dort waren auch nur Paare ( mit Kindern). Ich war die einzige Alleinerziehende und das macht irgendwas mit einem. Ich wollte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: neuen Mann und gleichzeitig dem untreuen Ex eins auswischen. Also forcierte ich den Kontakt mit seinem besten Freund und Trauzeugen und - tatatata- wir wurden ein Paar. So- dachte ich- jetzt kann das Familienleben ja nahtlos weitergehen, ein Mann an meiner Seite ist gefunden also auf gehts. Ich vergaß dabei, dass der Neue nunmal ein völlig Fremder für die Kinder war und dass dieser auch eine gescheiterte Ehe und ein Kind- also Altlasten- mit sich herumtrug. Was ich mir so sehr wünschte, klappte nicht. Die Kinder fremdelten mit ihm, er hing wohl doch noch mehr an seiner Ex, ich liebte nicht ihn sondern nur die Vorstellung von einer Mama-Papa-Kinder-Heile-Welt. Er wollte eigentlich nur Dates mit mir, aber kein Familienleben- kurzum: es war von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Ich ging sehr stark in Klausur mit mir selber und stellte fest: ich werde jetzt nicht mehr danach streben, " was ,wäre wenn", sondern ich nehme den Ist-Zustand und werde mir diesen zu gut wie möglich gestalten. Es folgten Jahre, in denen ich sehr, sehr glücklich war. Ich engagierte mich in den Sportvereinen meiner Kinder, erfreute mich an zahlreichen sportlichen und schulischen Erfolgen, engagierte mich in den Schulen der Kinder, hatte einen tollen Freundeskreis, mit dem ich sowohl mit als auch ohne Kinder viel Freizeit verbrachte und mit denen ich viel von dem fehlenden Familienleben kompensieren konnte: Freizeitparks, Ausflüge, Picknicks, Spielplätze, Kindergeburtstage, diverse Feiern, all das unternahm ich nun mit den Freunden und es war toll . Nur immer toll ? Nein, natürlich nicht ! Es gab Tage der Erschöpfung, eine schwere chronische Erkrankung meines Sohnes, die ich quasi alleine handhaben musste, weil der Umgang damit engmaschige Schulungen, ständigen Kontakt mit Ärzten u.s.w. erforderte und das konnte der Ex-Mann allein aus beruflichen Gründen nicht leisten, diverse pubertäre Ausraster, die ich alleine managen musste. Aber dann sah ich viele Paare, wo es an allen Ecken und Enden knirschte. Wo der Partner fremdging und die Frau beide Augen zudrückte, nur um sich nicht trennen zu müssen, wo Männer die gesamte Care-Arbeit den Frauen überließen, obwohl diese genauso Vollzeit berufstätig waren wie sie selber, wo Männer sich so peinlich benahmen, dass die Frauen sichtlich beschämt waren und ich dachte mir so : Ach , eigentlich hast du es doch ziemlich gut. Du gehst gleich nach Hause, machst dir einen schönen Kaffee, legst die Beine hoch und hast Ruhe.

Das ging jahrenlang wirklich hervorragend ohne das geringste Bedürfnis nach einem Mann an meiner Seite. Und dann schlug das " Empty Nest- Syndrom" mit voller Härte zu. Plötzlich waren die Kinder erwachsen und brauchten mich nicht mehr. Ich fiel in ein emotionales Loch. Diese Phase will ich hier nicht ausschmücken, da du, liebe TE, an einem ganz anderen Punkt im Leben stehst und durch diese Berichterstattung keinen Mehrwert hast. Im absoluten Schnelldurchlauf um die Story zum Happy End zu bringen: es folgten diverse Männerbekanntschaften, zwei feste Beziehungen und immer wieder die Erkenntnis: irgendwie ist es alleine doch auch ganz schön. Nein, nicht nur schön, sondern für mich und meine Bedürfnisse der einzig erstrebenswerte Beziehungsstatus: single ! Seit das in meinem Kopf total klar ist, bin ich freier, leichter und glücklicher als je zuvor.

Fazit dieser Ellenlang-Story: Überlege dir ganz klar, wie du dein Leben im jetzigen Ist-Zustand am glücklichsten gestalten kannst. Denke nicht ständig über etwas nach, was im Moment nicht möglich ist. Ich hätte auch gerne einige Millionen auf dem Konto und das würde mich auch sehr glücklich machen, aber ich muss den Ist-Zustand akzeptieren und dann schauen, was ist mit dem Geld möglich, das ich zur Verfügung habe. Genauso musst du es mit deinem Leben machen. Ist - Zustand ist: ich bin von meinem Mann getrennt, ich habe zwei Kinder. Wie kann ich dieses Leben so angenehm wie möglich gestalten ? Das soll ja nciht heißen, dass du n ie wieder einen Mann kennenlernen sollst, aber für dein Seelenheil ist es besser, jetzt erstmal mit den aktuellen Gegebenheiten zu planen.

x 10 #28


Löwenzeh
Zitat von 123456789:
Ihn scheint das nicht zu stören. Er redet den ganzen Stress, dem er uns aussetzt, schön. Klar. Er weiß ja auch wofür er das macht.

Ja, kennen wir, die Geschichte; der hat sich ja direkt ne neue Sprungfeder zugelegt, die sich verbiegen darf für ihn.

Eine ohne Kinder, wenn ich richtig interpretiert habe?
Toll, mehr Zeit für ihn und seinen Anhang.
Und die ist sooo viel entspannter, denn es sind ja nicht ihre, da gibt man sich vielleicht ein bisschen Mühe, aber erziehen darf die Mutter.
Und Verantwortung trägt die gleich mit, was soll sie anderes tun? Scheußliche Situation.

Mann. Ja. Mehr als Nachempfinden kann ich kaum.
Was kannst du dir davon kaufen?

Du bist so fleißig am Ball mit Tagebuch und Gesprächen; dass die Erkenntnisse da so ... sinnlos und anstrengend scheinen, ist gar nicht gut. Da überkommt einen diese riesige Hilflosigkeit...


Ich spreche jetzt mal aus meinem persönlichen Erfahrungsschatz: manchmal muss Frau auch einfach den Hormonhaushalt ganz natürlich zurechtrücken.

Für viele ist S. ohne Gefühle nicht möglich oder erstrebenswert. Mittlerweile ziehe ich auch vertrautere Partner vor. Aber ich würde zur Not durchaus auf bewährte Praxis zurückgreifen.

In früheren Singlezeiten habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein unverbindlicher ONS Wunder auf Laune und Selbstwert hat.
Dass es wie ein Energiestoß wirken kann, dem eigenen Trieb zu folgen.

Das hast du wahrscheinlich noch nicht probiert.
Aber bloß keine Beziehung oder Gefühle, davon hast du erstmal genug.

Wenn man um die eigene Sicherheit besorgt ist, ginge auch jemand, den man bezahlt. Da könnte man alles dirigieren, wie man es schon immer wollte.
Ich Wette, das stößt dich ab. Dann ist es der falsche Rat. Und ich hab offensichtlich Angst, für diese meine Meinung abgelehnt zu werden.

Ich in deiner Situation würde das probieren.
Ein O. ist besser als ne Tasse Kaffee oder ein blödes Blümchen, zum einhundertausendsten Mal...

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Ameise_78
Zitat von 123456789:
Ich habe momentan so eine wahnsinnige Sehnsucht danach, mich endlich mal wieder "angekommen" zu fühlen.

Das kann ich so gut nachvollziehen. Mir geht es nichtmal in romantischer Hinsicht so, aber insgesamt.

x 1 #30


A


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