SonnenschWein
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Ich sage immer zu meiner Trennung:
Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich von meinem Exmann zu lösen, aber noch viel länger hatte ich damit zu kämpfen, das Konstrukt "Mutter-Vater-Kinder" in meinem Kopf loszulassen.
Das fiel mir wirklich schwer!
Mir kam es am Anfang auch so vor, als würden plötzlich nur noch Paare mit Kindern existieren...Was natürlich Quatsch ist. Deine Wahrnehmung liegt nur einfach gerade darauf.
Ich war teilweise richtig angekotzt sogar von Trickfilmen, die diese Konstellation hatten, habe mich ausgeschlossen gefühlt! Warum zeigen die nicht mal ein Elternteil mit Kindern. Oder Patchwork oder IRGENDWAS, was eben nicht die Kernfamilie ist! 😡
Auf jeder Schulveranstaltung, bei jedem Kinderarztbesuch dachte ich: Ich bin allein, kann mich nicht mal austauschen währenddessen oder im Anschluss.
Irgendwann wurde es aber tatsächlich besser.
Ich kann nicht mal sagen, woran es genau gelegen hat.
Vielleicht eine Mischung aus Zeit (die vergangen ist) bzw. Gewohnheit und meiner tollen Familie und Freunden, die mir halfen, wo sie konnten.
Dann lernte ich irgendwann einen Mann kennen, der eine Art Situationship war und merkte in mir immer noch die Sehnsucht, einen auf Familie machen zu wollen. Sogar inklusive Kinder Wunsch, damit ich nochmal eine neue Familie mit meinen Kindern und dem neuen Kind + Partner zusammenbauen kann.
Das stand aber zum Glück gar nicht zur Debatte.
Danach lernte ich meinen jetzigen Partner kennen und damit war dann endgültig der Knackpunkt erreicht.
Ich wollte mich als Frau mit ihm fühlen. Und alles andere kam quasi von allein...
Heute bin ich manchmal immer noch unzufrieden bei Elternversammlungen usw. Aber das ist nur ein kleiner schwarzer Schatten, der vorbeizieht.
Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen!